Neuromodulation

Neuromodulative Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems werden seit über 40 Jahren erfolgreich in der Medizin eingesetzt.

Es handelt sich um minimal invasive, nebenwirkungsarme Verfahren,  die jederzeit ohne weitere Schädigungen der Nerven entfernt werden können falls die notwendig sein sollte. Die Lebensdauer moderner Implantate beträgt im Mittel ca. 8 Jahre.

Im Bereich der Neurochirurgie unterscheidet man zwischen der intrathekalen Medikamentenapplikation durch implantierte Pumpen (  direkte Abgabe in das Nervenwasser)  und der  Anwendung von elektrischen Strömen zur Beeinflussung zur Beeinflussung krankhafter Veränderungen des Nervensystems.

Pumpensysteme kommen heute zur Behandlung von einer medikamentös nicht ausreichend therapierbaren Spastik und vereinzelt zur Behandlung von chronischen Schmerzen zur Anwendung.

Neuromodulative Verfahren durch die reversiblen Einsatz von Strom, sogenannte Stimulationsverfahren, sind prinzipiell an jedem Teil des Nervensystems möglich. Am bekanntesten sind hier die tiefe Hirnstimulation, die Rückenmarksnahe Stimulation ( Schmerzschrittmacher) sowie in jüngerer Zeit auch die Inkontinenzbehandlungen.

Das Zentrum für Neuromodulation in der neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf gilt als eines der europaweit größten Zentren was sowohl die wissenschaftlich Expertise, wie auch die Implantationszahlen / Jahr betrifft. Unsere Patienten haben, neben den bereits etablierten operativen Verfahren, die Möglichkeit an nationalen und internationalen Studien zum Gebrauch modernster neuromodulativer Verfahren teilzunehmen. Unsere Klinik bietet hier im deutschsprachigem Raum eine herausragende Ausnahmestellung.

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 18.11.2015
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