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Beschäftigte mit Kindern: UKD unterstützt mit Notfallbetreuung
Für Kinder im Alter von acht Wochen bis zu zwölf Jahren: UKD unterstützt Beschäftigte mit Notfallbetreuung (Foto: Hanns Köhler - pme Familienservice)

Von: Jörn Grabert

Beschäftigte mit Kindern: UKD unterstützt mit Notfallbetreuung

Tagesmutter erkrankt? Kita geschlossen? Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) springt künftig seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei, wenn es kurzzeitige Probleme bei der Betreuung des Nachwuchses gibt. „Das UKD ist für seine Mitarbeiter da. Wir haben einen Anbieter in unserer Nachbarschaft gesucht und gefunden, die in unserer Nähe eine Einrichtung für hochflexible Kinderbetreuung unterhält“, freut sich Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKD. „Wichtig war uns eine hoch qualifizierte fachliche Betreuung der Kinder – im Notfall auch mal rund um die Uhr, allerdings immer orientiert am Kindeswohl und der jeweiligen Ausnahmesituation.“

Prof. Dr. phil. Bettina Pollok, bis vor kurzem Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät, ist Mitinitiatorin und hocherfreut darüber, dass der Vorstand und die Fakultät das Projekt unterstützt. „Wir haben schon vor einiger Zeit damit begonnen, den niedrigen Frauenanteil bei den Habilitationen zu hinterfragen und gegenzusteuern“, so die Neurowissenschaftlerin aus der Medizinischen Fakultät. In einer Umfrage unter Beschäftigten sei eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf und dabei insbesondere eine Lösung für unvorhergesehene Ausfälle in der Kinderbetreuung ein großes Thema gewesen. „Schön ist, dass das Notbetreuungsangebot nun allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugutekommen kann, in der Pflege oder mit einer Professur“, so Frau Prof. Pollok.

Für Kinder im Alter von acht Wochen bis zu zwölf Jahren

Kooperationspartner für das UKD ist der „PME Familienservice“, der an verschiedenen Standorten in Deutschland sogenannte „Backup-Einrichtungen“ aufgebaut hat. Zum Betreuungskonzept gehören ein sehr guter Betreuungsschlüssel, die Möglichkeit der Vollverpflegung der in Obhut gegebenen Kinder und kindgerechte Räume sowie vielfältiges Spielmaterial. Aufgenommen werden Kinder im Alter von 8 Wochen bis zu 12 Jahren.

„Mit dieser Unterstützung können wir unseren Beschäftigten enorm helfen“, sagt UKD-Pflegedirektor Torsten Rantzsch. „Insbesondere dann, wenn die Großeltern der Kinder nicht vor Ort wohnen und ansonsten auch kein Netzwerk besteht, über das eine Betreuung gewährleistet werden kann. Wir schließen damit für die Notfallversorgung eine Lücke.“

„Das Angebot der Notfallbetreuung ist für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos zu nutzen und zunächst einmal als einjähriges Pilotprojekt angelegt“, sagt Thorsten Münse, stellvertretender Kaufmännischer Direktor und Personaldezernent. Wenn die Betreuung sich bewähre, sei eine Verstetigung des Angebots vorgesehen.

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