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Erst Spenden dann tanzen: UKD-Blutspende hat zum Tanz in den Mai geöffnet
Unter dem Motto „Erst zur Spende und ein Leben retten, dann in den Mai tanzen“ hat die Blutspendezentrale der Uniklinik Düsseldorf am Dienstag, 30. April 2019, von 12.30 – 20.00 Uhr geöffnet. (Foto: Universitätsklinikum Düsseldorf/UKD)

Von: Susanne Blödgen

Erst Spenden dann tanzen: UKD-Blutspende hat zum Tanz in den Mai geöffnet

Präparate, die aus Blutspenden gewonnen werden, sind lebenswichtig und werden zu jeder Zeit zwingend gebraucht. Aufgrund von Ferien, Feiertagen, Erkältungswellen aber auch der HeuschnupfenSaison sinkt die Spendenbereitschaft aber erfahrungsgemäß. Gleichzeitig sind einzelne Blutprärate aber nur wenige Tage haltbar und werden für die Versorgung der Patientinnen und Patienten an Düsseldorfs größtem Krankenhaus benötigt. Am Dienstag, 30. April 2019, öffnet die UKDBlutspende daher von 12.30 Uhr bis 20.00 Uhr unter dem Motto: Erst zur Spende und ein Leben retten, dann in den Mai tanzen.

Hintergrund: Vier von fünf Menschen in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende oder Produkte, die aus einer Blutspende gewonnen werden, angewiesen. Viele Operationen und Therapien können nicht durchgeführt werden, wenn zu wenige Blutkonserven verfügbar sind. Rund 60.000 Blutpräparate werden am größten Düsseldorfer Krankenhaus jährlich benötigt – davon etwa 12.000 Thrombozytenpräparate sowie Präparate, die aus Vollblutspenden gewonnen werden. Ein Großteil der Blutpräparate wird für die Behandlung von Krebspatienten benötigt, es folgen Bluttransfusionen als Folge von Operationen und schweren Unfällen sowie bei Schwerkranken auf den Intensivstationen. 

„Blutspender retten im wahrsten Sinne des Wortes Leben. Wir benötigen das Blut natürlich für die Versorgung von Unfallopfern und Patienten, die sich schwersten Operationen unterziehen müssen. Der Großteil der Blutempfänger sind jedoch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit bösartigen Erkrankungen, wie zum Beispiel Leukämie oder Krebserkrankungen anderer Organe. Nur wenn genügend Blutpräparate verfügbar sind, können alle Patienten behandelt werden. Denn: Blut kann man nicht in der Apotheke kaufen!“, macht Dr. Johannes Fischer, Direktor des Institutes für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (ITZ) und Leiter der UKD-Blutspende, deutlich.

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