Station MI01/02: Intensivstation

OberärzteProf. Dr. S. Jander (Ltd. Oberarzt)
PD Dr. M. Gliem
Station MI 01Telefon: 0211-81-17807
Fax: 0211-81-04943
Station MI 02Telefon: 0211-81-17805
Fax: 0211-81-18858

Die internistisch-neurologische Intensivstation des Universitätsklinikum Düsseldorf ist eine 23-Betten-Einheit, die als Einzelboxen mit Beatmungsmöglichkeit ausgelegt ist. In dieser Einheit werden pro Jahr über 2000 Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheitsbildern aller Teilbereiche der Inneren Medizin und der Neurologie von einem speziell ausgebildeten Ärzte- und Pflegeteam intensiv-medizinisch therapiert. Die individuelle Therapie auf höchstem medizinischen Niveau wird durch eine enge Verzahnung der beteiligten Kliniken sichergestellt, die eine Behandlung im Team aus Intensivmedizinern und spezifischer Fachdisziplin gewährleistet.

Diagnostik und Therapie

Die internistisch-neurologische Intensivstation versorgt das gesamte Spektrum neurologisch-intensivmedizinischer Erkrankungsbilder. Ein Schwerpunkt ist die Behandlung neurovaskulärer Erkrankungen. Hier besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für diagnostische und interventionelle Neuroradiologie und der Klinik für Neurochirurgie. Auch mit den anderen Intensivstationen des Universitätsklinikum Düsseldorf besteht eine enge Zusammenarbeit.

Spezifische Aufgaben der internistisch-neurologischen Intensivstation sind die Diagnostik und Behandlung von:

  • Komatösen Zuständen/akuten Bewusstseinsstörungen/ Wachkoma
  • Akuten/lebensbedrohlichen Verläufen zerebraler Gefäßerkrankungen
  • Maligner Mediainfarkt
  • Subarachnoidalblutung
  • intrakraniellen Blutung
  • entzündlichen Erkrankungen des zentralen/peripheren Nervensystems, z.B. Meningitis, Meningoenzephalitis,
  • Enzephalitis, Polyradikulitis (GBS)
  • Epilepsie
  • akuten, intensivpflichtigen neuromuskulären Erkrankungen und Myasthenia gravis

Ausstattung der internistisch-neurologischen Intensivstation Düsseldorf

Für die Therapie unserer Patientinnen und Patienten steht ein weites Spektrum der neurologisch-intensivmedizinischen Diagnostik und Überwachung zur Verfügung, bestehend aus:

  • Elektrophysiologie (EEG, Neurographie und EMG)
  • Neurosonographie (extra- und intrakranielle Doppler- und Duplexsonographie)
  • Liquordiagnostik

Das apparative Spektrum der Intensivmedizin ermöglicht auf allen Plätzen:

  • Invasive / nicht invasive Beatmung
  • hämodynamisches Monitoring (Rechtsherzkatheter, PICCO-Systeme)
  • extrakorporale Systeme zur Herzkreislaufunterstützung (IABP, Impella, ECLS)
  • sämtliche Nierenersatzverfahren (CVVH, CVVHD, HD, Genius, SLEDD)
  • Therapie des Lungenversagens (lungenprotektive Beatmung, ILA, ECMO/ECLS)

Weiterbildung und Fortbildung in der Intensivmedizin

Die Weiterbildungsermächtigung des Ärztlichen Direktors der Klinik für Neurologie ermöglicht den Erwerb der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin in der Neurologie.

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