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Prof. Dr. Roman-Ulrich Müller ist neuer Direktor der Klinik für Nephrologie

Renommierter Arzt und Wissenschaftler für die Nierenheilkunde am Universitätsklinikum Düsseldorf

Düsseldorf (ukd). Prof. Dr. Roman-Ulrich Müller hat zum Jahresbeginn die Professur für Nephrologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) angetreten und leitet die Klinik für Nephrologie am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD). Bislang war der 46-Jährige rheinaufwärts am Universitätsklinikum Köln tätig. Hier war er Professor für Translationale Nephrologie, Leiter der Studienzentrale Nephrologie, Forschungsgruppenleiter im Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD sowie Sprecher des Zentrums für seltene und erbliche Nierenerkrankungen. Seine Hochschulausbildung durchlief Prof. Müller an den Universitäten in Freiburg und Heidelberg, ergänzt durch Forschungsaufenthalte an der Rockefeller University in New York und der Yale University in New Haven.

„Mit Herrn Prof. Müller konnten wir einen renommierten Arzt und Wissenschaftler für unser Klinikum gewinnen“, sagt Prof. Dr. Kirsten Schmieder, Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende am UKD. „Ich heiße ihn bei uns am UKD sehr herzlich willkommen und freue mich auf die Zusammenarbeit.“  

„Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung sind von einer chronischen Nierenerkrankung betroffen“, führt Prof. Müller aus und unterstreicht, dass damit der Nierenheilkunde eine besondere Bedeutung zukomme. „Die Niere stellt das Stoffegleichgewicht im Körper her.“ Ein Funktionsverlust wirke sich direkt auf andere Organe aus. So erhöht eine Nierenschwäche zum Beispiel das Herzinfarktrisiko deutlich.

Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte ist die Erforschung seltener und genetischer Nierenerkrankungen. Er betont: „Ein Großteil der Nierenerkrankungen wird durch seltene Ursachen ausgelöst. Die einzelnen Erkrankungen treten, wie die Bezeichnung sagt, selten auf. Die Zahl der Betroffenen insgesamt ist jedoch sehr hoch, da es viele dieser Erkrankungen gibt.“ Durch seine Forschung will er künftig zu einer noch besseren Versorgung der Betroffenen beitragen. Dabei legt er ein Hauptaugenmerk auf die positive Beeinflussung von Stoffwechselprozessen – entweder medikamentös oder durch Ernährungsaspekte. „Dabei sollten wir auch die Chancen der Vernetzung mit anderen Kliniken und Zentren nutzen. Dies sichert herausragende Medizin und Forschung zu Nierenkrankheiten in NRW und darüber hinaus.“

In der Nephrologie am UKD möchte Prof. Müller insbesondere den Bereich der Nierentransplantationen auf dem ohnehin schon hohen Niveau weiter ausbauen. Ebenfalls sehr gut aufgestellt sei die Fachabteilung bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck, ein Forschungsschwerpunkt an der Medizinischen Fakultät der HHU. Die Synergien in diesem Bereich möchte er nutzen und weiter ausbauen. „Wichtig ist mir, dass wir das Bewusstsein schärfen, dass wir eine nephrologische Leuchtturmklinik in Düsseldorf haben. Wissenschaft und exzellente Patientenversorgung gehen dabei Hand in Hand.“

Handlungsbedarf sieht Prof. Müller im Bereich der Digitalisierung seiner Klinik. Und er setzt sich große Ziele: „Meine Vision ist, eine der am besten digitalisierten nephrologischen Kliniken in Deutschland zu haben.“

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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können.

Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden.

Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.

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