Mitglieder der Arbeitsgruppe „Diabetes mellitus“

Mitglieder der Arbeitsgruppe „Diabetes mellitus“

v.l.n.r.: Herr Zehnpfennig (Pflegedirektion, QM), Herr Priv.-Doz. Dr. med. Preckel (Anästhesiologie), Herr Dr. med. Ley (Anästhesiologie), Frau Dr. med. Lobnig (Internistin, Diabetologie), Herr Dipl. Oecotroph. Overmann (Ökotrophologe, Diabetologie), Frau Wittau (Stationsleitung CE6), Herr Natho (Bildungszentrum)

nicht auf dem Foto: Frau Schwarz (Pflegedirektorin), Herr Univ.-Prof. Dr. med. Scherbaum (Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie), Herr Univ.-Prof. Dr. med. Schlack (Klinik für Anästhesiologie), Herr Dr. med. Wolf (Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie), Herr Dr. med. Stevens (Klinik für Anästhesiologie)


Vorwort von Herrn Prof. Dr. med. Scherbaum

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

etwa ein Drittel unserer erwachsenen Patienten am Universitätsklinikum Düsseldorf haben einen Diabetes mellitus. Es liegt uns sehr am Herzen die Diabetesbehandlung bei diesen Menschen besser zu strukturieren und dafür auch die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesem Gebiet zu verbessern.

Den Pflegekräften kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu, da sie im Klinikalltag am meisten mit den Diabetespatienten zu tun haben und die Diabetesbehandlung auch mit den diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen auf anderen Gebieten abgestimmt werden muss.

Aus diesem Grunde bieten wir Ihnen nun ein speziell auf das Pflegepersonal abgestimmtes „Schulungsprogramm Diabetes“ an, in dem die für Sie wichtigsten Inhalte in Theorie und Praxis vermittelt werden.

Im Namen der interdisziplinären Arbeitsgruppe Diabetes mellitus am UKD darf ich Sie sehr herzlich zu dieser Veranstaltung einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Scherbaum

Prof. Dr. W. A. Scherbaum

Ziele und Aufgaben der Arbeitsgruppe

Ziel ist, die Betreuung und Behandlung der Patienten/Innen mit einem Diabetes mellitus besser, sicherer und für das medizinische Personal durchschaubarer, strukturierter und einfacher zu machen.

In den operativen Fächern wurde 2004 unter Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. W. Schlack eine Erhebung der perioperativen Behandlungsqualität durchgeführt wird, die unerwartete Lücken in der Versorgungsqualität aufwies. Eine ähnliche Untersuchung wird ab Ende 2005 von auch in den konservativen Fächern durchgeführt.

 

Geplant ist die komplexe Intervention mit

  • systematischer Schulung des Pflegepersonals aller Stationen, Veranstaltungsbeginn 11/05 in den operativen Fächern

  • Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte/Innen des UKD

  • Erstellung von Behandlungs-Leitlinien (SOP) des Diabetes im UKD, welche die Behandlung standardisieren, erleichtern und ökonomisieren sollen

  • Etablierung der Behandlungsleitlinien im UKD

  • Etablierung einer Patientenbetreuung nach dem Subsidiaritätsprinzip: die ersten und wichtigsten sind die Pfleger/Innen mit direktem persönlichem Kontakt, richtungsweisend die diabetesverantwortlichen Pfleger/Innen auf jeder Station, assistiert von den Ökotrophologen/Innen und Diabetesberaterinnen der Diabetologie, und Therapieentscheidungen werden vorgeschlagen und verantwortet von den spezialisierten Ärzten/Innen der Anästhesiologie und Diabetologie

  • Etablierung effektiver Kommunikationstrukturen innerhalb der subsidiären Struktur, und Motivierung zur Inanspruchnahme der Experten/Innen in bei akuten Entscheidungssituationen


Im Moment arbeitet die Arbeitsgruppe an folgenden konkreten Projekten:

  • Schulung von jeweils zwei Spezialisten der Pflegekräfte für die Behandlung von Diabetikern auf allen Stationen. Die Schulungen in der Chirurgie, Orthopädie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie beginnen schon im Dezember 2005.

  • Schulungen der ärztlichen Mitarbeiter/Innen in den klinikseigenen Fortbildungen. Dies wurde bereits in der Anästhesie und der Kardiochirurgie begonnen.

  • Erstellung eines „Kitteltaschenheftes“ mit den Grundsätzen über die Blutzuckereinstellung, Wirkmechanismen von oralen Antidiabtika und Insulin-Sorten

  • Erarbeitung eines Screenings aller Patienten, welche als Risikogruppe für eine Diabeteserkrankung angesehen werden, um eine frühzeitige Diagnose stellen zu können und diese auch DRG-wirksam verschlüsseln zu können.

Kontakt

Die Arbeitsgruppe kann jederzeit für Fragen der Diabetestherapie angerufen werden. Hierzu haben sich zwei Mitarbeiter/Innen zur Verfügung gestellt:

Für die nichtoperativen Kliniken:

Frau Dr. med. Lobnig, Funk 715-0382, email: lobnig@med.uni-duesseldorf.de

Für die operativen Kliniken:

Herr Dr. med. Ley, Funk 715-0636, email: ley@med.uni-duesseldorf.de

 

Die erarbeiteten Grundsätze der Diabetestherapie können in Kürze auch hier heruntergeladen werden.

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 15.07.2014
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