Gefäßbiologisches Labor

Aktueller Artikel im Deutschen Ärzteblatt zum Thema Gen- und Stammzelltherapie in der Gefäßmedizin

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Unsere Klinik betreibt ein Gefäßbiologisches Labor, das sowohl aus Haushaltsgeldern als auch aus Drittmitteln finanziert wird. Gegenstand der Forschung sind Ischämie- und Reperfusionsschäden von Nierengewebe und des Rückenmarks. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf neuen Therapieansätzen, wie z.B. Medikamententestungen in präklinischen Versuchen, als auch Aufklärung von molekularbiologischen Mechanismen in Zellen. Hierfür verfügt das Labor zusätzlich über ein Zellkulturlabor, in dem Hypoxie- und Reoxigenierungsversuche durchgeführt werden, um in-vitro Signalwege und Zellmechanismen entschlüsseln zu können. Zum Einsatz kommen modernste Methoden zur Untersuchung subzellulärer Prozesse auf DNA- und RNA-Ebene sowie deren Übersetzung in Proteine. Dafür werden sowohl Zelllinien als auch Primärzellen in einer speziellen Hypoxiebank unter Sauerstoffentzug kultiviert und anschließend untersucht. Für die Erweiterung der Labortätigkeit wurden neue Räumlichkeiten im Life Science Center angeworben, um dem wachsenden Forscherteam und den einzelnen Untersuchungsmethoden (wie z.B. Real-time-PCR, „Whole Genome Array“, Western Blot, miRNA-Analysen) genügend Platz einzuräumen.

 

In Kooperation mit der Universität Stanford werden mehrere Themen bearbeitet, die sich zum einen mit den Zell-Zell-Verbindungen bei Aortenaneurysmen und zum anderen mit der Rolle von Thrombozyten bei der Entstehung und dem Progress von Aortenaneurysmen beschäftigen.

 

Ein weiteres Forschungsgebiet beschäftigt sich mit der Wundheilung und deren Beeinflussbarkeit bei der Verwendung von blutungsstillenden Stoffen des täglichen Klinikgebrauchs. Untersucht werden die verschiedenen Phasen der Wundheilung und welche Prozesse auf makroskopischer wie auch mikroskopischer und subzellularer Ebene auf die unterschiedlichen Zellen der Wundheilung Einfluss nehmen. Das Labor gewährleistet auf diese Weise ein breites Spektrum an Forschungsinhalten mit einer zunehmenden Anzahl an Doktoranden, die in den einzelnen Projekten wissenschaftlich ausgebildet werden.

 

Forschungsschwerpunkte:

 

·           Ischämie und Reperfusion 

 

-       In vitro (weiterführende Informationen) 

 

-       In vivo (weiterführende Informationen)                                                                             

 

·           Prozesse der Wundheilung (weiterführende Informationen)

 

·           Zell-Zell-Verbindungen bei Aortendissektion (weiterführende Informationen)

 

·           Biobanking von vaskulären Proben (weiterführende Informationen)

 

 

 

 

Derzeitige Projekte:

 

  1. Einfluss von Erythropietin (EPO) und carbamyliertem EPO auf hypoxisch induzierte Schäden in neuronalen Zellkulturen und Primärzellen

Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing
Doktorandin: Frau Timbul

Frau Timbul ist Preisträgerin des Promotionsstipendium 2015 der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)

  1. Einfluss von Erythropietin (EPO) und carbamyliertem EPO auf hypoxisch induzierte Schäden in renalen Zellkulturen und Primärzellen unter Glucosemangel

Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing
Kooperationspartner: Prof. A. Oberhuber
Doktorandin: Frau Krzyzanowski

  1. Auswirkungen von EPO / cEPO-FC auf das klinische Outcome sowie Veränderungen des endoplasmatischen Retikulums nach einem Ischämie/Reperfusionsschaden des Rückenmarks.

Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing
Doktorand: Herr Köpke

  1. Klinische und molekulare Auswirkungen von nativen Erythropoietin (rhEPO) sowie Methylprednisolon auf Ischämie/Reperfusionsschäden des Rückenmarks nach Aorten-Okklusion

Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing

  1. Effekte von oxidierter Cellulose auf die Wundheilung nach vaskulärem Eingriff im Zellkulturmodell und auf die molekularen Regulationsmechanismen einzelner Wundheilungsphasen

Studienleiter: PD Dr. Simon
Kooperationspartner: Prof. A. Oberhuber
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing und Dr. M. Wagenhäuser
Doktorandin: Frau van Bonn

  1. Einfluss von rekombinantem, humanem Erythropoetin (rhEPO) und carbamyliertem Erythropoetin (cEPO-FC) auf Hypoxie- und Reoxygenierungsschäden unter Glucosemangel in neuronalen Zelllinien

Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. W. Ibing
Doktorandin: Frau Molski

e von oxidierter regenerierter Zellulose auf die Wundheilung nach vaskulärem Eingriff im Zellkulturmodell
Studienleiter: Dr. A. Oberhuber
Ansprechpartner: Dr. M. Wagenhäuser
Doktorand: Herr Mulorz

Herr Mulorz ist Preisträger des Reisestipendiums 2014 der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)

G. Effekte einer akuten mesenterialen Ischämie auf die Plasmawerte von Biomarkern der Darmwandschichten zur schnelleren Diagnosesicherung und Stadieneinteilung eines Verschlusses des Versorgungsgebietes der Arteria mesenterica cranialis
Studienleiter: PD Dr. F. Simon
Ansprechpartner: Dr. M. Duran
Doktorand: Herr Floros

 

 

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Abteilungsleiter:
Univ.-Prof. Dr. H. Schelzig, Leiter der AG

Laborleiter:
PD Dr. F. Simon

Labormitarbeiter:

  • Dr. rer. nat. W. Ibing (Biologin)
  • Frau A. Hoffmann (MTA)

 

Doktoranden (cand. med.):

  • Frau L. Timbul
  • Frau S. Krzyzanowski
  • Herr L. Köpke
  • Frau C. Molski
  • Frau M. vanBonn

 

 

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