Projektleitung

Anne Neubert

Master of Science Global Health

Projektkoordination

Denise Schulz

Master of Science Gesundheitsökonomie

TraumaEvidence ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf, welches das Ziel verfolgt, die evidenzbasierte Medizin in O und U voranzutreiben. Dabei wird existierende Forschung mit klinischer Expertise vereint, um die bestmögliche Evidenz zu generieren und gleichzeitig den Wissensaustausch zwischen Forschern und Klinikern zu fördern. Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Erstellung von systematischen Übersichtsarbeiten, mit welchen die Ergebnisse einer konkreten Fragestellung gebündelt und kritisch bewertet werden. Diese Systematic Reviews werden jeweils von 2-3 Mitgliedern des Review Boards erarbeitet, das von ehrenamtlichen Ärzten der O und U aus dem deutschsprachigen Raum besetzt wird. Die Review Board Mitglieder arbeiten mit Unterstützung der Koordination und der AG Versorgungsforschung Traumatologie. Darüber hinaus erstellen die Review Board Mitglieder je nach Thema auch Systematic Reviews mit Cochrane, wie den Cochrane Review zu „Surgical versus non‐surgical interventions for treating ankle fractures in adults“. Mehr Informationen zu dem Projekt TraumaEvidence finden Sie auf der DGU-Website.

Projekte

1. Systematic Review: Schraubenfixierungen bei Calcaneusfrakturen

Doktorarbeit: Leah Wilmsen (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Betreut durch: Andrea Icks (Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie, Heinrich-Heine-Universität), Simon Thelen & Neubert (Universitätsklinikum Düsseldorf)

Projektskizze: www.crd.york.ac.uk/prospero/display_record.php

2. Mapping Review: Iliosakrale Schrauben zur Unterstützung der Effektivität von Symphysenplatten bei Beckenringfrakturen

Projektleitung: Martin Jordan (Universitätsklinikum Würzburg)

Unterstützt durch AG Becken

Protokoll unter DOI: 10.17605/OSF.IO/3YHAV

3. Cochrane Review: operative versus konservative Versorgung von OSG Frakturen

Projektleitung: Anne Neubert & Carina Jaekel (Universitätsklinikum Düsseldorf)

Ein Review für: Cochrane Bone, Joint and Muscle Manchester, UK

Unterstützt durch Maria-Inti Metzendorf und Bernd Richter (Cochrane Metabolic and Endocrine Disorders, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf)

Protokoll unter DOI: 10.1002/14651858.CD014930

4. Mapping Review: Blutungen bei Insuffizienzfrakturen des Beckens

Projektleitung: Lara Lukhaup & Alina Roßler (BGU Ludwigshafen)

Unterstützt durch: AG Becken

Protokoll: DOI:10.17605/OSF.IO/76K9E

5. Entwicklung eines Diagnostik- und Therapiealgorithmus für das Vorgehen bei Patient*innen über 65J. mit leichtem Schädelhirntrauma in der Notaufnahme

Doktorarbeit: Astrid Göldner

Betreut durch: Dan Bieler (Bundeswehrkrankenhaus Koblenz), Michael Bernhard, Carina Jaekel & Anne Neubert (Universitätsklinikum Düsseldorf)

Unterstützt durch: Sascha Flohé (Klinikum Solingen)

6. Systematic Review: Entwicklung eines Core Outcome Sets für Acetabulumfrakturen

Projektleitung: Denise Schulz (Universitätsklinikum Düsseldorf), Adrian Deichsel (Universitätsklinikum Münster)

Projektskizze: https://www.crd.york.ac.uk/prospero/display_record.php?RecordID=357644

7. Systematic Review: Einhaltung der PRISMA-Richtlinien bei der Berichterstattung unfallchirurgischer Systematic Reviews

Projektleitung: Anne Neubert & Denise Schulz (Universitätsklinikum Düsseldorf)

Protokoll unter DOI: 10.17605/OSF.IO/ETR6P

8. Systematic Review: Wie wirkt sich Alendronat auf die periprothetische Frakturrate nach Hüft-TEP aus?

Doktorarbeit: Karen Lemanczyk (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Betreut durch: Uwe Maus, Tobias Ruck & Denise Schulz (Universitätsklinikum Düsseldorf)

Protokoll: https://www.crd.york.ac.uk/prospero/display_record.php?RecordID=541839

Seit März 2020 veröffentlicht TraumaEvidence regelmäßig den Newsletter TraumaNews. In diesem werden die neuesten Systematic Reviews aus der Orthopädie und Unfallchirurgie vorgestellt und kritisch kommentiert.

Bei Interesse diesen monatlich zu erhalten, schreiben Sie uns eine E-Mail an: TraumaEvidence@dgu-online.de.

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05 / 2024

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Die Thesaurus Datenbank bietet Ihnen die Möglichkeit, auf alle TraumaEvidence Newsletter-Beiträge zuzugreifen. Sie finden die Beiträge dort in einer sehr komprimierten Art zusammen mit einer Bewertung der Praxistauglichkeit und der methodischen Umsetzung des diskutierten Systematic Reviews. Die Suchfunktion lässt Sie die aktuelle Evidenz aus unseren Beiträgen per Körperregion in Kombination mit einer thematischen Eingrenzung suchen. 

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