Spezialambulanz für Migräne
Privatpatienten nutzen für die Anmeldung bitte unsere Privatambulanz.
Migräne zählt mit einer Häufigkeit von etwa 10–15 % der Bevölkerung zu den häufigsten Kopfschmerzerkrankungen in Deutschland. Frauen sind dabei bis zu dreimal häufiger betroffen als Männer. Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Aufgrund der oft erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität stellt Migräne für viele Betroffene eine große Belastung dar.
Typisch für eine Migräneattacke sind pulsierende oder pochende Kopfschmerzen mittlerer bis starker Intensität, die sich durch körperliche Aktivität verstärken können. Häufig treten zusätzlich Symptome wie Übelkeit, Erbrechen sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen auf. Bei etwa 10–15 % der Betroffenen geht den Kopfschmerzen eine sogenannte Aura voraus.
Da Migräneanfälle den Alltag erheblich einschränken können und das Risiko einer Chronifizierung besteht, ist eine frühzeitige und gezielte Behandlung von großer Bedeutung. Unser spezialisiertes Team betreut Patientinnen und Patienten mit bereits diagnostizierter chronischer Migräne, deren Beschwerden auf etablierte Therapien im ambulanten Bereich nicht ausreichend ansprechen.
Im Mittelpunkt unseres Behandlungsangebots steht die regelmäßige Therapie mit Botulinumtoxin für Patientinnen und Patienten, die die entsprechenden medizinischen Voraussetzungen erfüllen. Ergänzend können bei Bedarf weitere Maßnahmen zur Migräneprophylaxe eingesetzt werden, darunter moderne Therapien mit CGRP-Antikörpern. Unsere erfahrenen Expertinnen und Experten beraten Sie individuell und entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein passendes Behandlungskonzept.
Für die Vorstellung in der Ambulanz ist eine Überweisung von einem Neurologen/einer Neurologin oder Nervenarzt/Nervenärztin erforderlich.