Das Projekt interdisziplinär: Folterfolgen erkennen und versorgen - in:Fo dient der interdisziplinären Unterstützung Folterüberlebender durch psychotherapeutisch, medizinische und psychosoziale Angebote. Körperliche, seelische und soziale Folgen der Folter sollen ganzheitlich erkannt und versorgt werden. Mit Hilfe eines Case Managements wird die Zusammenarbeit der beteiligten Disziplinen koordiniert. Neben der Einzelfallbetreuung stehen die Case Mangerinnen auch für Fallberatung zur Verfügung. Für Multiplikator*innen und Fachkräfte werden Qualifizierungen zu medizinischen, therapeutischen und psychosozialen Fragestellungen angeboten.  

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung zur speziellen Versorgung von Menschen im Rahmen des Projekts? Benötigen Sie Beratung zum Themengebiet oder sind Sie an einer ganzheitlichen Qualifizierung zum Themenbereich interessiert? Dann wenden Sie sich bitte gerne an die Case Managerinnen

Veronika Wolf (PSZ Düsseldorf) und Jutta Gernert (MFH Bochum) 

Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf e.V. - PSZ Düsseldorf

Ethnologin M.A. Barbara Eßer (Projektkoordination)

Dipl. Psych. Veronika Wolf (Case Managerin)

Benrather Str. 7

40213 Düsseldorf


Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.

Dip.-Sozialpädagogin Jutta Gernert (Case Managerin)

Glockengarten 1

44803 Bochum


Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf

Marcel Jühling

Moorenstr. 5

40225 Düsseldorf 


LVR-Klinikum Düsseldorf - Ambulanz für transkulturelle Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dipl.-Psych. Monika Schröder

Bergische Landstr. 2

40629 Düsseldorf 



Düsseldorfer Erklärung

Auf der Basis der Ergebnisse der Fachtagung "Folteropfer sehen - Versorgungspfade bahnen", insbesondere der Inhalte des Abschlussplenums, wurde die "Düsseldorfer Erklärung" formuliert und in der Fachzeitschrift "Rechtsmedizin" veröffentlicht.

Den Link zur langen Fassung der Erklärung finden Sie hier:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0178-6

Hier finden Sie eine gekürzte Version, einschließlich einer Liste aller Personen, die die Erklärung bislang unterzeichnet haben, als download.


Publikationen

Anlässlich der 96. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin in Verbindung mit dem 10. International Symposium Advances in Legal Medicine, welche sich in diesem Jahr u.a. dem Thema "Rechtsmedizin in den Zeiten von Migration und Flucht" widmet, wurden unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse der Fachtagung "Folteropfer sehen - Versorgungspfade bahnen" und unter Mitwirkung einiger Referntinnen und Referenten mehrere Beiträge für das Fachjournal "Rechtsmedizin" verfasst. Die Links zu diesen Artikeln finden Sie hier:

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0177-7

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0181-y

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0174-x

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0175-9

https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-017-0176-8


Folteropfer-sehen

Am 10. und 11. März 2017 fand in Düsseldorf die

Fachtagung "Folteropfer sehen - Versorgungspfade bahnen"

als gemeinsame Veranstaltung

des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf,

des Zentrums für Psychotraumatologie, Alexianer Krefeld (www.alexianer-krefeld.de) und

des Psychosozialen Zentrums für Flüchtlinge Düsseldorf (www.psz-duesseldorf.de)

statt.

Die Fachtagung wurde aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

Die Aufzeichnungen der Plenarvorträge sind für die Tagungsteilnehmer in der Mediathek der Heinrich Heine Universität zugänglich:

Programm zur Fachtagung "Folteropfer sehen - Versorgungspfade bahnen":

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