TraumaEvidence

Anne Neubert

Master of Science Global Health

 

TraumaEvidence ist ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, dass sich dem Thema der evidenzbasierten Medizin in der Unfallchirurgie verschrieben hat. Vorangetrieben durch den demographischen Wandel und der dadurch bedingten Zunahme von Patienten über 65 Jahren, fokussiert sich das Projekt nun zunächst auf Themen aus der Alterstraumatologie. Es strebt danach, bestmögliche Evidenz aus existierender Forschung mit klinischer Expertise zu vereinen. Dies soll einen Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis befähigen und fördern. Des Weiteren sollen Forschungsergebnisse so aufbereitet werden, dass diese für den Kliniker einfach zugänglich und greifbarer sind, damit durch Forschung generiertes Wissen vermehrt in der Praxis Anwendung finden kann.

 

Es werden insbesondere Systematic Reviews und Meta- Analysen von einem Review Board erstellt. Dieses Board ist mit ehrenamtlichen ÄrztInnen aus O und U aus Kliniken im deutschsprachigen Raum besetzt. Für jedes Review finden sich 2-3 der Board Mitglieder zusammen und arbeiten mit Unterstützung der Koordinatorin, der AG Versorgungsforschung Traumatologie und der im UKD ansässigen Cochrane Gruppe (Cochrane Metabolic und Endocrine Disorder Group). Darüber hinaus kooperieren die Review Board Mitglieder je nach Thema auch mit der Cochrane Gruppe Bone, Joint & Muscle (Manchester, UK).

 

Die Auftaktveranstaltung „Let’s find evidence together. TraumaEvidence in O und U“ fand am 12.2.2020 im UKD statt. Dort wurde Interessierten aus O und U das Projekt vorgestellt. Der Termin sollte die Möglichkeit bieten Ideen auszutauschen und Mitglieder für das Review Board anzuwerben. Daraus entwickelte sich auch eine enge Kooperation mit der AG Evidenzbasierte Medizin der DGOU. Eine Pressemitteilung zum Thema findet sich auf der DGU Homepage

 


MediathekInformation und Wissen
LageplanSo finden Sie uns