
Unser C. und O. Vogt-Institut für Hirnforschung beherbergt das Vogt Archiv, sowie mehrere Hirn- und Hirnschnittsammlungen. Die Nutzung des privaten Archivs und der Sammlungen zu wissenschaftlichen Zwecken ist nach einem Benutzungsantrag möglich. Bitte kontaktieren Sie diezbezüglich unser Team. Eine Vorlaufzeit von vier Wochen wird vorausgesetzt. Das Archiv ist nicht öffentlich zugänglich.
Anfragen gerne per E-Mail an: vogt-archiv@uni-duesseldorf.de
Chronologie Cécile und Oskar-Vogt Institut für Hirnforschung
gegründet | durch Oskar Vogt, geb. am 06.04.1870, verst. am 31.08.1959, und Ehefrau Cécile Vogt, geb. Mugnier, gem. am 27.03.1875, verst. am 04.05.1962 |
1898 | Gründung einer Neurologischen Zentralstation in Berlin |
1931 | Gründung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung in Berlin |
1936 | Gründung des Instituts für Hirnforschung und allgemeine Biologie in Neustadt/Schwarzwald, Gründung einer GmbH gemeinsam mit A. Krupp v. Bohlen und Halbach |
1964 | Übernahme - nach dem Tode der Ehefrau 1962 - durch die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) |
Das Vogt Archiv umfasst eine Hirn- und Hirnschnittsammlung sowie den Nachlass des Forscherehepaars Cécile und Oskar Vogt. Der Vogt'sche Nachlass besteht aus rund 70.000 Einzelseiten und umfasst neben den Institutsakten auch Patientenunterlagen, sowie wissenschaftliche und private Korrespondenz. Hinzu kommt noch ein Bildarchiv, eine Bibliothek mit rund 2.000 Bänden, sowie eine Sammlung von etwa 20.000 wissenschaftlichen Sonderdrucken. Das Vogt Archiv beherbergt zudem weitere Sammlungen, u.a. von Dr. Heinz Stephan, Prof. Dr. Dr. Karl Zilles, sowie der aktuellen Direktorin unseres Instituts, Frau Prof. Dr. Katrin Amunts. Die Sammlungen lagern im Institut für Hirnforschung auf über 500 Quadratmetern.