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Forschung am UTZ

Am UTZ Düsseldorf wird Forschung sowohl als onkologische Grundlagenforschung als auch translationale und klinische Krebsforschung auf höchstem Niveau durchgeführt.

Die Forschung erfolgt in Form von interdisziplinären Kooperationen: zwischen den Arbeitsgruppen des UTZ als auch mit führenden nationalen und internationalen onkologischen Forschungsverbünden. Am UTZ Düsseldorf wird ein anspruchsvolles eigenes translationales Forschungsprogramm bearbeitet.

Um die onkologische Forschung in Düsseldorf zu intensivieren, wurden seitens des UTZ neue übergreifende Kommunikationsformen etabliert: Keynote Lectures, Journal Clubs und Work-in-Progress-Seminare.


Die onkologische Grundlagenforschung, die sich im Allgemeinen mit Tumorzellen, Zelllinien und Tiermodellen beschäftigt, entschlüsselt die grundlegenden molekularen Mechanismen der Krebsentstehung und -ausbreitung. Ziel ist dabei die Identifizierung neuer Marker für eine verbesserte Tumordiagnostik sowie die Charakterisierung von neuen Molekülen und Signalwegen, die als mögliche Zielstrukturen für besser wirksame Therapieverfahren dienen können.

Die translationale Forschung versucht, die Erkenntnisse der Grundlagenforschung in neue diagnostische Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten umzusetzen. Wenn wir besser verstehen, auf welche Weise Tumorzellen falsch programmiert sind, dann können sich hierdurch Ansatzpunkte für die Behandlung mit Substanzen ergeben, die auf molekularer Ebene zielgerichtet sind (sog. „targeted therapy“).

Ziel der klinischen Forschung ist die Umsetzung der Erkenntnisse aus Grundlagenforschung und translationaler Forschung in die klinische Anwendung am Patienten. Hierbei werden neue Behandlungskonzepte, die zuvor im Tiermodell auf ihre Wirksamkeit hin getestet wurden, in klinischen Studien auf ihre Verträglichkeit und Wirksamkeit beim Patienten überprüft. Für viele Patienten stellen Studien damit auch eine große Chance dar, weil in ihnen neue, erfolgversprechende Therapiekonzepte angewendet werden.

Bei der Teilnahme an klinischen Studien wird besonders darauf geachtet, dass den Patienten, die an einer klinischen Studie teilnehmen, hierdurch keine Nachteile entstehen. Deshalb unterliegen alle Studienprotokolle der strengen Prüfung durch Ethikkommissionen und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, werden daher besonders gründlich untersucht und aufmerksam betreut.

Als Teil einer Universitätsklinik ist das UTZ Düsseldorf auch im Rahmen der Ausbildung von Medizinstudierenden aktiv. Daher kann es vorkommen, dass einzelne Patienten gebeten werden, sich von Studenten untersuchen zu lassen oder Studierenden über Ihre Krankengeschichte zu berichten. Dies geschieht nur, wenn Sie Ihre Einwilligung dazu erteilen, Ihre Teilnahme ist freiwillig, eine Nichtteilnahme hat für Sie als Patient keine Nachteile. Sie können jedoch helfen, den Ärzten, die Sie morgen behandeln sollen, eine ausgezeichnete Ausbildung zu ermöglichen.

 

 

 

 


Haben Sie Fragen zum Bereich Forschung am UTZ?

 

Herrn Prof. Reifenberger erreichen Sie per E-Mail:

Guido.Reifenberger@med.uni-duesseldorf.de

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 17.09.2015
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