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UKD-Azubis fertigen Traumfänger für Krebspatienten
Mehr als 50 Traumfänger haben die Azubis der Uniklinik Düsseldorf bereits für an Krebs erkrankte Patientinnen und Patienten gebastelt. (Foto: Azubis Universitätsklinikum Düsseldorf/UKD)

Von: Susanne Blödgen

UKD-Azubis fertigen Traumfänger für Krebspatienten

Sie sollen traurige Gedanken und schlimme Träume festhalten und seinem Besitzer so entspannte Nächte bescheren: Traumfänger. In den verschiedensten Farben haben Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege, bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema „Tumorkranke Menschen pflegen“ nun solche Traumfänger gebastelt, um sie an krebserkrankte Menschen zu verteilen.

„Gesagt bekommen, dass man an Krebs erkrankt ist, ist für jede Patientin und jeden Patienten erst einmal ein Schock. Da kommen dann bei jedem einzelnen Menschen ganz individuelle Ängste hoch. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, Traumfänger zu machen: Als Pflegekräfte helfen wir den Menschen auf den Stationen bei der Therapie ihrer Erkrankung. Die Traumfänger sollen dann bei einem erholsamen Schlaf unterstützen“, erklärt Kurssprecher Sascha Gellert. Mehr als 50 Traumfänger wurden schon produziert und verteilt. „Alle Empfänger waren total begeistert!“

Von Anfang an war das Projekt eine Gemeinschaftsarbeit des ganzen Teams: Um die Materialien für die Traumfänger kaufen zu können, hatten die Azubis Kuchen gebacken und im Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe am UKD verkauft. Insgesamt 50 Meter Schnüre und mehr als 400 Perlen wurden dann verarbeitet. „Ich finde das wirklich eine ganz tolle Aktion unserer Azubis“, freut sich Thorsten Münse, Personaldezernent und Stellvertretender Kaufmännischer Direktor am UKD. „Im vergangenen Jahr wurden in dem Projektseminar Herzkissen für unsere Patientinnen im Brustzentrum genäht – in diesem Jahr sind es Traumfänger, mit denen unsere Azubis den Patientinnen und Patienten eine kleine Freude bereiten und ihnen Therapie und Genesung noch ein bisschen angenehmer gestalten können. Vielen Dank für dieses Engagement.“

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