Projekte
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Drittmittelprojekten des IVGs am Centre for Health and Society sowie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ).
Projekte des IVG am Centre for Health and Society (chs)
| Projekt | NiTab – Strukturierte hausärztliche Kurzberatung mit integrierter Weiterleitung in qualifizierte Rauchstoppangebote zur Nikotin‐ und Tabakentwöhnung |
| Beteiligte | IVG: Gesundheitsökonomische Evaluation Projektleitung: Institut für Allgemeinmedizin (chs) Kooperationen: AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse, Institut für Biometrie und Epidemiologie (DDZ), Universität Münster |
| Projektlaufzeit | 07/26 – 06/29 |
| Beschreibung | Das Ziel des Projekts besteht darin, zu untersuchen, ob die Zahl der nikotin- und tabakabstinenten Patient*innen durch eine neue Versorgungsform zur Tabak- und Nikotinentwöhnung gesteigert werden kann. Im Rahmen der neuen Versorgungsform werden Patient*innen, die Nikotin- und Tabakprodukte konsumieren, in der Hausarztpraxis untersucht, beraten und bei der Therapiewahl unterstützt. Die Wirksamkeit der neuen Versorgungsform wird im Rahmen einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie evaluiert. Das IVG untersucht im Rahmen einer gesundheitsökonomischen Evaluation, ob die neue Versorgungsform kosteneffektiv ist. Hierzu werden studienbegleitend eine Kosten-Effektivitäts-Analyse (CEA) und eine Kosten-Nutzen-Analyse (CBA) durchgeführt. Die langfristige Wirtschaftlichkeit wird mittels Modellierung im Rahmen einer Kosten-Nutzwert-Analyse (CUA) untersucht. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | GBA (Innovationsfonds) |
| Projekt | FitFürFieber: Zwei-Ebenen-Konzept für pädiatrische Praxen und Eltern zur rationalen Inanspruchnahme von Antibiotika, Antipyretika und Notfallvorstellungen |
| Beteiligte | IVG: Evaluation und gesundheitsökonomische Evaluation Projektleitung: Institut für Integrative Medizin (IfIM, Private Universität Witten/Herdecke gGmbH) Kooperationen: BVKJ-Service GmbH |
| Projektlaufzeit | 11/25 – 10/28 |
| Beschreibung | Im Projekt FitFürFieber wird untersucht, ob unnötige Verschreibungen von Antibiotika und Antipyretika durch eine neue Versorgungsform zur Fieberaufklärung reduziert werden können. Eltern von Kindern im Alter von 4 bis 64 Monaten erhalten hierbei in pädiatrischen Praxen ein Fieberaufklärungsgespräch, das sich auf die Fieber-Leitlinie stützt, Informationsmaterial und Zugang zur FieberApp. Die Wirksamkeit der neuen Versorgungsform wird im Vergleich zur Routineversorgung durch eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT) auf Praxisebene untersucht. Hierbei werden Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein, Westfalen-Lippe, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern zur Evaluation genutzt. Das IVG führt im Rahmen der Studie die Evaluation und die gesundheitsökonomische Evaluation der Studie durch. Ziel der gesundheitsökonomischen Evaluation ist die Durchführung einer Kosten-Konsequenzen-Analyse (CCA) aus Perspektive der GKV, um die Auswirkungen der Intervention auf Outcomes und Kosten auf eine umfassende und transparente Weise darzustellen. |
| Projektwebseite | https://www.fitfuerfieber.de |
| Förderung und vollständige Beschreibung | GBA (Innovationsfonds) |
| Projekt | HAFEN – Digitale Hilfen und Angebote bei Fehlgeburten |
| Beteiligte | IVG: Gesundheitsökonomische Evaluation Projektleitung: Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften Hochschule Bochum Kooperationen: : Florence-Nightingale-Krankenhaus, BKK mkk – meine krankenkasse, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg |
| Projektlaufzeit | Vsl. 03/27 – 08/28 |
| Beschreibung | Im Projekt HAFEN wird eine digitale Mehrkomponentenintervention zur Unterstützung der informierten Entscheidungsfindung und psychosozialen Begleitung von Frauen mit frühen Schwangerschaftsverlusten (FSV) entwickelt. In einer Machbarkeitsstudie wird die digitale Mehrkomponentenintervention in Hinblick auf ihre Machbarkeit, Akzeptanz und Eignung überprüft. Zudem wird die Wirkung der Intervention auf die psychische Belastung und die Qualität der Entscheidungsfindung im Vergleich zu einer „optimalen Versorgung“ und der Standardversorgung mittels einer cluster-randomisierten kontrollierten Studie (RCT) explorativ untersucht. Das IVG führt im Rahmen der gesundheitsökonomischen Evaluation eine studienbegleitende Kosten-Konsequenzen-Analyse (CCA) durch, um die relevanten Kosten und Outcomes für die digitale Mehrkomponentenintervention, die „optimale Versorgung“ und die Standardversorgung detailliert zu beschreiben. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | GBA (Innovationsfonds) |
| Projekt | LC_Hip – Inzidenz von Long COVID und der Zusammenhang mit Hüftfrakturen in der älteren und betagten Bevölkerung |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG Kooperationen: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (UKD), mediStatistica |
| Projektlaufzeit | 11/24 – 01/28 |
| Beschreibung | Um tiefergehendes Wissen über Long COVID in der älteren und betagten deutschen Bevölkerung zu erlangen und den Zusammenhang zwischen einer Long COVID-Erkrankung und dem Auftreten von Hüftfrakturen zu untersuchen, soll im Rahmen des Vorhabens LC_Hip eine bevölkerungsbasierte Beobachtungsstudie durchgeführt werden. Dabei werden Daten der gesetzlichen Krankenversicherungen für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2025 ausgewertet, die beim Forschungsdatenzentrum Gesundheit vorgehalten werden. Als Studienpopulation werden alle Personen im Alter von 65 Jahren oder älter betrachtet, die entweder als Long COVID-Fälle oder als Kontrollen ohne Long COVID-Erkrankung verstanden werden. Hierbei soll erstens eine möglichst exakte Schätzung des Neuauftretens von Long COVID in der älteren deutschen Bevölkerung erfolgen und zweitens analysiert werden, ob Long COVID einen Risikofaktor für Hüftfrakturen darstellt. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMG |
| Projekt | OptiCor – Optimierung der Behandlung der koronaren Herzkrankheit durch Training von Hausärzt*innen in der Kurzberatung zur Steigerung der körperlichen Aktivität |
| Beteiligte | IVG: Gesundheitsökonomische Begleitung Projektleitung: Institut für Allgemeinmedizin (chs) Kooperationen: Maastricht University (Niederlande), Philipps-Universität Marburg, Institut für Biometrie und Epidemiologie (DDZ), Universität zu Köln |
| Projektlaufzeit | 05/22 – 04/27 |
| Beschreibung | Die Studie hat das Ziel, gemeinsam mit Hausärzt*innen und Patient*innen ein an den tatsächlich erkannten Bedarfen orientiertes Training zur hausärztlichen Beratung von Patient*innen mit koronarer Herzkrankheit zum Thema Bewegung zu entwickeln, umzusetzen und auf Wirksamkeit zu prüfen. Das IVG erhebt im Rahmen des Projektes Präferenzen zu Outcomes von Menschen mit koronarer Herzkrankheit in Bezug auf Bewegung und pilotiert einen Fragebogen zur Leistungsinanspruchnahme von Menschen mit koronarer Herzkrankheit. |
| Projektwebseite | https://www.opticor-study.info/ |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR |
| Projekt | E-MENT-INFORM-PRO – Bedürfnisse und Präferenzen in Bezug auf Informationsstrategien zu E-Mental-Health-Interventionen bei Gesundheitsfachkräften: eine Mixed-Methods-Studie mit einem Discrete Choice Experiment |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (chs) Kooperationen: Institut für Medizinische Soziologie (chs) |
| Projektlaufzeit | 04/24 – 03/27 |
| Beschreibung | Ziel des Projekts ist es, die Informationsbedürfnisse und -präferenzen von Gesundheitsfachkräften in Deutschland zu E-Mental-Health-Angeboten, insb. digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) zu ermitteln. Im Rahmen einer Mixed-Methods-Studie sollen durch die Kombination qualitativer Vorphasen und einem darauf aufbauenden Discrete Choice Experiment die Informationsstrategien ermittelt werden, welche Gesundheitsfachkräfte am stärksten ansprechen. Auf dieser Basis sollen praxisnahe Handlungsempfehlungen für zielgruppenspezifische Informationsstrategien entwickelt werden, um die zukünftige Nutzung von E-Mental-Health-Angeboten zu fördern |
| Förderung und vollständige Beschreibung | DFG |
| Projekt | WEIGHT-NEU – Weight-neutral interventions for people with obesity and the perspective of patients, carers and healthcare professionals: a mixed methods review (Cochrane Review) |
| Beteiligte | IVG: Qualitative Evidenzsynthese Projektleitung: Institut für Allgemeinmedizin (chs) Kooperationen: University of Copenhagen (Dänemark) |
| Projektlaufzeit | 03/25 – 02/27 |
| Beschreibung | Das geplante systematische Review untersucht gewichtsneutrale Interventionen bei Menschen mit Adipositas, um deren Wirksamkeit sowie die Perspektiven von Patienten, Betreuern und Gesundheitsfachkräften zu evaluieren. Ziel ist es, gesundheitliche und soziale Implikationen dieser Ansätze im Vergleich zu gewichtsbezogenen Interventionen zu beleuchten. Die Ziele lauten somit: (1) Bewertung von Nutzen und Schaden gewichtsneutraler Interventionen bei Kindern und Erwachsenen mit höherem Gewicht (quantitative Daten). (2) Untersuchung von Erfahrungen von Kindern und Erwachsenen mit höherem Gewicht zu gewichtsneutralen Interventionen (qualitative Daten). Das IVG erstellt die Qualitative Evidenzsynthese (Ziel 2). |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR |
| Projekt | PACORUS-D – Patienten-zentrierte klinische Ergebnisse und Ressourcen-Verbrauch nach nicht-kardiochirurgischen, nicht-neurochirurgischen Eingriffen-D(EUTSCHLAND)-Sekundärdatenkohorte |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG und Klinik für Anästhesiologie (UKD) Kooperationen: AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (UKD) |
| Projektlaufzeit | 12/24 – 11/26 |
| Beschreibung | Ziel dieses methodisch ausgerichteten Projekts ist es, „Tage am Leben und außerhalb des Krankenhauses“ (Days Alive and Out of Hospital, DAOH) in Deutschland zu validieren und somit einen patienten-zentrierten und einfach zu erfassenden, statistisch effizienten, integrativen Endpunkt für die Evaluation von Interventionen in der perioperativen Gesundheitsversorgung (z.B. Shared Care-Ansätze) zu gewinnen. Wir werden eine Kohorten-Studie bei nicht-kardiochirurgischen, nicht-neurochirurgischen Patienten durchführen. Datenquelle ist die Datenbank der gesetzlichen Krankenversicherung AOK Rheinland/Hamburg. Das Projekt verfolgt folgende Ziele: 1) Quantifizierung der DAOH 30 und 365 Tage nach der Operation in einer breiten Population von nicht-kardiochirurgischen, nicht-neurochirurgischen Patienten; 2) Evaluation der konvergenten Konstruktvalidität der DAOH hinsichtlich präoperativer Risikofaktoren/Eingriffsrisiko und postoperativer Komplikationen; 3) Evaluation der simultanen und der prädiktiven Validität von DAOH als Maß für die Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten (innerhalb und außerhalb des Krankenhauses) und für die Gesamtkosten 30 und 365 Tage nach der Operation; 4) Untersuchung einer Effektmodifikation durch Geschlecht, sozioökonomischen Status und Wohnbezirksstruktur auf die Konstrukt- und Kriterium-Validität von DAOH; 5) Untersuchung in einer Sensitivitätsanalyse der Validität von DAOH unter Verwendung alternativer DAOH-Berechnungsansätze. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | DFG |
| Projekt | DigIn2Perio – Digital Integrierte Versorgung von Diabetes mellitus Typ-2 und Parodontitis |
| Beteiligte | IVG: Vergütungspräferenzen einer neuen Versorgungsform Projektleitung: Mund-, Zahn-, und Kieferklinik – Sektion Translationale Gesundheitsökonomie (Universitätsklinikum Heidelberg) Kooperationen: Institut für Allgemeinmedizin (chs), aQua-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH, Universitätsklinikum Bonn, Techniker Krankenkasse |
| Projektlaufzeit | 10/22 – 09/26 |
| Beschreibung | Studien zeigen, dass Patient*innen mit Diabetes mellitus Typ-2 (T2DM) zwei- bis dreimal häufiger von Parodontitis betroffen sind als die Allgemeinbevölkerung und dies oftmals unentdeckt bleibt. Gleichzeitig kann die Diabetes-Erkrankung ein schnelleres Fortschreiten einer Parodontitis fördern oder den zahnärztlichen Behandlungserfolg mindern. Trotz der bekannten Wechselwirkungen, verlaufen Erkennung und Versorgung von Diabetes und Parodontitis in Deutschland größtenteils getrennt voneinander. Das Projekt DigIn2Perio möchte diese Versorgungslücke schließen und schafft eine neue Versorgungsform an der Schnittstelle zwischen Human- und Zahnmedizin. In einem Screening prüfen Hausärzt*innen, ob bei Betroffenen mit T2DM der Verdacht auf Parodontitis besteht, während Zahnärzt*innen ihre Parodontitis-Patient*innen auf ein erhöhtes Diabetes-Risiko testen. Wird ein solcher Fall erkannt, folgt ein beratendes ärztliches Gespräch und es wird per Überweisung eine Parodontitis- bzw. Diabetes-Versorgung veranlasst. Das IVG untersucht im Rahmen der Studie Vergütungspräferenzen von Ärzt*innen der Zahn- und Allgemeinmedizin, um eine Implementierung der neuen Versorgungsform in die Regelversorgung zu optimieren. Die Vergütungspräferenzen werden mittels eines Discrete Choice Experiments bei Praxen erhoben, die bereits Erfahrung mit dem Screening-Programm haben als auch bei Praxen, die das Screening-Programm noch nicht kennen. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | GBA (Innovationsfonds) |
| Projekt | REITS – Reduktion von freiheitseinschränkenden Maßnahmen bei Menschen mit geistiger Behinderung |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG |
| Projektlaufzeit | 03/25 – 05/26 |
| Beschreibung | Ziel dieser partizipativen qualitativen Studie ist die Beschreibung der Perspektiven von Menschen mit geistiger Behinderung zu Merkmalen und Erfahrungen mit der Anwendung von freiheitseinschränkenden Maßnahmen (FEM) und die Identifikation von Merkmalen, die für eine Definition von FEM bei dieser Zielgruppe von Bedeutung sind. Das Projekt wird gemeinsam mit Menschen mit geistiger Behinderung durchgeführt. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR |
Projekte des IVG am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ)
| Projekt | Patientenzentrierte Forschung und Gesundheitsökonomische Evaluation bei Menschen mit Diabetes |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG (DDZ) Kooperationen: Partner im DZD, Partner im chs, klinische Partner des UKD |
| Projektlaufzeit | 01/26 – 12/30 |
| Beschreibung | Ziel des Vorhabens ist es, im Sinne einer patienten-zentrierten Forschung und effizienten Versorgung, Bedürfnisse und Präferenzen sowie weitere patientenberichtete Maße (patient-reported measures) bei Menschen mit Diabetes oder einem erhöhten Risiko für Diabetes zu erheben und begleitende gesundheitsökonomische Analysen durchzuführen. Dabei werden durchgehend Bürger*innen und Patient*innen in die Forschung einbezogen. Dieses Vorhaben ist aufgrund seiner thematischen Schwerpunkte Untersuchung der Kosten-Effektivität von Lebensstilprogrammen zur Prävention des Diabetes, Untersuchung von patientenberichteten Maßen bei Menschen, die sich einer bariatrischen Operation unterziehen, und Erhebung von Präferenzen zu digitalen Versorgungswegen bei Menschen mit Diabetes und Komorbiditäten des Diabetes in den DZD-Academies Prevention, Liver, Complication verortet. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR/DZD |
| Projekt | Prävention von und Komplikationen bei Diabetes – Analysen auf Basis von großen Datensätzen (Big Data) |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG (DDZ) Kooperationen: Partner im DZD, Partner im chs, klinische Partner des UKDs, winDiab gGmbH |
| Projektlaufzeit | 01/26 – 12/30 |
| Beschreibung | Ziel des Vorhabens ist es, epidemiologische und versorgungsbezogene Fragestellungen für die verschiedenen Stadien, Personen bzw. Risikogruppen und spezifische Schwerpunkte der Diabeteserkrankungen, insbesondere ‚nicht- klassische‘ und frühere Komplikationen und Komorbiditäten, auf Basis von populationsbasierten bzw. bundesweiten großen Datensätzen (Big Data) und Sekundärdaten zu analysieren. Dabei werden durchgehend Bürger*innen und Patient*innen in die Forschung einbezogen. Dieses Vorhaben ist in den DZD-Academies „Prevention“ und „Complications“ verortet, da es verschiedene Stadien, Personen- bzw. Risikogruppen und spezifische Schwerpunkte im Hinblick auf die Diabeteserkrankung adressiert. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR/DZD |
| Projekt | GaDiaKi – Ganzheitliche interdisziplinäre medizinische Diabetes-Gruppenschulungen für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes in einem kindgerechten lebenswelt-orientierten Setting |
| Beteiligte | IVG (DDZ): Gesundheitsökonomische Evaluation Projektleitung: Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin (Private Universität Witten/Herdecke gGmbH) Kooperationen: Pro Kid e. V., Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e. V., BARMER, IKK classic, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
| Projektlaufzeit | 02/26 – 01/29 |
| Beschreibung | Das Projekt GaDiaKi untersucht, ob eine neue Versorgungsform in Form einer ganzheitlichen interdisziplinären medizinischen Diabetes-Gruppenschulung bei Kindern mit Typ-1-Diabetes zu einer Verbesserung der Therapiezufriedenheit führt. Die multimodale Folgeschulung wird hierbei im lebenswelt-orientierten, altersgerechten Setting mit Übernachtung angeboten und durch ein multiprofessionelles Team inklusive selbst von Typ-1-Diabetes betroffenen Schulungsassistent*innen (Mentor*innen) betreut. Die Wirksamkeit der neue Versorgungsform wird in einer cluster-randomisierten kontrollierten Studie (RCT) untersucht. Das IVG untersucht in einer gesundheitsökonomischen Evaluation die Wirtschaftlichkeit der neuen Versorgungsform. Studienbegleitend wird hierzu eine Kosten-Konsequenzen-Analyse (CCA), eine Kosten-Effektivitäts-Analyse (CEA) und eine Kosten-Nutzen-Analyse (CBA) durchgeführt. |
| Projektwebseite | https://www.uni-wh.de/gadiaki |
| Förderung und vollständige Beschreibung | GBA (Innovationsfonds) |
| Projekt | LongCovid-Diab – Inzidenz, Risikofaktoren und Folgen von Long/Post-COVID bei Menschen mit Diabetes im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes in Deutschland |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG (DDZ) Kooperationen: Institut für Allgemeinmedizin (chs) |
| Projektlaufzeit | 01/25 – 12/27 |
| Beschreibung | Ziel des Vorhabens ist die Erfassung der epidemiologischen Lage von Long/Post COVID bei Menschen mit Diabetes. Dazu soll anhand von Daten der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland die Neuerkrankungsrate von Long/Post COVID bei Menschen mit Diabetes im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes untersucht werden. Dabei sollen die Risikofaktoren für die Entstehung von Long/Post COVID bei Menschen mit Diabetes im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes identifiziert und analysiert werden. Darüber hinaus sollen die Daten der gesetzlichen Krankenkassen im Hinblick auf Mortalität, Hospitalisierungsraten sowie Krankenhausaufenthalte aufgrund von akutem Herzinfarkt, Schlaganfall, Amputationen und diabetischem Fußsyndrom von Patient*innen mit unterschiedlichem Diabeteszustand innerhalb von 12, 24 und 36 Monaten nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 ausgewertet werden. |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMG |
| Projekt | HI_T2DM_COVID – Analyzing non-infection-related health care utilization and health outcomes in people with type 2 diabetes during the COVID-19 pandemic: making use of individually linked statutory health insurance data and survey data |
| Beteiligte | Projektleitung: IVG (DDZ) Kooperationen: AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse, Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) |
| Projektlaufzeit | 03/25 – 08/27 |
| Beschreibung | Ziel dieser Studie ist es, die Veränderungen in der Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung und im Gesundheitszustand während der Pandemie genauer zu untersuchen. Dabei wird betrachtet, ob sich diese Veränderungen zwischen Menschen mit und ohne Typ-2-Diabetes unterscheiden und ob bestimmte Gruppen besonders betroffen waren. Außerdem soll beispielsweise untersucht werden, welche Rolle die Angst vor einer Ansteckung mit Corona (aber auch andere Faktoren) für die Inanspruchnahme oder abgesagte Termine für die Gesundheit gespielt haben. Hierfür wird eine bevölkerungsbasierte Beobachtungsstudie durchgeführt, bei der vorhandene Krankenkassendaten, die im Rahmen der medizinischen Versorgung üblicherweise entstehen (Sekundärdaten), mit den im Rahmen einer Befragung erhobenen selbstberichteten Angaben (Primärdaten) von einer zufällig ausgewählten Subgruppe von Versicherten verknüpft werden. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, mögliche Versorgungslücken zu erkennen und die medizinische Versorgung in zukünftigen Pandemien zu verbessern. |
| Vollständige Beschreibung | https://drks.de/search/en/trial/DRKS00039740/details |
| Förderung und vollständige Beschreibung | DFG |
| Projekt | TTDODFUCoCo – Klinische Studie zur Erhaltung der unteren Gliedmaßen durch tibiale transversale Kallusdistraktion bei Patient*innen mit diabetischen Fußulzera: Konzeptphase zur Rollendefinition und Stärkung der Zusammenarbeit mit Patient*innen, Familienangehörigen und pflegenden Personen |
| Beteiligte | IVG (DDZ): Kollaborative Entwicklung des Beteiligungskonzeptes (Patient and Public Involvement, PPI), gesundheitsökonomische Begleitung Projektleitung: MUM-Muskuloskelettales Universitätszentrum München (Ludwig-Maximilians-Universität – LMU) Kooperationen: Universität des Saarlandes, Evangelische Hochschule Ludwigsburg |
| Projektlaufzeit | 01/25 – 05/26 |
| Beschreibung | Ziel von TTDODFUCoCo ist die Durchführung einer Konzeptentwicklungsphase zur Entwicklung einer klinischen Studie, welche die Wirksamkeit der tibialen transversalen Kallusdistraktion (tibial transverse distraction osteogenesis, TTDO) zur Erhaltung der unteren Gliedmaßen von Patient*innen mit diabetischen Fußulzera (diabetic foot ulcers, DFU) untersuchen soll. DFU sind eine häufige und schwerwiegende Komplikation des Diabetes mellitus, die oft zu Amputationen führt. Die innovative TTDO-Methode zielt darauf ab, die Heilung von Wunden, insbesondere den Ulzerationen im Sinne von DFU, zu fördern und die Notwendigkeit von Amputationen zu verringern. Neben der partizipativen Entwicklung des Studiendesigns, wird die Konzeptentwicklungsphase zur Entwicklung eines Beteiligungskonzepts, zum Aufbau eines Patient*innennetzwerks und Patient*innenbeirats genutzt. Das IVG verantwortet hierbei im Bereich Patient and Public Involvement (PPI) die Entwicklung des Beteiligungskonzepts und die Etablierung des Patient*innenbeirats. Im Rahmen der gesundheitsökonomischen Begleitung werden Fragebögen zur Leistungsinanspruchnahme von Menschen mit Diabetes und DFU entwickelt und pilotiert, um diese in einer gesundheitsökonomischen Evaluation von TTDO einsetzen zu können. Zudem werden Vorarbeiten für die Entwicklung eines Discrete Choice Experiments durchgeführt, mit dem Behandlungspräferenzen von Menschen mit Diabetes und DFU erhoben werden sollen. |
| Projektwebseite | https://www.ttt-surgery.de/projekt/6779f11a58e0c070 |
| Förderung und vollständige Beschreibung | BMFTR |