Liebe Patientin, lieber Patient!
Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Im Folgenden möchten wir Sie über unsere Klinik, unser Leistungsspektrum sowie alle Anästhesie-bezogenen Vorgänge rund um eine Operation informieren.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kontakt
Unser Fach „Anästhesiologie“ wird von vier stabilen Säulen getragen:
Anästhesie
Wir betreuen in den operativen Kliniken des Universitätsklinikums Düsseldorf mit über 80 hochqualifizierten und hochmotivierten Ärzten jährlich mehr als 18.500 Patienten. Dazu stehen uns 45 Narkose-Arbeitsplätze zur Verfügung, die alle mit den modernsten Geräten zur Narkoseführung und Überwachung aller vitaler Organfunktionen ausgestattet sind.
Unsere vorrangige Aufgabe besteht zunächst darin, Ihnen die Angst vor einer Operation bzw. Anästhesie zu nehmen, Sie bei einer Allgemeinanästhesie sicher in einen tiefen, schmerzlosen Narkoseschlaf zu führen, bzw. bei Regionalanästhesien das entsprechende Operationsgebiet zu betäuben, Ihre Narkose während der Operation fortlaufend zu überwachen sowie Ihre Organfunktionen zu kontrollieren und ihre regelrechte Funktion aufrechtzuerhalten, Sie nach Operationsende wieder sicher zurück in ein schmerzfreies Erwachen zu führen und Sie so lange zu betreuen, bis Sie ohne Bedenken wieder auf Ihr Stationszimmer zurückverlegt werden können.
Bei stärkeren Wundschmerzen übernehmen wir auch die postoperative Schmerztherapie auf der Station.
Nach ausgedehnten Operationen kann u.U. eine weitere Betreuung auf der Intensivstation notwendig sein – auch dort werden Sie durch unser kompetentes Team nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt.
Ablauf einer Anästhesie
1. Prämedikationsvisite
2. Verhalten am Abend vor der Operation
3. Verhalten am Morgen der Operation
4. Narkoseeinleitung - Allgemeinanästhesie
5. Während der Operation
6. Aufwachraum
1. Prämedikationsvisite
Am Vortag einer geplanten Operation besuchen wir Sie auf Ihrem Zimmer: Bitte verlassen Sie deshalb nicht die Station, bevor wir mit Ihnen gesprochen haben.
Nach vorangegangenem, ausführlichem Studium Ihrer Krankenunterlagen erheben wir bei Ihnen einen körperlichen Untersuchungsstatus und unterhalten uns mit Ihnen über Ihre Krankengeschichte (bitte füllen Sie schon vorab den blauen Fragebogen aus). Anschließend erläutern wir Ihnen die für die geplante Operation in Frage kommenden Anästhesieverfahren und klären Sie ausführlich über die eventuellen Risiken auf. Schließlich suchen wir mit Ihnen zusammen das für Sie am besten geeignete Verfahren aus.
Das präoperative Gespräch ist unverzichtbarer Bestandteil einer geplanten Narkose. Es dient nicht nur zur Wahrung der juristischen Aufklärungspflicht, sondern vor allem dazu, Ihnen die Angst vor einer Narkose zu nehmen sowie alle relevanten Informationen zu sammeln, um Ihnen eine optimale anästhesiologische Betreuung garantieren zu können.
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2. Verhalten am Abend vor der Operation
• Bleiben Sie bitte ab 22.00 Uhr am Vorabend der Operation nüchtern: das bedeutet, Sie dürfen nichts trinken, essen, lutschen, kauen und auch nicht rauchen. Bitte trinken Sie am Vorabend keinen Alkohol.
• Nehmen Sie wie im Narkosegespräch besprochen Ihre Abendmedikation ein. Zusätzlich erhalten Sie eine milde Schlaf- bzw. Beruhigungstablette.
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3. Verhalten am Morgen der Operation
• Am Morgen der Operation können Sie wie üblich Ihre Morgentoilette verrichten. Bitte verzichten Sie aber auf Schminken oder Einreiben mit fettenden Cremes. Nagellack sollten Sie entfernen.
• Nehmen Sie wie im Narkosevorgespräch besprochen Ihre Morgenmedikation ein; zusätzlich erhalten Sie ein mildes Beruhigungsmittel, das unerlässlich zur Narkosevorbereitung gehört.
Sie dürfen die Tabletten mit einem Schluck Wasser nehmen, bitte keinesfalls mit Kaffee, Fruchtsaft oder Milch.
• Entfernen Sie bitte vor der Operation Ihre Zahnprothese, legen Sie keine Kontaktlinsen ein und legen Sie allen Schmuck, Uhr, Ringe, etc. sowie auch die Brille ab. Falls vorhanden, entfernen Sie bitte sorgfältig alle Piercings.
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4. Narkoseeinleitung - Allgemeinanästhesie
Kurz vor dem geplanten Operationsbeginn fahren die Stationsschwestern Sie in Ihrem Bett zum Operationstrakt. Das Op-Team lagert Sie dort so bequem wie möglich auf einer Operationstrage und wir begleiten Sie anschließend in den Vorbereitungsraum.
Zunächst legen wir Ihnen ein EKG zur Herzüberwachung, eine Manschette am Oberarm zur Blutdruckmessung sowie einen Fingerclip zur Messung Ihrer Sauerstoffversorgung an. Danach legen wir Ihnen eine Infusion in eine Vene an Handrücken oder Unterarm. Damit Sie so wenig Schmerz wie möglich erleiden, führen wir die dazu notwendige Venenverweilkanüle nach Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels ein.
Vor Beginn der eigentlichen Narkose atmen Sie über eine durchsichtige Maske für kurze Zeit Sauerstoff ein. Dann injizieren wir über die liegende Venenverweilkanüle ein Einschlafmittel und etwa eine halbe bis eine Minute später sind Sie dann in tiefer Narkose. Häufig führen wir anschließend zur weiteren Beatmung einen Beatmungsschlauch, den sogenannten Tubus, durch den Mund in die Luftröhre ein. Der Tubus wird in Narkose eingeführt und am Ende der Operation auch noch in Narkose entfernt, d.h. Sie spüren davon nichts. In bestimmten Fällen, besonders bei kurz dauernden Eingriffen kann die weitere Beatmung auch über eine Maske oder eine Rachenmaske (Larynxmaske) durchgeführt werden.
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5. Während der Operation
Im Verlauf der Operation/Narkose überwachen wir mit modernsten Geräten fortlaufend Ihre Narkosetiefe sowie die wichtigsten Organfunktionen wie Hirnfunktion, Atmung, Herz-Kreislauf und Nierenfunktion und stellen ihre regelrechte Funktion sicher. Während der gesamten Zeit erhalten Sie kontinuierlich ein Narkosemittel in adäquater Dosierung entweder intravenös über die Vene oder inhalativ als Narkosegas, bzw. -dampf über die Atemluft. Außerdem erhalten sie nach Bedarf Schmerzmittel, Infusionen, sowie u. U. Transfusionen von roten Blutkörperchen oder Blutplasma. Am Ende der Operation wird die Zufuhr der Anästhetika beendet, der Tubus entfernt und Sie wachen binnen weniger Minuten auf.
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6. Aufwachraum
Nach der Operation betreuen wir Sie in aller Regel in unserem speziell eingerichteten Aufwachraum. Hier wird die erste postoperative Schmerztherapie durchgeführt, Ihr sanftes Wachwerden begleitet und alle wichtigen Körperfunktionen überwacht. In der Regel können Sie dann nach 30 – 60 Minuten auf ihr Zimmer zurück verlegt werden.
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SCHMERZTHERAPIE
Postoperative Akutschmerztherapie
1. Patienten-kontrollierte Analgesie (PCA)
2. Regionalanästhesieverfahren in Kathetertechnik
3. Rückenmark-nahe Regionalanästhesieverfahren in Kathetertechnik
4. Patienten-kontrollierte Epidurale Analgesie (PCEA)
Therapie chronischer Schmerzen - Schmerzambulanz
Postoperative Akutschmerztherapie
In speziellen Fällen übernehmen wir die Schmerztherapie auf der Station. Dazu bieten wir folgende Verfahren an:
1. Patienten-kontrollierte Analgesie (PCA)
Dabei führt Ihnen eine spezielle Infusionspumpe, die am Kopfende des Bettes befestigt wird, kontinuierlich eine Basismenge eines Schmerzmittels über einen zentralen Venenverweilkatheter oder über eine Venenverweilkanüle zu. Darüber hinaus können Sie dann bei Bedarf mittels eines Handschalters, der über ein Kabel mit der Pumpe verbunden ist, eine zusätzliche Schmerzmitteldosis abrufen. Anschließend ist das Gerät für einige Minuten gesperrt, um Überdosierungen durch zu häufige Anforderungen zu vermeiden. Wichtig zur optimalen Verwendung der PCA ist frühzeitiges Anfordern einer Zusatzdosis dann, wenn Schmerzen wieder auftreten oder zunehmen.
Mit dieser Methode haben Sie Ihre Schmerztherapie sozusagen selber in der Hand.
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2. Regionalanästhesieverfahren in Kathetertechnik
Dabei wird ein sehr dünner Katheter (dünner als eine Bleistiftmine) in örtlicher Betäubung in die Nähe der Nerven gelegt, die das betroffene Operationsgebiet versorgen. Über diesen Katheter kann dann kontinuierlich ein örtliches Betäubungsmittel zugeführt werden. Diese Technik eignet sich besonders für Operationen an den Extremitäten und an der Schulter. Der Vorteil dieser Kathetertechnik besteht drin, dass nur die entsprechenden Nerven des Operationsgebiets betäubt werden und mögliche, allgemeine Nebenwirkungen intravenös verabreichter Schmerzmittel wie Müdigkeit oder Übelkeit ausbleiben.
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3. Rückenmarknahe Regionalanästhesieverfahren in Kathetertechnik
Nach Operationen an der Hüfte und vor allem auch nach Operationen an Leber, Lunge und Bauchspeicheldrüse ist dieses Verfahren zur postoperativen Schmerztherapie geeignet und von Vorteil. Dabei wird in örtlicher Betäubung ein dünner Katheter an die vom Operationsgebiet zum Rückenmark ziehenden Nerven gelegt (lumbaler Epiduralkatheter) oder direkt in die Nähe des Rückenmarks plaziert (thorakaler Epiduralkatheter). Über diesen Katheter können dann kontinuierlich mittels einer Pumpe örtliche Betäubungsmittel und Schmerzmittel zugeführt werden. Der Vorteil dieser Technik besteht wiederum darin, dass mögliche, allgemeine Nebenwirkungen intravenös verabreichter Schmerzmittel vermieden werden. Insbesondere erleichtert dieses Verfahren ein besseres Durchatmen nach Operationen am Oberbauch und wirkt so vorbeugend gegen Störungen der Lungenfunktion.
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4. Patienten-kontrollierte Epidurale Analgesie (PCEA)
Bei diesem Verfahren haben Sie die Möglichkeit neben der kontinuierlichen Schmerz- und Betäubungsmittelzufuhr selber Zusatzdosierungen von der Pumpe abzurufen.
Die Vor- und Nachteile dieser Verfahren erläutern wir Ihnen ausführlich im persönlichen Gespräch.
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Therapie chronischer Schmerzen - Schmerzambulanz
In unserer Schmerzambulanz behandeln wir insbesondere solche Patienten, bei denen chronische Schmerzen zu einer eigenständigen Schmerzkrankheit geworden sind, d.h. ein „Eigenleben“ entwickelt haben und sich nicht selten von der ursprünglich auslösenden Schmerzursache abgekoppelt haben. Bei solchen Kranken ist die Schmerzschwelle oftmals so weit herabgesetzt, dass bereits leichte Berührungen unerträgliche Schmerzen auslösen können.
Für diese häufig äußerst schwierige Therapie stellen wir ein hochspezialisiertes Team bereit, dass mit den modernsten Techniken, nach dem aktuellen Stand des Wissens und in enger Kooperation mit den Kollegen anderer Fachdisziplinen beispielsweise aus Neurologie, Orthopädie oder Neurochirurgie arbeitet.
Spezielle Schmerztherapie heißt aber neben der Anwendung moderner Therapieverfahren vor allen Dingen auch Hinwendung zum Schmerzpatienten, Mitgefühl und Zuhörenkönnen. Die Bereitschaft, auf den Patienten und seine Bedürfnisse einzugehen, ist eine essentielle Voraussetzung für unsere erfolgreiche Therapie.
(Homepage unserer Schmerzambulanz )
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INTENSIVMEDIZIN
Die Operative Intensivmedizin stellt einen weiteren Schwerpunkt der Klinik für Anästhesiologie im Universitätsklinikum Düsseldorf dar. Gemeinsam mit den ärztlichen Mitarbeitern des Zentrums für Operative Medizin I versorgen wir auf der Intensivstation mit 40 Betten pro Jahr mehr als 3.600 Patienten der operativen Kliniken.
Unser hoch motiviertes Team bietet Gewähr sowohl für Hochleistungsmedizin als auch für einfühlsame, Patienten-orientierte Behandlung.
Für spezielle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung (Chirurgische Intensivstation ).
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NOTFALLMEDIZIN
Die Klinik für Anästhesiologie verfügt über 45 Ärzte mit der Zusatzqualifikation „Fachkunde Rettungsdienst“ oder „Zusatzbezeichnung Notfallmedizin", darunter 6 Leitende Notärzte. Die Mehrzahl dieser Spezialisten nimmt regelmäßig an Rettungsdiensten der Region Düsseldorf teil.
Mit dieser Qualifikation haben wir im Universitätsklinikum eine innerklinische Notfallversorgung für Notfälle auf den Stationen eingerichtet. Über eine zentrale Rufnummer werden von der betroffenen Station aus die Funkrufempfänger von einem Team unserer Spezialisten aktiviert, so dass ein komplettes Notfall-Team mit mobilen Notfallbehandlungsgeräten kurz nach Aussenden eines Notrufs vor Ort sein kann.
Zur fortlaufenden Schulung steht ein Patientensimulator zur Verfügung, mit dem sich an einem „künstlichen Patienten“ lebensnah und medizinisch authentisch Notfälle aller Art und ihre Behandlung simuliern lassen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Warum muß ich nüchtern bleiben?
- Kann es passieren, dass ich nicht mehr aufwache?
- Kann es passieren, dass ich während der Narkose aufwache?
- Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
- Wann bin ich wieder richtig wach?
- Wird mir nach der Operation übel sein?
- Kann ein bleibender Schaden durch eine Regionalanästhesie entstehen?
- Was ist, wenn die Dauer der Regionalanästhesie nicht ausreicht?
- Bin ich während der Operation in Regionalanästhesie wach?
- Kann ich bei der Operation zuschauen?
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Warum muß ich nüchtern bleiben?
Durch eine Allgemeinanästhesie werden neben dem Bewußtsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Es besteht deshalb die Gefahr, dass Mageninhalt in den Rachen gelangt und eingeatmet wird, wodurch eine schwere Lungenentzündung ausgelöst werden kann. Diese Gefahr ist um so größer, je kürzer die letzte Mahlzeit zurückliegt. Da es bei Regionalanästhesien prinzipiell - wenn auch äußerst selten - notwendig sein kann, während der Operation zusätzlich eine Allgemeinanästhesie durchzuführen, müssen Sie auch vor Regionalanästhesien nüchtern bleiben.
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Kann es passieren, dass ich nicht mehr aufwache?
Die Anästhesie ist heute so sicher wie nie zuvor. Diese erfreuliche Tatsache ist vor allem der Entwicklung neuer Anästhesiemedikamente und besserer Überwachungsmöglichkeiten zu verdanken. Dennoch können auch heute in seltenen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Das Risiko hierfür wird aber in erster Linie von den Begleiterkrankungen des Patienten sowie von der durchgeführten Operation bestimmt, weniger vor der Anästhesie selber.
Insgesamt ist das Risiko für schwerwiegende Komplikationen äußerst gering.
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Kann es passieren, dass ich während der Narkose aufwache?
Nach Einleitung der Narkose wird die Narkosetiefe fortlaufend überprüft, z.B. durch modernste Geräte, die die Hirnstromaktivität analysieren. Durch kontinuierliche Verabreichung von Narkosemittel wird dann eine gleichbleibende, ausreichende Narkosetiefe sichergestellt. Sie brauchen deshalb keine Angst vor einem Wachwerden während der Operation zu haben.
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Werde ich nach der Operation Schmerzen haben?
Sie erhalten während und unmittelbar nach der Operation potente Schmerzmittel, so dass Sie keine starken Schmerzen erleiden müssen. Vollständig vermeiden lassen sich postoperative Schmerzen kaum, aber sie lassen sich zumindest auf ein erträgliches Maß verringern.
Über unseren Schmerzdienst und die zur Verfügung stehenden Verfahren wie z.B. Patienten-gesteuerte Schmerzpumpen oder Regionalanästhesien mit kontinuierlicher Schmerzmittel - und Lokalanästhetikazufuhr informieren wir Sie gerne. (postoperative Schmerztherapie )
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Wann bin ich wieder richtig wach?
Die modernen Narkotika ermöglichen ein sehr schnelles Aufwachen. Schon Minuten nach dem Operationsende sind Sie aus anästhesiologischer Sicht wieder wach; d.h. Ihre Schutzreflexe sind zurückgekehrt und Sie können z.B. einfache Fragen beantworten. Aktives Interesse an Ihrer Umgebung, an Gesprächen, Lesen oder Fernsehen stellt sich erst später, u.U. nach Stunden wieder ein. Dabei hängt die Zeitspanne von der Dauer der Narkose, den verwendeten Narkotika und auch von den postoperativ verabreichten Schmerzmitteln ab.
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Wird mir nach der Operation übel sein?
Übelkeit nach einer Allgemeinanästhesie ist heute im Gegensatz zu früher sehr viel seltener geworden. Dennoch tritt sie gelegentlich in Abhängigkeit von der durchgeführten Operation und der persönlichen Veranlagung auf. Im Bedarfsfall stehen potente Medikamente zur Verfügung, mit denen sich eine Übelkeit in den allermeisten Fällen zuverlässig und schnell behandeln läßt.
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Kann ein bleibender Schaden durch eine Regionalanästhesie entstehen?
Alle für die Regionalanästhesie verwendeten Materialien und Medikamente wurden speziell im Hinblick darauf entwickelt, das Risiko einer Nervenschädigung möglichst auszuschließen. Bleibende Schäden sind daher heute extrem selten.
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Was ist, wenn die die Dauer der Regionalanästhesie nicht für die Dauer der OP ausreicht?
Sie müssen keine Schmerzen erleiden, wenn die Dauer der Regionalanästhesie nicht für die Dauer der OP ausreicht. Sie erhalten dann ein Schmerzmittel intravenös verabreicht. Im übrigen kann zu jedem Zeitpunkt auf eine Allgemeinanästhesie übergegangen werden.
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Bin ich während der Operation in Regionalanästhesie wach?
Wenn Sie wünschen, können Sie während der Operation wach bleiben oder aber ein mildes Schlaf- und Beruhigungsmittel erhalten.
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Kann ich bei der Operation zuschauen?
Leider nein. Aus Sterilitätsgründen ist das Operationsgebiet zum Kopf hin durch sterile Tücher abgedeckt. In Ausnahmefällen z.B. bei Gelenkspiegelungen oder bei Entfernung der Prostata können Sie die Operation u.U. auf einem Monitor verfolgen.
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