Krebsmedizin in NRW erneut ausgezeichnet
Deutsche Krebshilfe bestätigt Förderung des CIO Aachen Bonn Köln Düsseldorf als „Onkologisches Spitzenzentrum“
Die vier Universitätskliniken Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf können ihre gemeinsame onkologische Spitzenforschung und Versorgung im Rahmen des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO ABCD) weiter vorantreiben: Die Deutsche Krebshilfe hat die Förderung des CIO mit sechs Millionen Euro für weitere vier Jahre bestätigt.
„Mit den von ihr initiierten und geförderten Comprehensive Cancer Center (CCCs) hat die Deutsche Krebshilfe ein europaweit einzigartiges Netzwerk der onkologischen Spitzenmedizin geschaffen. Die stetige Weiterentwicklung der Zentren bringt uns dem Ziel immer näher, dass alle Menschen mit Krebs in Deutschland von der Expertise der Spitzenzentren profitieren – unabhängig davon, wo sie behandelt werden. Dafür tragen die CCCs ihr Wissen und ihre In-novationen in die jeweiligen Regionen und stärken so die Krebsversorgung auch an anderen Kliniken und Facharztpraxen“, sagt Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe.
Nach dem Zusammenschluss der vier universitären Krebszentren Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf im Rahmen des CIO 2018 ist dies bereits die dritte Förderung durch die Stiftung Deutsche Krebshilfe. Univ.-Prof. Dr. Tim H. Brümmendorf, Direktor des CIO Aachen, hat das CIO ABCD bis Juni 2026 während der letzten Förderperiode angeführt und freut sich über die Bestätigung der geleisteten Arbeit: „Ohne dieses Programm der Onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe wäre die enge, standortübergreifende Zusammenarbeit, wie wir sie heute im CIO ABCD leben, nicht möglich gewesen. Wir sind der Deutschen Krebshilfe daher extrem dankbar – für die kontinuierliche Förderung und das Vertrauen.“ Der aktuelle Direktor des CIO ABCD, Univ.-Prof. Dr. Peter Brossart, auch langjähriger Direktor des CIO Bonn, ergänzt: „Diese Auszeichnung zeigt, was möglich wird, wenn vier starke Onkologische Zentren ihre Expertise wirklich bündeln – zum unmittelbaren Nutzen unserer Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen.“