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Mit Bewegung Gesundheit fördern

Mit Bewegung Gesundheit fördern

Aktion der Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten an der Uniklinik Düsseldorf zum Tag der Physiotherapie

Am Internationalen Tag der Physiotherapie (8. September) erhalten die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten eine Bühne, um ihre Arbeit in der Krankenversorgung vorzustellen. An der Uniklinik Düsseldorf (UKD) weist die Berufsgruppe mit großen Bannern, die an den drei Skywalks (Verbindungsgänge zwischen Gebäuden) aufgehängt worden sind, auf den Aktionstag hin. Zudem haben sich die Physiotherapeutinnen und -therapeuten im Laufe des Tages im zentralen Park des UKD versammelt. Dort wurden sie von ihrer Leitung mit einer kleinen Überraschung bedacht – verpackt in einer Tasche mit der Aufschrift: „Ich bin Physio! Was ist Deine Superkraft?“

Aktuell arbeiten am UKD 59 Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen – darunter auch drei MasseurInnen und medizinische Bademeister. In der Physiotherapie-Schule werden 59 Lernende von acht Lehrenden ausgebildet.

Rund 530 Patientinnen und Patienten erhalten derzeit am UKD regelmäßig eine physiotherapeutische Versorgung. Dabei stehen ganz unterschiedliche Krankheitsbilder im Fokus: Behandelt werden orthopädische oder unfallchirurgische Patientinnen und Patienten – zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Gelenkersatz-Operation. In der Geburtshilfe und Frauenheilkunde kümmert sich das Team der Physiotherapie unter anderem um Wöchnerinnen oder Frauen, die eine Brustkrebs-Operation hinter sich haben. In der Kinderklinik gehört die Behandlung von Frühgeborenen oder Kindern nach Wirbelsäulenoperationen zum Aufgabenspektrum. Und natürlich erhalten Schlaganfallpatienten, Herz-OP-PatientInnen, neurochirurgische PatientInnen und viele weitere Erkrankte eine Versorgung.

„Wir behandeln also von den allerkleinsten Frühchen bis hin zu multimorbiden Menschen im hohen Alter“, sagt Elke Teloo, die leitende Physiotherapeutin am UKD. Um den unterschiedlichen Anforderungen in den einzelnen Fachabteilungen auch gerecht werden zu können, verfügen die Therapeutinnen und Therapeuten am UKD über ein breites Spektrum an Fortbildungen, wovon die Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, CMD (Behandlung der cranio-mandibulären Dysfunktion) und neurologische Fortbildungen wie die Behandlungen nach dem Bobath-Konzept oder PNF nur ein Auszug sind.

Eine wichtige Rolle nimmt die Physiotherapie darüber hinaus bei der Behandlung von COVID-19-PatientInnen ein. Hier steht die intensive Atemtherapie im Vordergrund. Der Umgang mit COVID-19 bildet auch das Motto für den Physiotherapie-Tag 2020: Unter dem Titel „Rehabilitation und COVID-19“ wird darauf aufmerksam gemacht, dass PhysiotherapeutInnen als Bewegungs- und Rehabilitationsexperten betroffene Patienten effektiv unterstützen und eine Rückkehr in den Alltag ermöglichen können.

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