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Hantavirus-Kontaktperson sicher in Uniklinik Düsseldorf eingetroffen

Feuerwehr Düsseldorf übergibt Kontaktperson in der Nacht an die Infektiologie.

Düsseldorf (ukd/tpo). Die Feuerwehr Düsseldorf hat in der Nacht eine Kontaktperson eines auf einem Kreuzfahrtschiff aufgetretenen Hantavirus-Falls sicher an das Team des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) übergeben. Hier beginnt nun die weitere medizinische Abklärung.

Die Person ist in einer stabilen klinischen Verfassung. Weiterführende virologische Untersuchungen wurden veranlasst, die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Obwohl sich bisher keine Hinweise auf eine aktive Infektion ergeben, sind aufgrund der sehr variablen Inkubationszeit eine weitere Beobachtung und zusätzliche Untersuchungen im Verlauf erforderlich. Die Schutzmaßnahmen werden dementsprechend vorsorglich weiter aufrecht gehalten. 

Die besondere Expertise des UKD bei Infektionskrankheiten hat sich schon während der Corona-Pandemie gezeigt und beruht auch auf der engen interdisziplinären Zusammenarbeit auf dem Campus – bspw. mit der Virologie, der Mikrobiologie oder der Radiologie. Auch die zuständigen Pflegekräfte der Klinik sind besonders ausgebildet und wichtige Teilnehmer der mehrfach jährlich stattfindenden Übungen. 

Der reibungslose Ablauf des Transports und die Übergabe der Kontaktperson ist ein Szenario, das die Uniklinik und die Düsseldorfer Feuerwehr regelmäßig proben. Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Institutionen ist daher von einer hohen Professionalität geprägt und hat auch in diesem Fall hervorragend funktioniert. 

Hintergrund: Hantavirus

Hantaviren kommen weltweit vor und werden überwiegend durch Nagetiere übertragen. Menschen infizieren sich typischerweise über den Kontakt mit virushaltigen Ausscheidungen infizierter Nager, beispielsweise durch aufgewirbelten Staub. Auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist für den in Südamerika vorkommenden Virustyp, der als Ursache der Erkrankungen vermutet wird, beschrieben.  

Der genaue Virustyp wird aktuell noch untersucht. Gesundheitsbehörden wie das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und die Weltgesundheitsorganisation WHO bewerten das Risiko für die allgemeine Bevölkerung in Europa derzeit ausdrücklich als „sehr gering“.

Weitere Informationen zum Hantavirus bietet das Robert Koch-Institut unter:

https://www.rki.de/hantaviren 

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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können.

Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden.

Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.

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