Aufgaben

Zu den Kernaufgaben des Klinischen Ethikkomitees gehört neben der fallbezogenen klinischen Ethikberatung die Beratung in ethischen Grundsatzfragen einschließlich der Erstellung von Handlungsempfehlungen. Außerdem fördert das Ethikkomitee die ethische Sensibilität und Kompetenz der Mitarbeitenden des UKD durch Fort- und Weiterbildungen. Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin das Interesse an der Auseinandersetzung mit medizinethischen Themen bei Patienten, Angehörigen, Mitarbeitenden und in der Öffentlichkeit durch Informationsmaterial und -veranstaltungen zu wecken und zu fördern. 

Nicht zu verwechseln ist das Klinische Ethikkomitee mit der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität. Diese ist vor allem mit der ethischen und rechtlichen Beurteilung von patientenbezogenen Forschungsvorhaben betraut.

  1. Fallbezogene klinische Ethikberatung

Ergeben sich im Zusammenhang mit der konkreten Patientenbetreuung moralische Probleme oder Unsicherheiten, kann eine fallbezogene klinische Ethikberatung zum Einsatz gelangen. Sie erfolgt in Form einer Gesprächsrunde, welche von Mitgliedern des KEKs moderiert wird. Ihr Ziel es ist, durch eine methodisch strukturierte Vorgehensweise die Entscheidungsfindung in ethischen Konfliktsituationen zu unterstützen.Eine fallbezogene klinische Ethikberatung, die sich somit als Hilfestellung für die in der Konfliktsituation beteiligten bzw. betroffenen  Menschen, seien es der behandelnde Arzt, die Pflegekraft, der Patient, seine An- und Zugehörigen und/oder weitere betroffene Personen versteht, kann jederzeit von jedem angefragt werden.

Über den Bedarf einer fallbezogenen klinischen Ethikberatung entscheiden die mit der Patientenbetreuung Beauftragten und/ oder die Patienten bzw. ihre Fürsprecher (z.B. die Angehörige) selbst.

Steht das Bedürfnis nach einer fallbezogenen klinischen Ethikberatung fest, so erfolgt diese stets so zeitnah wie möglich. Ablauf und Struktur einer solchen Besprechung entsprechen im Wesentlich dem  sogenannten Nimwegen-Modell.                                                                               

 

     2. Ethisch begründete Handlungsempfehlung

Für solche ethischen Frage- oder Problemstellungen, die im klinischen Alltag häufig auftreten, kann das KEK ethisch begründete Handlungsempfehlungen entwickeln, welche als Orientierungshilfe im ethischen Umgang mit den wiederkehrenden Problemsituationen dienen sollen.

·         Handlungsempfehlung zum Umgang mit Bluttransfusionen bei Zeugen Jehovas

 

      3. Fort- und Weiterbildung

      4. Informationen

Wir sind für Sie da

Sprechen Sie uns an

Birgit Hendrichs

Koordinatorin

Klinisches Ethikkomitee

Büro: Kinderklinik  (Geb. 13.41)

3.Etage  Raum 73

 0211- 81 17798

kek@med.uni-duesseldorf.de

Sprechzeiten

Montag bis Mittwoch:  

12:00- 16:00 Uhr

Donnerstag u. Freitag:   

07:30- 12:00 Uhr

 
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  • Zuletzt aktualisiert am 16.02.2017
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