Rückwirkende Auswertung routinemäßig erhobener Daten


An der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie werden routinemäßig erhobene Patientinnen- oder Patientendaten rückwirkend (retrospektiv) für verschiedene Forschungsvorhaben ausgewertet. Die Verarbeitung der Daten erfolgt streng vertraulich, in pseudonymisierter Form und unter strikter Wahrung der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO, Art. 89 DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO).

Als Patientin oder Patient haben Sie das Recht, der Nutzung Ihrer Daten für diese Forschungsvorhaben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile für Ihre aktuelle oder zukünftige medizinische Versorgung zu widersprechen (Art. 15, 16, 18, 21 DSGVO).

Wenn Sie der Nutzung Ihrer Daten für die im Folgenden aufgelisteten Forschungsvorhaben widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte an die jeweils angegebene(n) Ansprechperson(en).


Sonographie-Studien

SMI und CEUS in der Diagnostik benigner fokaler Leberläsionen: Vergleich der diagnostischen Treffsicherheit unter Berücksichtigung der Untersuchererfahrung

Das Forschungsprojekt: 

Gutartige Leberveränderungen (wie Hämangiome, fokale noduläre Hyperplasien und Adenome) sind häufige Zufallsbefunde im Rahmen der Ultraschalldiagnostik. Ihre präzise Unterscheidung ist wichtig für das weitere klinische Vorgehen, insbesondere bei Patienten mit individuellen Risikofaktoren oder einer untypischen Darstellung im Ultraschallbild.

Neben dem bewährten Kontrastmittelultraschall (CEUS, contrast-enhanced ultrasound) steht uns heute mit SMI (Superb Microvascular Imaging) eine innovative, hochauflösende Doppler-Technik zur Verfügung, die eine Darstellung der Gefäßarchitektur von Leberveränderungen ohne den Einsatz von Kontrastmittel ermöglicht. 
 

Forschungsziele und Datenverarbeitung:

Bislang ist jedoch nicht systematisch untersucht, wie die Untersuchererfahrung die diagnostische Treffsicherheit der Ultraschallverfahren CEUS und SMI bei der Diagnostik gutartiger Leberveränderungen beeinflusst. Um diese Forschungsfrage zu untersuchen, werden in dieser Studie routinemäßig erhobene Patientinnen oder Patientendaten rückwirkend (retrospektiv) ausgewertet. Die Verarbeitung der Daten erfolgt streng vertraulich, in pseudonymisierter Form und unter strikter Wahrung der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO, Art. 89 DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO).

Als Patientin oder Patient haben Sie das Recht, der Nutzung Ihrer Daten für dieses Forschungsvorhaben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile für Ihre aktuelle oder zukünftige medizinische Versorgung zu widersprechen (Art. 15, 16, 18, 21 DSGVO).

Wenn Sie der Nutzung Ihrer Daten für dieses Forschungsvorhaben widersprechen möchten, wenden Sie sich bitte an:

  • Studienleitung: Herrn Dr. med. Michael Kallenbach, Oberarzt (0211/ 81-17819)
  • Datenschutzbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität: datenschutz@hhu.de

Forschungsprojekt: KI-gestützte Analyse von Leberultraschall

Ultraschall ist eine sichere und häufig eingesetzte Methode, um Erkrankungen der Leber - etwa Zysten, gutartige Tumore oder bösartige Veränderungen - zu erkennen und zu beurteilen. In diesem Projekt untersuchen wir, ob Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) Ärztinnen und Ärzte künftig dabei unterstützen können, solche Veränderungen schneller und zuverlässiger zu erkennen. Zusätzlich erforschen wir, ob KI beim automatischen Erstellen von Untersuchungsberichten helfen kann.

Forschungsziele und Datenverarbeitung: 

Für das Training der KI nutzen wir im Rahmen der klinischen Routine erhobene Ultraschallbilder und -aufnahmen sowie zugehörige klinische Angaben (z. B. Diagnose, Laborwerte, Histologie). Die Daten werden vor der Nutzung vollständig pseudonymisiert - Name, Geburtsdatum und alle weiteren identifizierenden Angaben werden entfernt, sodass ein Rückschluss auf Ihre Person von den Forschenden nicht mehr möglich ist. Die Pseudonymisierung erfolgt durch das Datenintegrationszentrum (DIZ) des UKD; die Daten werden ausschließlich lokal am UKD gespeichert und verarbeitet. Das Forschungsvorhaben ist im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) unter DRKS00041064 registriert.

Die Verarbeitung der Daten erfolgt streng vertraulich, in pseudonymisierter Form und unter strikter Wahrung der Datenschutz-Grundverordnung (Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO, Art. 89 DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO).

Als Patientin oder Patient haben Sie das Recht, der Nutzung Ihrer Daten für dieses Forschungsvorhaben jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteile für Ihre aktuelle oder zukünftige medizinische Versorgung zu widersprechen (Art. 15, 16, 18, 21 DSGVO).

Wenn Sie der Nutzung Ihrer Daten für dieses Forschungsvorhaben widersprechen möchten, oder Fragen zu diesem Forschungsprojekt haben, wenden Sie sich bitte an:

  • Studienleitung: Herrn Dr. med. Michael Kallenbach, Oberarzt (0211/ 81-17819)
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