AG Präventionsforschung im Kindesalter
Die Arbeitsgruppe Präventionsforschung im Kindesalter bearbeitet die Breite der Präventionsthemen und beleuchtet aktuelle Entwicklungen wie den Beitrag der Prävention zum Abbau sozialer Ungleichheit oder neue Ansätze zur betrieblichen Prävention. Bei der Analyse der Prozesse und Wirkungen von Prävention und Gesundheitsförderung werden gezielt methodische Ansätze der Präventionsforschung weiterentwickelt.
Inhaltlich werden u.a. folgende Fragestellungen untersucht:
- Welche individuellen und gesellschaftlichen Merkmale erklären die Tatsache, dass sozial benachteiligte Kinder ein erhöhtes Risiko für Entwicklungsprobleme haben?
- Hängt die Teilnahme an kommunalen Präventionsmaßnahmen mit einer besseren Gesundheit zusammen?
- Wie können Routinedatenerhebungen für die Evaluation von Prävention und Gesundheitsförderung genutzt werden?
- Wie können sozial benachteiligte Personen an partizipativer Forschung beteiligt werden?
- Welche Strategien zur Gesundheitsförderung sozial und ökonomisch benachteiligter Bevölkerungsgruppen finden sich auf nationaler und europäischer Ebene?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hierzu mit Entscheidungsträgern in Bund, Land und Kommune zusammen. Zu diesen gehören:
- Gesundheitsämter in Städten und Kommunen
- Nationales Zentrum Frühe Hilfen
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Kooperationsverbund ‚Gesundheitliche Chancengleichheit‘