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Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt UKD-Blutspende
Das ist für mich eine Herzensangelegenheit“, Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützte den Aufruf der Blutspendezentrale am Universitätsklinikum Düsseldorf. (Foto: Universitätsklinikum Düsseldorf/UKD)
Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt UKD-Blutspende
Oberbürgermeister Thomas Geisel (2. v.l.) zusammen mit (v.l.) Dr. Johannes Fischer (Leiter der UKD-Blutspende), Professor Dr. Dr. Frank Schneider (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKD) und Dr. Erik Lehnert (Leiter Herstellung Blutspende).

Von: Susanne Blödgen

Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützt UKD-Blutspende

In NRW laufen die Sommerferien! Traditionell sinkt die Bereitschaft zur Blutspende in den Sommermonaten aufgrund der Urlaubszeit. Aber: Jederzeit werden Blutkonserven zur Versorgung der Patientinnen und Patienten benötigt. Die Blutspendezentrale am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ruft daher generell dringend zum Spenden auf, um die Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützte diesen Aufruf bei seinem Besuch in der UKD-Blutspende am Montag, 15. Juli 2019 „Ich spende bereits seit vielen Jahren privat Blut. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so OB Geisel. „Blut kann in der Krankenversorgung Leben retten. Daher unterstütze ich sehr gerne den Butspende-Aufruf der Uniklinik.“

Vier von fünf Menschen in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende oder Produkte, die aus einer Blutspende gewonnen werden, angewiesen. Viele Operationen und Therapien können nicht durchgeführt werden, wenn zu wenige Blutkonserven verfügbar sind.

Rund 60.000 Blutpräparate werden an der Uniklinik Düsseldorf, dem größten Krankenhaus der Region, jährlich benötigt – davon etwa 12.000 Thrombozytenpräparate, die insbesondere für die Behandlung von Krebspatienten benötigt werden. Etwa ein Drittel der am UKD benötigten Blutpräparate wird hier eingesetzt, es folgen Bluttransfusionen als Folge von Operationen und schweren Unfällen sowie bei Schwerkranken auf den Intensivstationen.

Seit Jahren sinken oder stagnieren die Zahlen der Neuspender

„Bei den Thrombozytenspenden decken wir etwa 90 Prozent des Bedarfs der Klinik selber ab, bei den Vollblutspenden ist es etwa ein Drittel. Die restlichen benötigten Präparate kaufen wir zu“, erklärt Dr. Johannes Fischer, Direktor des Institutes für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika (ITZ) und Leiter der UKD-Blutspende. „Der große Zahlenunterschied erklärt sich dadurch, dass die Thrombozytenspenden zu einem sehr großen Teil von Stammspendern abgedeckt werden, die teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten zu uns kommen.“ Professor Dr. Dr. Frank Schneider, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums, ergänzt: „Bei den Vollblutspendern hingegen sinken oder stagnieren die Zahlen deutschlandweit seit Jahren. Wir bedanken uns daher herzlich bei Oberbürgermeister Thomas Geisel für seine Unterstützung. Die Blutspende ist der einfachste Weg Leben zu retten – jeder Mensch kann einmal auf eine Bluttransfusion angewiesen sein.“

Anreize für die Spende: Kino-Gutscheine für Erstspender

Spenden kann jeder Erwachsene zwischen 18-59 Jahren (Dauerspender bis 68 Jahre) mit einem Mindestgewicht von 50 kg. Man muss völlig gesund sein und keine Medikamente eingenommen haben. Ebenso sollten außereuropäische Reisen mindestens sechs Monate her sein und vor einer Spende sollte gut gegessen und ausreichend getrunken werden. Ein gültiger Personalausweis oder (Reise)pass ist Pflicht.

Weitere Informationen zu den Spendenkriterien finden sich auf der Homepage der UKD-Blutspende (www.uni-blutspende.de) und unter der Telefonnummer: 0211 81-18575.

Hintergrundinformationen:

Thrombozyten:
Die Blutplättchen (fachlich: Thrombozyten) spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Sie heften sich bei der Verletzung eines Blutgefäßes an die umliegende Gewebewand und verschließen damit die Wunde.

Erythrozyten:
Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) gehören neben den weißen Blutkörperchen und Blutplättchen zu den zellulären Bestandteilen des Blutes. Ihre Hauptaufgabe liegt im Transport von Sauerstoff ins Gewebe.

Plasma:
Blutplättchen sowie rote und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) bilden den festen Bestandteil des Blutes. Etwa 60 Prozent des Blutes besteht aus dem flüssigen Blutplasma. Es übernimmt verschiedene Aufgaben im menschlichen Körper, ist Teil des Abwehrsystems und versorgt die verschiedenen Stellen des Körpers mit Nährstoffen.

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