Die kognitiven Symptome der Parkinson-Krankheit

von der Neurophysiologie zur therapeutischen Neuromodulation

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die in erster Linie durch motorische Symptome gekennzeichnet ist. Darüber hinaus leiden Parkinson-Patienten an einer Vielzahl nicht-motorischer Symptome. Unter diesen Symptomen sind kognitive Beeinträchtigungen von besonderer klinischer Relevanz. 

Bisher stehen nur wenige Therapieoptionen für die kognitiven Symptome der Parkinson-Erkrankung zur Verfügung. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die tiefe Hirnstimulation (THS) zur Verbesserung bestimmter kognitiver Fähigkeiten führen könnte, sofern die Stimulationsfrequenz niedrig eingestellt ist. Mit diesem Forschungsprogramm möchten wir diese Möglichkeit umfassend prüfen. 

Zudem untersuchen wir neuronale Korrelate der Kognition und deren Entwicklung im Laufe der Jahre mittels elektrophysiologischer Messungen und Bildgebung. Das Projekt läuft von 2026 bis 2028, mit der Perspektive auf Verlängerung um weitere 2 Jahre. Es wird von der Brunhilde Moll Stiftung gefördert. 

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