Lehre, Aus-, Fort- und Weiterbildung

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht über die Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in der Zentralen Notaufnahme.

Studentische Aus- und Fortbildung

Lehre

In der Zentralen Notaufnahme werden Studierende des Blocks „Grenzen ärztlichen Handelns und Notfälle“ eingebunden, die im Rahmen von Tagespraktika die Patientenversorgung in der Zentralen Notaufnahme unter Anleitung eines erfahrenen Klinikers begleiten. Darüber hinaus ist das Team der Zentralen Notaufnahme auch mit notfallmedizinischen Themen in die Vorlesung dieses Studienabschnitts eingebunden.


Ausbildung von Studenten im Praktischen Jahr (PJ-Studenten)

Studierende im Praktischen Jahr können im Tertial der Inneren Medizin in die Zentrale Notaufnahme rotieren. In etwa achtwöchigen Einsätzen erfolgt die Ausbildung mit besonderem Fokus auf die akute Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme und der Notaufnahmestation. Ein Oberarzt der Zentralen Notaufnahme steht als Mentor und fester Ansprechpartner zur Verfügung, zudem ist ein festes Curriculum vorgesehen, so dass verschiedene Schwerpunkte der Inneren Medizin und Notfallmedizin durchlaufen werden. Auch praktische Tätigkeiten sollen anhand eines Lernzielkatalogs vermittelt werden. PJ-Studenten der Zentralen Notaufnahme nehmen an verschiedenen Fortbildungsformaten teil (z.B. ZNA Mittwochsfortbildung, Mikrofortbildung am Donnerstag, EKG-Quickie).
PJ-Curriculum


Famulaturen

Die Zentrale Notaufnahme bietet für Studierende im klinischen Studienabschnitt die Möglichkeit, in zwei- bis vierwöchige Famulaturen die ambulante Notfallversorgung und die interdisziplinäre Notfallmedizin kennenzulernen. Hierbei können Sie selbst einen Schwerpunkt wählen oder im interdisziplinären Team tätig werden. Ein Oberarzt der Zentralen Notaufnahme wird als Mentor zur Seite stehen und auch aktuelle Fälle besprechen.

Ärztliche Aus- und Fortbildung

Weiterbildung in der Inneren Medizin

In der Zentralen Notaufnahme sind Ärztinnen und Ärzte aus den verschiedensten Disziplinen tätig. Speziell für die Innere Medizin sind im Rahmen eines Weiterbildungsverbundes mit den Internistischen Kernkliniken Assistenzärztinnen und -ärzte in der Zentralen Notaufnahme eingesetzt.


Hospitationen

Ärztliche Kolleginnen und Kollegen können in unserer Zentralen Notaufnahme hospitieren. Die Ersteinschätzung/Triage, die Akut- und Schockraumversorgung sowie die Notaufnahmestation sind Arbeitsbereiche, die Sie im Rahmen einer Hospitation kennenlernen können. Da wir auf ein besonders hohes Maß an Qualität und Ausbildung achten, bitten wir um Verständnis, dass nur eine begrenzte Anzahl an Personen zeitgleich und parallel in der Zentralen Notaufnahme für eine Hospitation angenommen werden können. Bitte wenden Sie sich an ZNA@med.uni-duesseldorf.de um einen Zeitraum für eine Hospitation anfragen. Darüber hinaus müssen auch bei einer Hospitation einige Formalien eingehalten werden, über diese informieren wir Sie gerne.

Pflegerische Ausbildung

Ausbildung Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w)

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w) sowie zum Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Notfallpflege bietet in der Zentralen Notaufnahme eine spannende und abwechslungsreiche Herausforderung. Der Einsatz in der Patientenaufnahme, der akuten Notfallversorgung und der Notaufnahmestation bietet verschiedene pflegerische Aspekte in einem interdisziplinären und interprofessionellen Team. Fortbildungsangebote der Zentralen Notaufnahme ergänzen das Angebot, wobei besonders Praxistrainings im Vordergrund stehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme: Herr Bernd von Contzen (Contzen@med.uni-duesseldorf.de).

Aktuelle Stellenangebote UKD

Interprofessionelle Fortbildungen der Zentralen Notaufnahme

Regelmäßige Fortbildungen sind in der Notfallmedizin obligat und haben in der Zentralen Notaufnahme eine hohe Priorität. Verschiedene Angebote richten sich an alle Berufsgruppen und Disziplinen.


Mittwochsfortbildung der Zentralen Notaufnahme

Regelmäßige Fortbildungen sind wichtig, gerade wenn es um Notfallmedizin geht. Vor diesem Hintergrund findet an jedem 1. Mittwoch im Monat eine Veranstaltung mit dem Ziel statt, aktuelles notfallmedizinisches Wissen mit besonderem Fokus auf die Zentrale Notaufnahme praxisorientiert zu vermitteln.

Neben einem Update zur Versorgung einzelner Krankheitsbilder wollen wir dabei insbesondere der aktuellen Entwicklung Zentraler Notaufnahmen Rechnung tragen. Patienten werden in der Zentralen Notaufnahme nicht mit einer Diagnose vorstellig, sondern mit einem Symptom. Wir werden in unserer Fortbildung daher einen Leitsymptom- und fallorientierten Ansatz verfolgen. Da Notfallmedizin nur im Team funktionieren kann, laden wir neben den in der Zentralen Notaufnahme tätigen nicht-ärztlichen und ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kolleginnen und Kollegen aller klinischen Partner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes ein. Notfallmedizinisch interessierte Studenten sind ebenfalls herzlich willkommen. Die Veranstaltungen finden jeweils am 1. Mittwoch im Monat um 17:00 h statt. Nach dem Vortrag besteht bei der anschließenden Diskussion die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und kollegialen Gespräch.

Wir freuen uns, Sie bei unserer Mittwochsfortbildung Zentrale Notfallaufnahme begrüßen zu dürfen.

Termin: 1. Mittwoch im Monat, 17 - 18.30 Uhr
Ort:      ZOM II, Moorenstrasse 5, 40225 Düsseldorf, Konferenzraum 007

Vortrag mit anschließender Diskussion

Die Fortbildungen werden jeweils von der Landesärztekammer Nordrhein mit 2 Fortbildungspunkten zertifiziert und bedürfen keiner Anmeldung.

Kontakt bei Fragen: Bitte wenden Sie sich an das Organisationsteam unter ZNA@med.uni-duesseldorf.de. 

Alle weiteren Informationen finden Sie im angehängten Flyer der Mittwochsfortbildung.


„Mikrofortbildungen am Donnerstag“

Wöchentliche Fortbildungen richten sich an das gesamte Team der Zentralen Notaufnahme und umfassen verschiedenste Aspekte der Notfallmedizin und darüber hinaus. Regelmäßige interprofessionelle Teambesprechungen fördern den Austausch und informieren über aktuelle Entwicklungen.

Im Rahmen des „Mirkofortbildungen am Donnerstag“ finden regelmäßig praktische Fortbildungen statt:

  • Reanimationsschulung (Teamtraining)
  • Konservatives Schockraumtraining
  • Geräteeinweisungen nach Medizinproduktegesetz
  • Übungen zum Massenanfall von Erkrankten und Verletzten (inkl. Voralarm, Vorbereitung, Dokumentation)
  • Weitere Mikrofortbildungen (Auszug):
  1. intraossäre Punktion,
  2. nasale Medikamentengabe,
  3. Kapnometrie,
  4. Atemwegsmanagement
  5. Hygiene
  6. Transfusion

 


 

Schockraumtraining

In der Zentralen Notaufnahme werden regelmäßig im Rahmen eines interdisziplinären Schockraumtrainings Skills und Kommunikation bei der Versorgung schwerverletzter Patienten trainiert. Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter aller an der interprofessionellen Schockraumversorgung vei Schwerverletzten beteiligten Fachdisziplinen erhalten so eine Einweisung in das Schockraumkonzept, das regelmäßige Training erhöht die Patientensicherheit und fördert den Austausch zwischen den beteiligten Disziplinen.


EKG -Schnellinterpretation

Ob in Klinik oder Präklinik – das EKG gehört zur medizinischen Basisdiagnostik. Dabei gilt wie so oft: Die ärztliche EKG Beurteilung sollte schnell, bettseitig und in der immer gleichen Struktur und Vollständigkeit standardisiert ablaufen.
Die EKG- Diagnostik des Herzens kann man nicht in wenigen Stunden lernen. Sie setzt Bereitschaft zum lebenslangen Lernen und Üben voraus, damit in lebensbedrohlichen Situationen sicher und versiert die richtige Diagnose gestellt und therapeutische Entscheidungen festgelegt werden können. Durch das systematische Vorgehen gelingt es auch, versteckte und diskrete Rhythmusveränderungen zu erkennen.
Im Rahmen dieses Ausbildungsauftrages werden täglich interessante EKG Befunde in einer EKG- Kurzfortbildung vorgestellt und unter oberärztlicher kardiologischer Aufsicht eine strukturierte EKG Schnellinterpretation durchgeführt sowie die daraus folgenden therapeutische Konsequenzen erörtert.

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