Medizinethische Fragen, die sich momentan im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stellen reichen von gerechtigkeitstethischen über sozialethische bis hin zu höchst individuellen Entscheidungsfragen. 

Auf der Internetseite der Akademie für Ethik in der Medizin sind Empfehlungen und Materialen zu ethischen Fragen angesichts der COVID-19-Pandemie gesammelt.

Das Nuffield Council on Bioethics sammelt englischsprachige COVID-19 ethics resources.

Themen und Texte:

Der Deutsche Ethikrat hat eine Ad-hoc-Empfehlung "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, " Politik und Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, die dargelegten Konfliktszenarien auch als normative Probleme zu verstehen. Deshalb können und dürfen die anstehenden Entscheidungen nicht allein auf (natur-)wissenschaftlicher Basis erfolgen." (S. 2)

Die European Group on Ethics in Science and New Technologies (ein Beratungsgremium der Präsidentin der Europäischen Kommission, das seit 2016 existiert) hat ein Statement on European solidarity and the protection of fundamental rights in the COVID-19 pandemic herausgegeben. Interessant ist hier die Betonung sozialethischer Werte.

Das Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19: Datenbasis verbessern Prävention gezielt weiterentwickeln Bürgerrechte wahren (5.4.2020) ist epidemiologisch ausgerichtet, behandelt aber unter dem Punkt "Gesellschaftspolitische Implikationen" auch genuin sozialethische Aspekte.

Auch in der Ad-hoc-Stellungsnahme Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden (13. April 2020) der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften - spielen sozialethische, kommunikative, soziale und psychische Aspekte entscheidende Rollen.

 

 

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