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Im Rahmen der Online-Veranstaltung „Orthopädie meets Altersmedizin““ legt Prof. Dr. Uwe Maus (links), Leitender Arzt für Endoprothetik und Osteologie, dar, warum eine enge Abstimmung zwischen dem chirurgischen Team und dem Geriater von Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist. Mit ihm führt Prof. Dr. Helmut Frohnhofen, Leitender Arzt für Altersmedizin, durch den Abend.

Hüft- und Kniegelenkersatz: Die Rolle der Altersmedizin

Die Uniklinik Düsseldorf informiert am Mittwoch, 30. März, ab 17:00 Uhr im Rahmen einer Online-Veranstaltung über die enge Zusammenarbeit zwischen Orthopäden und Geriatern

Die Menschen werden immer älter und bleiben auch im hohen Alter mobil. Das ist eine frohe Botschaft – und gleichzeitig eine Herausforderung, wenn sich Betagte dann doch einmal in medizinische Behandlung begeben müssen. Beispiel: Gelenkersatzoperationen in der Orthopädie. Hier müssen Vor- und Nebenerkrankungen, die im Alter naturgemäß häufiger auftreten, mitbedacht werden. Deshalb setzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Uniklinik Düsseldorf bei Patientinnen und Patienten über 70 zusätzlich auf eine altersmedizinische Versorgung. „Die Ergebnisse sind deutlich besser, wenn wir Begleiterkrankungen wie Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems oder eine Osteoporose von Vornherein mitberücksichtigen“, sagt Prof. Dr. Uwe Maus, Leitender Arzt für Endoprothetik und Osteologie.

Im Rahmen der Online-Veranstaltung „Orthopädie meets Altersmedizin““ legt Prof. Maus dar, warum eine enge Abstimmung zwischen dem chirurgischen Team und dem Geriater von Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist. Mit ihm führt Prof. Dr. Helmut Frohnhofen, Leitender Arzt für Altersmedizin, durch den Abend.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. März, von 17:00 bis 18:30 Uhr statt.

Der Teilnahme-Link und alle Informationen zur Veranstaltung sind auf folgender Internetseite hinterlegt: https://www.uniklinik-duesseldorf.de/orthopaedie-veranstaltungen

„Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Vermeidung eines bei älteren Patientinnen und Patienten häufiger anzutreffenden Verwirrtheitszustands nach dem Eingriff, des sogenannten postoperativen Delirs“, so Prof. Frohnhofen. Schon im Rahmen der Operationsplanung sei ein enger Austausch mit den Anästhesisten erforderlich, um bereits mit der Wahl der Narkose-Medikamente Risiken auszuschließen. In der Nachsorge auf Station komme es dann auf aufmerksame Pflegekräfte an, die auf Symptome eines Delirs achten und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten können. „Es ist wichtig, dass das Team funktioniert“, sagt Prof. Maus.

Auch eine Nebenerkrankung wie die Osteoporose, also eine fortlaufende Abnahme der Knochendichte, erfordert ein enges Miteinander im behandelnden Team. „Für die Ärztinnen und Ärzte, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk einsetzen, ist hier die Verwendung entsprechend angepasster Prothesen sowie die Verankerungsform entscheidend“, so Prof. Maus. In der Nachsorge ist dann das Team der Physiotherapie gefordert, geeignete Mobilisierungstechniken anzuwenden, die die Osteoporose-Erkrankung berücksichtigen. 

Die Online-Veranstaltung am 30. März dient zur Information interessierter Patientinnen und Patienten sowie von Angehörigen. Nach Kurzvorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen der Teilnehmenden zu besprechen.

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Zum Universitätsklinikum Düsseldorf:

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 50.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 300.000 ambulant versorgt werden können.

Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden.

Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.

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