Osteomyelitits

 

Eine schwerwiegende Folge von ausgeprägten Ohr- oder Nasennebenhöhlenentzündungen kann eine Entzündung des Knochens und Knochenmarks die sogenannte Osteomyelitis sein. Über einen längeren Zeitraum entwickelt sich eine fortlaufende Sekretion aus Ohr bzw. Nase, zunehmende Schmerzen und Funktionsausfäll von Nerven im Kopfbereich (sogenannte Hirnnerven). Es besteht die Gefahr, dass sich die Entzündung auf Teile des Gehirns ausbreiten könnte und somit einen lebensbedrohlichen Zustand hervorruft. Die Therapie der Wahl ist eine langfristige antibiotische Therapie mit ggf. chirurgischer Wundbehandlung (Débridement). In Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie kann über die Behandlungsoption der hyperbaren Sauerstofftherapie diskutiert werden.

 

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