Urologische Radiologie

Der Teilbereich Uroradiologie beschäftigt sich mit Erkrankungen es Urogenitaltraktes. Diese umfassen Nierenerkrankungen, Nebennierenveränderungen oder des harnableitenden Systems (Ureter, Harnblase und Urethra), Prostataerkrankungen, Penis- und Hodenveränderungen. Auch eine Abklärung von Inkontinenzerkrankungen oder chronischer Beckenschmerzen zählen zum uroradiologischen Untersuchungsspektrum.

Diagnostik auf höchstem Niveau

Durch eine exzellente Geräteausstattung, langjähre Erfahrung und sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit arbeiten wir auf höchstem technischen und klinisch-wissenschaftlichen Niveau.
Auch in schwierigeren Fällen, die nicht dem Standard entsprechen und Fällen, bei denen es auf das Detail ankommt können wir als universitäre Arbeitsgruppe meist klare Lösungen anbietet. Wir können auf neueste uroradiologische medizintechnische Entwicklungen und Auswertungen zurückgreifen. Insbesondere bei spezielleren Untersuchungen und/oder therapierelevanten Entscheidungen kann eine Einschätzung eines Spezialisten / einer Spezialistin sinnvoll sein und die diagnostische Genauigkeit relevant verbessern.

Moderne Prostatakrebsdiagnostik

Eine qualitative Diagnostik ist sowohl bei gutartigen als auch bei bösartigen Veränderungen der Prostata entscheidend. Die multiparametrische MRT hat einen hohen Stellenwert hinsichtlich der Prostatakrebsdiagnostik erlangt. Grundvoraussetzung ist eine entsprechende Expertise und apparative Ausstattung. Nicht nur die Durchführung und Anfertigung exzellenter Bilder, auch das Fachwissen und die Erfahrung sind entscheidend.

  • Prostata-MRT
    • Prostatakarzinomdetektion und -früherkennung
    • Hyperplasiediagnostik und Evaluation vor PAE
    • Rezidivdiagnostik (nach Chirurgie, Strahlentherapie oder medikamentöser Therapie)

Bei auffälligen Befunden kann eine anschließende Biopsie erforderlich sein. Neben der innovativen Möglichkeit der Fusion von MRT-Daten mit dem Live-Ultraschall (MRT/US-Fusionsbiopsie) in der Klinik für Urologie, welche seit Jahren in höchster technischer (elastische Fusion mittels UroNAV-System oder Koelis-System) Qualität standardisiert durchgeführt wird, haben wir insbesondere für schwierige oder unklare Fälle auch die Möglichkeit direkt mittels MRT-Technik zu biopsieren.

In der Prostatakarzinomdiagnostik können auffällige MRT-Befunde durch die Radiologen exakt für die Urologen eingezeichnet werden (z.B. mittels DynaCAD). In unserer Klinik findet dies standardisiert und in interdiziplinärer Rücksprache routinemäßig statt. Letztendlich ist aber auch die histo-pathologische Aufarbeitung ein entscheidender Baustein für die diagnostische Qualität und Genauigkeit und wird durch die Institut für Pathologie an unserem Standort gewährleistet.
Unsere Abteilung gehört zu einem der national und international anerkannten spezialisierten Zentren. Wir beraten die Patienten gerne über den diagnostischen Möglichkeiten, Einordnung ihrer bisherigen Befunde/Ergebnisse und bieten auch die Option einer Zweitmeinung, insbesondere bei vermeidlich unklaren Fällen.

Kontakt / Terminvereinbarung

Terminvereinbarungen über unsere Anmeldung im Erdgeschoss der MNR-Klinik (Gebäude13.53).

Leiter des Teilbereiches: PD Dr. med. Alexandra Ljimani,  Dr. med. Matthias Boschheidgen
Matthias.Boschheidgen@med.uni-duesseldorf.de

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf
Tel. +49 (211) 81-0 81 00


 

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