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Fachbereich Versorgungsforschung
Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie
Medizinische Fakultät
Heinrich-Heine-Universität
Universitätsklinikum Düsseldorf
Gebäude 12.50
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf

Übersicht über unsere Projekte

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über unsere Projekte geben. Für weitere Informationen zu den aufgeführten Projekten wählen Sie "+"

Unsere Projekte

PART-CHILD

PART-CHILD

PART-CHILD ist ein vom Innovationsfonds Versorgungsforschung von 2018-2021 gefördertes Konsortialprojekt (Zum Innovationsfonds) mit einem Budget von 2 Millionen Euro, geleitet von Frau Prof. De Bock. Es umfasst die Entwicklung und Umsetzung einer komplexen Intervention zur Implementierung einer teilhabezentrierten Versorgung von Kindern mit chronischen Erkrankungen in 15 sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) in Deutschland. Neben einer multizentrischen Stepped-Wedge Studie zur Evaluation der Intervention umfasst das Projekt Erhebungen qualitativer und quantitativer Daten zu Praxis und Kontexten der Versorgung von Kindern mit chronischen Erkrankungen in SPZ. Zudem umfasst PART-CHILD eine Kohortenstudie mit mehr als 600 Kindern mit chronischen Erkrankungen zwischen 3 und 18 Jahren und drei Messzeitpunkten jeweils im Abstand von 6 bis 9 Monaten. Die Kohortenstudie erfasst Informationen zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, ihrem Versorgungsnetzwerk und ihrer Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen sowie damit assoziierter Kosten und Belastungen von Familien und Eltern.

Koordination und Ansprechpartnerin:  Prof. Dr. De Bock / Dr. Adrienne Alayli

PICAR

PICAR

PICAR ist ein vom Innovationsfonds Versorgungsforschung ab Oktober 2022 gefördertes Konsortialprojekt (Zum Innovationsfonds) mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro, geleitet von Frau Prof. De Bock. PICAR will erstmals in Deutschland repräsentativ Versorgungspfade („Patient Journeys“) von Kindern mit chronischen Erkrankungen und ihren Eltern im deutschen Gesundheitswesen auf Basis von Krankenkassendaten der DAK und Elternbefragungen bzw. -interviews dokumentieren. Dabei sollen alle Leistungen und Aktivitäten vor und nach Diagnosestellung analysiert werden, um Muster, die auf Über-, Unter- Fehlversorgung und Belastungen von Betroffenen hinweisen, zu identifizieren. Weiter wird im Projekt das internationale Wissen zu integrierten Versorgungsmodellen für pädiatrische Populationen zusammengefasst. Diese Daten sind die Basis für rechtswissenschaftliche Analysen der Sozialgesetzgebung zur integrierten Versorgung und ihrer Umsetzung sowie für gesundheitsökonomische Analysen zu vermeidbaren Kosten von Versorgungspfaden.

Koordination und Ansprechpartnerin: Prof. Dr. De Bock/ N.N.

PedSDM

PedSDM

PedSDM ist ein vom Innovationsfonds Versorgungsforschung ab April 2023 gefördertes Konsortialprojekt mit einem Budget von 1,4 Millionen Euro, in dem unser Team als Konsortialpartner beteiligt ist (Konsortialführung Universität Heidelberg, MIPH/ Eich). In diesem Projekt entwickeln wir eine sogenannte Evidence-Gap Map zum Thema des Einbezugs von Kindern und Eltern in Entscheidungen in der Pädiatrie. Es geht darum, welche Maßnahmen zur Stärkung des Einbezugs von Kindern und Eltern in Versorgungsprozesse und -entscheidungen bekannt sind und welche Faktoren den Einbezug beeinflussen. Weiter sollen Wissen, Kompetenzen und Einstellungen von Fachkräften im Gesundheitswesen zur gemeinsamen Entscheidungsfindung erhoben werden. Diese Arbeit wird die Basis sein für die Anmeldung einer S3-Leitlinie zur Förderung gemeinsamer Entscheidungsfindung (Shared-decision making) in der Pädiatrie.

Koordination und Ansprechpartnerin:  Prof. Dr. De Bock / Dr. NN.

Systematische Reviews zum präventiven Kinderschutz

Systematische Reviews zum präventiven Kinderschutz

Mit finanzieller Förderung der Jürgen Manchot Stiftung führen wir systematische Literaturreviews zu Ansatzpunkten für den präventiven Kinderschutz durch. So erstellen wir beispielsweise eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstands zu Einflussfaktoren und Mechanismen in Bezug auf die negativen Folgen von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung. Die betrachteten Folgen umfassen sowohl negative emotionale, verhaltensbezogene als auch soziale Konsequenzen der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Ein weiteres Review befasst sich mit Instrumenten zur Erfassung von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung durch verschiedene Berufsgruppen. Die Ergebnisse geben einen Überblick über bisherige validierte Instrumente, ihre psychometrischen Eigenschaften und ihre Verfügbarkeit für den deutschsprachigen Raum. Auf dieser Grundlage können neue Instrumente entwickelt, bestehende Instrumente verbessert und Instrumente für den Gebrauch in Deutschland kulturell adaptiert oder validiert werden.

Koordination und Ansprechpartnerin:  Denise Colley und Prof. Dr. De Bock

KiM-WAP-Pilot

KiM-WAP-Pilot

Das Projekt „Kinderschutz in der Medizin: Wissensstand von Auszubildenden der Pflege in Düsseldorf, Deutschland - eine Pilotstudie (KiM-WAP-Pilot)“ wird seit Oktober 2021 für einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Mittels einer Befragung ermittelt unser Team den Wissensstand und die gefühlten Handlungskompetenzen von Auszubildenden der Pflege des Uniklinikums Düsseldorf zum Thema Kinderschutz in der Medizin. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, die Rolle der Pflege im Kinderschutz in der Medizin besser zu verstehen und die Bedarfe für weitere Lehrangebote und Lerninhalte zu erfassen. Das Projekt legt die Basis für eine gezielte und bedarfsorientierte Vermittlung von Wissen in zukünftigen Lehrangeboten und kann somit zu mehr Sensibilität, Handlungssicherheit und Selbstwirksamkeit zukünftiger Generationen examinierter Pflegekräften beitragen.

Gefördert durch die Jürgen Manchot Stiftung.

Koordination und Ansprechpartnerin: Dr. med. Jenny Seidler, Frau Denise Colley/ Prof. Dr. med. De Bock.

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