Für die nicht-operative Behandlung chronischer Gelenkschmerzen bietet die hiesige Klinik für Radiologie ein besonderes, interventionelles Verfahren an:

Die Transarterielle Mikroembolisation (TAME) – 

Eine schonende Behandlung bei Gelenkblutungen und chronischen Schmerzen

Die transarterielle Mikroembolisation (TAME) ist ein modernes, minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von wiederkehrenden Gelenkblutungen und chronischen Schmerzen – insbesondere bei Patient:innen mit Hämophilie.

Viele Beschwerden entstehen durch eine krankhafte Mehrdurchblutung und anhaltende Entzündungsprozesse im Gelenk. Genau hier setzt die TAME an: Über einen kleinen Gefäßzugang (z. B. in der Leiste oder am Handgelenk) wird ein dünner Katheter gezielt zu den betroffenen Gefäßen geführt. Diese werden anschließend selektiv verschlossen, wodurch Entzündung und Blutungsneigung wirksam reduziert werden.

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, ist für Patient:innen in der Regel wenig belastend und erfordert meist nur einen kurzen Aufenthalt – häufig kann die Behandlung tagesstationär durchgeführt werden.

Für viele Betroffene stellt die TAME eine effektive und schonende Alternative zu operativen Verfahren dar – mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern, Blutungen zu kontrollieren und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Bei Interesse und Behandlungsbedarf sprechen Sie uns gerne an!

Eine Terminvereinbarung zu einem ersten Beratungsgespräch ist jederzeit über Ihre betreuenden Ärzt:innen der Gerinnungsambulanz und auch über unsere Kooperationspartner möglich:

Ansprechpartner für die TAME:

Herr Univ.-Prof. Dr. med. Peter Minko, Leiter der Interventionellen Radiologie und minimalinvasiven Therapie am UKD

InterventionelleRadiologie@med.uni-duesseldorf.de

Webseite:
Interventionelle Radiologie ǀ UKD


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