Mittwoch, 05. Oktober 2022, 17:00 - 18:30 Uhr sowie

Mittwoch, 14. Dezember 2022, 17:00 - 18:30

 

Hüft- und Kniegelenkersatz: Die Rolle der Altersmedizin

Im Rahmen der Online-Veranstaltung „Orthopädie meets Altersmedizin“ legt Prof. Dr. Uwe Maus, Leitender Arzt für Endoprothetik und Osteologie, dar, warum eine enge Abstimmung zwischen dem chirurgischen Team und dem Geriater von Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist. Mit ihm führt Prof. Dr. Helmut Frohnhofen, Leitender Arzt für Altersmedizin, durch die Veranstaltung.

Veranstaltungslink:

Teilnahme an der Video-Konferenz  (via Microsoft Teams)

Die Menschen werden immer älter und bleiben auch im hohen Alter mobil. Das ist eine frohe Botschaft – und gleichzeitig eine Herausforderung, wenn sich Betagte dann doch einmal in medizinische Behandlung begeben müssen. Beispiel: Gelenkersatzoperationen in der Orthopädie. Hier müssen Vor- und Nebenerkrankungen, die im Alter naturgemäß häufiger auftreten, mitbedacht werden. Deshalb setzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Uniklinik Düsseldorf bei Patientinnen und Patienten über 70 zusätzlich auf eine altersmedizinische Versorgung. „Die Ergebnisse sind deutlich besser, wenn wir Begleiterkrankungen wie Beeinträchtigungen des Herz-Kreislauf-Systems oder eine Osteoporose von Vornherein mitberücksichtigen“, sagt Prof. Maus.

„Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Vermeidung eines bei älteren Patientinnen und Patienten häufiger anzutreffenden Verwirrtheitszustands nach dem Eingriff, des sogenannten postoperativen Delirs“, so Prof. Frohnhofen. Schon im Rahmen der Operationsplanung sei ein enger Austausch mit den Anästhesisten erforderlich, um bereits mit der Wahl der Narkose-Medikamente Risiken auszuschließen. In der Nachsorge auf Station komme es dann auf aufmerksame Pflegekräfte an, die auf Symptome eines Delirs achten und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einleiten können. „Es ist wichtig, dass das Team funktioniert“, sagt Prof. Maus.

Besondere Maßnahmen auch bei Osteoporose

Auch eine Nebenerkrankung wie die Osteoporose, also eine fortlaufende Abnahme der Knochendichte, erfordert ein enges Miteinander im behandelnden Team. „Für die Ärztinnen und Ärzte, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk einsetzen, ist hier die Verwendung entsprechend angepasster Prothesen sowie die Verankerungsform entscheidend“, so Prof. Maus. In der Nachsorge ist dann das Team der Physiotherapie gefordert, geeignete Mobilisierungstechniken anzuwenden, die die Osteoporose-Erkrankung berücksichtigen. 

Die Online-Veranstaltungen am Mittwoch, 5. Oktober sowie Mittwoch den 14. Dezember um 17:00 Uhr, dienen der Information interessierter Patientinnen und Patienten sowie von Angehörigen. Nach Kurzvorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen der Teilnehmenden zu besprechen.


Physiotherapie: Intro - Mobilisation und Kräftigung von Knie und Hüfte


Physiotherapie: Übungen 1 - Mobilisation der Hüfte


Physiotherapie: Übungen 2 - Kräftigung der Hüftmuskulatur


Physiotherapie: Übungen 3 - Mobilisation des Knies und Kräftigung der Kniemuskulatur


Physiotherapie: Übungen 4 - Kräftigung der Kniemuskulatur



Vorträge / Videos


Univ. - Prof. Dr. Uwe Maus: Hüftgelenkverschleiß


Univ. - Prof. Dr. Uwe Maus: Kniegelenkverschleiß


Univ. - Prof. Dr. Uwe Maus: individueller Gelenkersatz


Elke Teloo informiert über die wichtige Rolle der Physiotherapie im Umfeld einer Gelenkersatz-Operation


Die Anästhesie stellt ihr Leistungsspektrum vor und beschreibt den Ablauf für die PatientInnen.


Univ. - Prof. Dr. Uwe Maus stellt seinen Funktionsbereich "Endoprothetik und Osteologie" vor.


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