ESTHER

Eines unserer ersten Projekte ist eine Krankenhauspartnerschaft, die sich mit dem Einfluss von Infektionskrankheiten auf die Mutter-Kind-Gesundheit, als dringlichem Problem in Äthiopien, befasst. Das Projekt wurde gemeinsam mit den äthiopischen Partnern (für zunächst zwei Jahre) vom Deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen der ESTHER Initiative (Ensemble pour une Solidarité Thérapeutique Hospitalière en Réseau) bewilligt.

Es beinhaltet ein umfangreiches Kompetenzbildungsprogramm im Bereich infektiöser Krankheiten, die die Gesundheit von Müttern und Neugeborenen während der Perinatalperiode beeinflusst, wie HIV, Hepatitis B Virusinfektionen, Kindbettfieber und sexuell übertragbare Krankheiten. Ein Schwerpunkt des Projektes ist Schutz der Neugeborenen vor diesen Krankheiten.

Das Kompetenzbildungsprogramm beinhaltet zudem gemeinsame Workshops in Asella und Austauschprogramme mit Ausbildungsmodulen in den Bereichen Infektiologie, Gynäkologie und Pädiatrie in Düsseldorf. Ein angeschlossenes Forschungsprojekt untersucht weiterhin die Prävalenz und die Komplikationen einzelner Infektionskrankheiten bei schwangeren Frauen.


Workshop in Adama

Als Start einer Baseline-Assessment-Planung wurde ein 4 stündiger Workshop in Adama organisiert. Ziel war, aus den jeweiligen Blickrichtungen bekannte und mögliche Probleme zu erkennen. Anwesend waren: Ato Amde (Dozent für Enviromental Health an der ASoH), Selamawit Hirpa (kam ehrenamtlich aus Addis, Nurse mit MSc in Tropenmedizin), Merga Gonfa (Mikrobiologe), Zuriasu Abora (Nurse am Health-Center der ASTU), Maud Schaller (deutsche Krankenschwester), Selamawit Gobe (Mitarbeiterin Psychologin), Atikilt Girma (Mitarbeiterin, Krankenschwester), Ronja Schildt (deutsche Medizinstudentin), Matthias Breuer.

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