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Innovationspreis Pflege: „Die Qualität der Projekte ist erstklassig“

Zum Internationalen Tag der Pflegenden (12.05.2026) wurden an der Uniklinik Düsseldorf vier Projekte ausgezeichnet, die die Versorgung von Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern werden – Es war schon die vierte Verleihung des „UKD Innovationspreis Pflege“. Die Ehrung nahm Pflegedirektor und Vorstandsmitglied Torsten Rantzsch vor.

Düsseldorf (ukd/joe). „Die Qualität aller eingereichten Projekte ist hochklassig, so dass die Jury alle Mühe hatte, die Preisträgerinnen und Preisträger zu ermitteln“, so Torsten Rantzsch. „Der Innovationspreis Pflege macht noch einmal deutlich sichtbar, wie wertvoll sich der Berufsstand der Pflege einbringt, um noch bessere Arbeit für unsere Patientinnen und Patienten zu leisten. Die Pflege trägt dazu bei, das UKD nach vorne zu bringen.“ Wie in den Vorjahren hat auch in diesem Jahr eine Jury mit viel Pflege-Expertise und der Einbeziehung der Perspektive anderer Berufsgruppen die eingereichten Arbeiten bewertet und sich anhand eines Kriterienkatalogs auf die Preisträgerinnen und Preisträger festgelegt. Am Ende wurden drei Projekte ausgezeichnet – ein weiteres erhielt einen Sonderpreis der Jury.

1. Preis: „Erstellung und Implementierung der SOP für Ernährung bei kritisch kranken Patienten auf der Internistischen Intensivstation“: (Jennifer Yusberly Guzman Rojas – Station MI01)

Die Projektinitiatorin hat es sich zum Ziel gesetzt, eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Standardarbeitsanweisung (SOP) für die Ernährung kritisch kranker Patientinnen und Patienten auf den internistischen Intensivstationen MI01, MI02 und MI03 zu entwickeln.

2. Preis: „Standardisierte Schulung für Pflegekräfte zur Immunsuppression und Infektionsprävention bei HTX-Patienten“: (Vlora Zeqiri, Aysegül Erol, Alicia Dreja, Laura Lopes Morais, Sveva Neumann und Jenny Keovyravong, Station ZN44) 

Dieses Projekt hat die pflegerische Versorgung herztransplantierter Patientinnen und Patienten im Blick, die mit hohen fachlichen und organisatorischen Anforderungen verbunden ist. Die besondere Herausforderung ist die Immunsuppression, die ein erhöhtes Infektionsrisiko und nach sich zieht.

3. Preis: „Visuelle Einarbeitungshilfe in der Anästhesie“: (Nicole Berselli Vilar, Andreza Cardoso Ribeiro de Sena und Luana Lopes Silva – Anästhesiepflege) 

Bei diesem Projekt steht eine gute Einarbeitung von fremdsprachigen Fachkräften im Mittelpunkt. Hier werden Pocketcards eingesetzt, um Pflegefachkräften mit Migrationshintergrund eine zusätzliche Stütze zu geben.

Sonderpreis: „HKS@UKD: Implementierung eines Hebammengeleiteten Kreißsaals (HKS) am Universitätsklinikum Düsseldorf“ (Stella Monaca, Sandra Persaud – Hebammen)

Eine interdisziplinäre Projektgruppe unter der Leitung des Hebammen-Leitungsteams hat das Konzept des Hebammengeleiteten Kreißsaals um UKD entwickelt und erfolgreich vorangetrieben und etabliert. Im Mittelpunkt stand der Gedanke, die Geburtshilfe am UKD fachlich weiterzuentwickeln und ein Modell zu schaffen, das physiologische Geburtsverläufe konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Weitere Projekte im Wettbewerb:

  • „Strukturiertes, bedarfsorientiertes Notfalltraining zur nachhaltigen Stärkung der Patientensicherheit“ (Dilan Klapdor-Dogan, Florian Lorenz, Station ZI13)
  • „Wissen statt Warten. Nutzung der Wartezeit zur Entlastung der Pflege und Stärkung der Elternkompetenz in der Kindernotaufnahme“ (Natalia Esser, Kindernotaufnahme)
  • „Praxisnah begleiten – Projekt teilfreigestellte Praxisanleitung in der Intensivpflege und Pflege in der Anästhesie“ (Jeanette Suermann, Lisa Carl, Robin Drosten, Stephanie Natho, Natalie Vosen, Station CIA1/CIB1)

Dotiert ist der UKD Innovationspreis Pflege mit 1.000,- Euro (1. Preis), 750,- Euro (2. Preis) und 500,- Euro (3. Preis & Sonderpreis). Das Preisgeld soll den jeweils beteiligten Teams zugutekommen. 

„Die Projekte hatten in diesem Jahr eine außerordentliche Qualität und ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, die Zeit investiert haben, um ihre Arbeiten einzureichen“, sagt Torsten Rantzsch. 

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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können.

Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden.

Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.

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