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Engagement auch in Corona-Zeiten

In den vergangenen Corona-Monaten hat die Begleitung Schwerstkranker bis zum Lebensende eine besondere Bedeutung erfahren. Jetzt – zum Welthospiztag am 9. Oktober 2021 – machen die im Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum (DHPF) zusammengeschlossenen Vereine und Einrichtungen mit einer Reihe von Aktionen und Veranstaltungen auf ihr Ehrenamt aufmerksam. „Gerade die hinter uns liegende Zeit der Pandemie hat verdeutlicht, wie wichtig und großartig ehrenamtliches Engagement hier in Düsseldorf wirkt.

Die Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlich Engagierten – im ärztlichen und pflegerischen Bereich ebenso wie den Ehrenamtlichen im Hospizdienst – wurde gestärkt“, erklärt Anita Kramer (Hospizdienst am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf). Sie leitet gemeinsam mit Barbara Krug (Hospiz am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf) das DHPF mit knapp einem Dutzend ambulanten Hospizdiensten und etwa ebenso vielen stationären Einrichtungen.

Nach der coronabedingten Pause in der Öffentlichkeitsarbeit gehen die ambulanten Hospizdienste motiviert an den diesjährigen Welthospiztag. So stellt bereits am Donnerstag, 30. September, die Ökumenische Hospizgruppe Gerresheim sich und ihre Arbeit in der Zeit von 10 bis 16 Uhr an einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt am Neusser Tor vor.

Das Interdisziplinäre Zentrum der Uniklinik Düsseldorf begeht am Freitag, 1.Oktober, sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Symposium und anschließenden Jubiläumskonzert in der Johanneskirche. Am Mittwoch, 6.Oktober, um 18 Uhr bietet die Akademie Regenbogenland einen Online-Impulsvortrag für Ehrenamtliche der Hospizdienste mit dem Titel: „Die Kraft die aus dem Sinn kommt“ mit Manfred Hillmann,an.

Am Donnerstag, 7. Oktober, findet im Hospiz des Evangelischen Krankenhauses der erste „Literarische Salon im Hospiz“ statt – für Mitarbeitende und Ehrenamtliche des Palliativnetzwerkes am EVK Düsseldorf. „Mit diesem Angebot bieten wir eine Möglichkeit, unterschiedliche Blickwinkel auf das Lebensthema „Sterben“ kennenzulernen lernen.“, erklärt Barbara Krug, die das Hospiz leitet. „Wir wollen fernab unseres Alltags über Literatur, die sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzt, ins Gespräch kommen.“

Am Welthospiztag selbst bietet der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf (AKHD) am Nord-Carree 1 eine Aktion an. Für einen Tag lang verwandeln die Ehrenamtlichen die Fenster ihre Büros und des Seminarraums in eine Galerie mit Fotos, Texten und Steckbriefen, die „im Vorbeigehen“ über die Arbeit des AKHD informieren.

Das Düsseldorfer Hospiz- und Palliativforum macht auch besonders auf zwei regelmäßige Angebote aufmerksam, die fast jeder der Hospizdienste anbietet: vierstündige „Letzte Hilfe Kurse“ (www.letztehilfe.info) und darüber hinaus Qualifizierungen für Ehrenamtliche in der Begleitung am Lebensende (www.dhpf.de).

Für das kommende Jahr erwarten die im DHPF zusammengeschlossenen Akteure wieder mehr Möglichkeiten, die Öffentlichkeit auf die frühzeitige Vorsorge für das Lebensende und das notwendige ehrenamtliche Engagement aufmerksam zu machen und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

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