MDS Center of Excellence

Der Begriff Myelodysplastisches Syndrom (MDS) bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen des Knochenmarks, die dazu führen, dass der Körper des betroffenen Patienten nicht mehr in der Lage ist, aus  Stammzellen vollständig reife und funktionstüchtige Blutzellen zu bilden.

Das UTZ Düsseldorf war das erste Zentrum in Deutschland, das von der internationalen MDS Foundation die Auszeichnung „MDS Center of Excellence“ erhalten hat.
Die Düsseldorfer MDS Arbeitsgruppe wurde 1982 von Prof. Aul ins Leben gerufen und bildet seitdem einen der klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie. Neben laborexperimentellen Arbeiten steht das MDS-Register, das inzwischen Daten von über 3300 einheitlich diagnostizierten MDS Patienten enthält, im Mittelpunkt der Arbeit. Der Datensatz wird ständig erweitert und gepflegt und in seinen erfassten Parametern immer den aktuellen Fragestellungen angepasst. So werden seit einigen Jahren vornehmlich Daten zum Ansprechen auf Therapien erfasst. Er trug wesentlich zu Entwicklung des IPSS und WPSS und der neuen WHO-Klassifikationen bei und dient zur Konzeption zahlreicher klinischen Studien und matched-pairs Analysen.

Weitere Informationen:

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