Informationen zur Ausbildung

Die Ausbildung zur Orthoptistin/ zum Orthoptisten ist eine dreijährige Ausbildung, die auf dem Berufsgesetz für Orthoptistinnen (OthoptG) vom 28.11.1989 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (OrthoptAPrV) vom 21.03.1990 basiert. Sie schließt mit dem staatlichen Examen ab und führt zur Erlaubnis der Führung der Bezeichnung Orthoptistin/Orthoptist.

Es handelt sich um eine ganztägige Ausbildung. Die Ausbildungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr. Die Ferien betragen 6 Wochen pro Ausbildungsjahr. Diese werden in Absprache mit der Schulleitung geplant.

Die Ausbildung beginnt jeweils am 01.10. Der nächste Ausbildungsbeginn ist am 01.10.2020. Die Ausbildung endet planmäßig jeweils nach drei Jahren am 30.09. Die Kursstärke beträgt 4-5 Schüler/-innen.

Eine Ausbildungsvergütung wurde zum 01.01.2019 zwischen den Tarifpartnern vereinbart.

Berufskleidung (Kittel) wird gestellt. Die erforderliche Fachliteratur kann vorübergehend ausgeliehen werden, ist aber ansonsten auf eigene Kosten anzuschaffen. Es besteht die Möglichkeit in der Personalkantine oder der Mensa zu essen. Außerdem bietet das UKD verbilligte Job-Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Möglichkeit der Unterbringung in einem Personalwohnheim (auf Anfrage). Eine Förderung gemäß BaföG ist grundsätzlich möglich.

Im letzten Jahr der Ausbildung können die Schüler/-innen ein vierwöchiges Praktikum an einer anderen Berufsfachschule für Orthoptik durchführen.

Die Ausbildung befähigt die Schüler/-innen dazu, den Beruf der Orthoptistin/des Orthoptisten auszuüben.

Dabei liegt der Fokus der Ausbildung in der Förderung der reflektierten, beruflichen Handlungskompetenz. Neben der fachlichen Kompetenz legen wir großen Wert darauf, die Lernenden auch in ihrer sozial-kommunikativen, der methodischen und personalen Kompetenz zu stärken, um die Basis für einen dauerhaften beruflichen Erfolg zu schaffen.

Die Ausbildung umfasst 1700 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 2800 Stunden praktische Anleitung. Der theoretische Unterricht findet im Fachbereich Orthoptik statt, welcher sich in den Räumen der Augenklinik befindet. Darüberhinaus werden Theoriestunden gemeinsam mit den Schülern der anderen Fachbereiche erteilt. Dies ermöglicht bereits während der Ausbildung einen interprofessionellen Dialog und vermittelt Kenntnisse über angrenzende bzw. verwandte Berufe im Gesundheitswesen. Die Möglichkeit dieses disziplinübergreifenden Unterrichtes stellt einen großen Vorteil des Ausbildungszentrums dar. Der praktische Unterricht und die praktische Anleitung findet ausschliesslich im Fachbereich Orthoptik und der Augenklinik statt. Durch die enge Anbindung an die klinische Ambulanz der Augenklinik gelingt eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis. Die Lernenden können im Verlauf der Ausbildung zunehmend eigenständig am Patienten arbeiten. Dabei bietet das Klientel einer Universitätsaugenklinik ein anspruchsvolles Beschwerde- und Krankheitsspektrum, von dem unsere Lernenden profitieren können. Mehr zu den Ausbildungsinhalten.

Das Team der Lehrer und Ausbilder versteht sich als Lernbegleiter. Den Lernenden selbst wird ein hohes Maß an Eigenverantwortung für ihren individuellen Lernprozess übertragen.

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