Stand: 25. März, 16:30 Uhr

Desinfektionsplan Schutzbrille und Safeface (Gesichts-Vollvisier)

Wie bereits berichtet, sollen die Schutzbrillen und Visiere ab sofort nicht mehr nach dem Gebrauch entsorgt, sondern für eine weitere Nutzung desinfiziert werden. Dazu hat die Krankenhaushygiene einen Desinfektionsplan im Hygieneplan (Intranet) hinterlegt.

http://cmsintra.med.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Datenpool/einrichtungen/krankenhaushygiene_id393/Hygieneplan/2020-03-25__Desinfektionsplan_Schutzbrille_Visier.pdf

Update - Schutzausrüstung: Neue Regelungen

Bei der Schutzausrüstung gibt es für das UKD einige wichtige neue Regelungen, die auch im Hygieneplan und auf den Corona-Sonderseiten hinterlegt wurden.

1. Umstellung auf hellblauen, waschbaren Schutzkittel

Gemäß den geänderten RKI-Empfehlungen stellt das UKD vom Einmalkittel (gelb) auf den waschbaren hellblauen Schutzkittel um (siehe Foto). Dieser Kittel wird dann, wie die sonstige Wäsche, in der Wäscherei des UKD mit einem desinfizierenden zertifizierten Verfahren aufbereitet. Hier wurden die Kapazitäten entsprechend erhöht.

Mit der Wiederverwendung nach einer desinfizierender Wäsche können wir bei den Schutzkitteln auch langfristig die Versorgungssicherheit herstellen, falls Nachbestellungen von Einmalprodukten nicht mehr kurzfristig eintreffen.

Bei Behandlungstätigkeiten, bei denen es zu einer Durchfeuchtung kommen kann (z.B. bei der Körperpflege oder bei Erbrechen des Patienten), soll eine Einmal-Plastikschürze (Rollenware) über dem Schutzkittel getragen werden.

2. Neuregelung Mund-Nasen-Schutz

Ein Mund-Nasenschutz ist ab heute nicht nur im direkten Patientenkontakt zu tragen, sondern nun auch generell auf den Stationen und in den Funktionsbereichen der Krankenversorgung. Diese Maßnahme soll alle Beschäftigten auch vor einer Übertragung des Virus untereinander schützen, da in der Patientenversorgung nicht immer der notwendige Abstand eingehalten werden kann.

3. Schutzbrillen

Bitte die Einmalschutzbrillen nicht entsorgen, sondern sammeln, damit diese mit Cleanisept-Wipes (oder einem anderen Desinfektionstuch) durch gründliches Abwischen für eine Weiternutzung aufbereitet werden können. Eine Aufbereitungsanleitung finden Sie in Kürze im Hygieneplan.

Einsatz von FFP2 und FFP3-Masken

Die Krankenhauseinsatzleitung und der Vorstand weisen noch einmal auf die Vorgaben aus dem gültigen Hygieneplan zur Anwendung von Atemschutzmasken hin. Wir müssen alle gemeinsam verantwortungsvoll mit diesem wertvollen Material umgehen, damit es bei Bedarf dort zur Verfügung steht, wo die jeweilige Schutzstufe auch Sinn macht.

Das bedeutet: Der Einsatz der besonderen Schutzmasken mit dem Standard (FFP2 bzw. FFP3) ist ausschließlich als Schutzmaßnahme bei bestätigter Infektion eines Patienten mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (und anderen im Hygieneplan hinterlegten Indikationen) zu nutzen. Diese Masken dienen NICHT zum allgemeinen Schutz bei Kontakt mit anderen Patienten. Sie dürfen ebenfalls NICHT bei sonstigen Tätigkeiten ohne direkten Kontakt zum Coronavirus SARS-CoV-2 genutzt werden.

Genaue Informationen und Anleitungen finden Sie in den Sonderinformationen zum Thema „Corona“ im Rahmen des Hygieneplans im Intranet: http://cmsintra.med.uni-duesseldorf.de/index.php?id=93732

Coronavirus (SARS-CoV-2): Schutzausrüstung

Hier finden Sie Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung bei Verdacht auf oder bestätigter Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2).

 

Damit im UKD Patienten und Mitarbeiter einerseits gut geschützt sind und wir andererseits sorgsam mit den Vorräten an Schutzmaterialien umgehen, hat die Krankenhauseinsatzleitung folgende Regelungen in Bezug auf die persönliche Schutzausrüstung, insbesondere des Atemschutzes der Beschäftigten festgelegt. Sie finden diese Regelungen auch im aktualisierten Hygieneplan im Intranet (http://cmsintra.med.uni-duesseldorf.de/index.php?id=93732).

 

1. Allgemeine Hygienemaßnahmen in der Patientenversorgung Alle Beschäftigten in DIREKTEM Patientenkontakt sind ab sofort dazu angehalten, einen Mund-Nasen-Schutz (MNS, so genannte OP-Maske) zu tragen. Das betrifft also beispielsweise Beschäftigte in der Pflege, im ärztlichen Dienst und im Funktionsdienst auf den Stationen, in der Patientenbehandlung in den Ambulanzen oder im Patiententransport.

Mit dem Tragen des Mund-Nasen-Schutzes durch medizinisches Personal werden Patienten geschützt vor über Mund und Nase abgegebene potentiell infektiöse Tröpfchen. Der Mund-Nasen-Schutz verhindert auch das Berühren der Schleimhäute von Mund und Nase durch evtl. kontaminierte Hände.

 

2. Hygienemaßnahmen bei Patienten während der differentialdiagnostischen Abklärung - Kontakt- und Tröpfchen-Isolierung

Beim Vorliegen eines konkreten Verdachtsfalls ist grundsätzlich zusätzlich zu den Maßnahmen der Standardhygiene eine Kontakt- und Tröpfchenisolierung durchzuführen. Dabei müssen bei der direkten Patientenversorgung vom Personal Schutzkittel, Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Schutzhandschuhe und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Der Patient soll angehalten werden, selbst einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, um bei Untersuchungen oder bei engen pflegerischen Maßnahmen das Personal zu schützen.

  • Gelber Schutzkittel: bei engem körperlichen Kontakt und bei Gefahr der Durchfeuchtung
  • Blauer Schutzkittel: ohne dieses Risiko einer Durchfeuchtung, z.B. bei Transport, Reinigungsarbeiten im Umfeld des Patienten

 

Hygienemaßnahmen bei Aerosol-bildenden Tätigkeiten:

Darüber hinaus muss bei Aerosol-bildenden Tätigkeiten, wie z.B. auch Probenahme für die virologische Diagnostik (Naso-/Oropharynx-Abstrich, Trachealsekret/Sputum), Untersuchung des Nase-/Rachenraumes, Intubation, Bronchoskopie eine FFP2-Atemmaske getragen werden.

 

3. Schutzausrüstung für eine bestätigte COVID19-Erkrankung

Informationen über die Art der Schutzkleidung und die Handhabung bei einem Patienten mit bestätigter Infektion finden Sie ebenfalls im Hygieneplan. Hier finden Sie auch eine genaue Foto-Anleitung für das An- und Auskleiden. (http://cmsintra.med.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Datenpool/einrichtungen/krankenhaushygiene_id393/Hygieneplan/2020-03-16_Persoenliche_Schutzausruestung_bei_COVID-19.pdf)

 

Da es bei der Nachlieferung von Schutzausrüstung momentan zu Verzögerungen kommen kann, gehen Sie bitte verantwortungsvoll mit dem Einsatz der Schutzausrüstung um. Sowohl MNS als auch FFP2-Maske können aufgrund der Materialbestände bei mehreren Patienten getragen werden, wenn sie nicht kontaminiert worden sind (z.B. durch Anhusten) und wenn eine konsequente Händehygiene durchgeführt wird. Hinweise dazu finden Sie ebenfalls im oben verlinkten Hygieneplan.

 

 

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