iGOBSIS-pro

Projekttitel

iGOBSIS-pro:

Nachhaltige, flächendeckende Gewaltopferversorgung in einem kombiniert zentral-dezentralen Ansatz.


Projektleitung

Stefanie Ritz-Timme Prof. Dr. med.  
Britta Gahr Dr. med. 0211/81-19364

MitarbeiterInnen

Melanie Siegel Dipl. Soz.-Wiss. 0211/81-04058
Anne Tank Dr. med. 0211/81-16950
Christine Schaffer Ärztin 0211/81-04058
Julia Habermehl Dipl.-Psych. 0211/81-08901
Sylke Franssen-Warschnauer Forensic Nurse 0211/81-08622
Jeanette Sdebik Sekretariat 0211 /81-16407

Projektdauer

2019-2022


Projektfinanzierung

Das Projekt wird mit Mitteln des Landes NRW und der EU im Rahmen des OP EFRE NRW 2014-2020 gefördert (Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW).


Informationen

iGOBSIS-pro setzt die erfolgreiche Arbeit von iGOBSIS-live fort und sorgt für den Aufbau einer flächendeckenden, nachhaltigen Versorgungsstruktur für Gewaltopfer. Das gewählte Konzept „Flächendeckende Versorgung durch ein zentrales interdisziplinäres Zentrum + Schwerpunktkliniken/-praxen + Dokumentationsanwendung iGOBSIS“ ist dabei eine konsequente Fortführung der primären „GOBSIS“-Idee und kombiniert die aktuell erfolgreichsten Herangehensweisen in der Gewaltopferversorgung:

  • Die Steuerung erfolgt über ein interdisziplinäres Zentrum, das selbst ebenfalls Anlaufstelle für Betroffene ist.  Das Zentrum bietet eine interdisziplinäre Versorgung „aus einer Hand“ unter Beteiligung von RechtsmedizinerInnen, GynäkologInnen, PädiaterInnen, Forensic Nurses und PsychologInnen. Weiterhin erfolgt von hier die Rekrutierung und Schulung der Schwerpunktkliniken und anderen Teilnehmer.
  • Die dezentrale „GOBSIS“-Idee: Alle in einer peripheren Region tätigen Ärztinnen und Ärzte werden über eine webbasierte Dokumentationsanwendung und ein Informationsportal (iGOBSIS, www.gobsis.de) bei Gewaltopferuntersuchungen unterstützt und gewinnen mit jedem erstellten Fall mehr Handlungssicherheit bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.
  • Das Konzept der Schwerpunktkliniken/-praxen: Die MitarbeiterInnen ausgewählter Kliniken werden regelmäßig geschult und betreut, die Kliniken ebenfalls mit „iGOBSIS“ versorgt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Patientinnen und Patienten in diesen Schwerpunktkliniken zu jedem Zeitpunkt eine kompetente Gewaltopferversorgung erhalten.
  • Entwicklung einer elektronischen Gewaltopferakte als Dokumentations- und Organisationsplattform für die Nachbetreuung von Gewaltopfern im interdisziplinären Zentrum und den Schwerpunktkliniken.
  • Entwicklung einer mit der Gewaltopferakte interoperablen App, mit deren Hilfe Gewaltopfer bestimmte Inhalte der Gewaltopferakte einsehen, Zugriffsrechte verwalten und eigene Selbstbeschreibungen ergänzen können.

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