Klinik für Neurochirurgie

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Pädiatrische Neurochirurgie (Kinderneurochirurgie)

PD Dr. med. T. Beez

Dr. med. C. Munoz (FEBNS)

Univ.-Prof. Dr. med D. Hänggi

Die Kinderneurochirurgie stellt einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Die Grundsätze dieses Bereiches sind:

  • Die Behandlung übernehmen Spezialisten für Kinderneurochirurgie – Eine Spezialausbildung (u.a. durch Fellowships an internationalen Kinderzentren) erfolgt auf höchstem Niveau in kindgerechter Weise. Dies ist besonders wichtig bei Erkrankungen, welche nur im Kindesalter auftreten oder bei Kindern anders behandelt werden müssen als bei Erwachsenen. Auch abgesehen von medizinischen Fakten ist dies sehr wichtig: Kinder haben andere Bedürfnisse als Erwachsene, gerade in schwierigen Situationen. Mit Ihnen zusammen meistern wir auch das „Drumherum“ einer Behandlung in kindgerechter Weise.
  • Konstante Betreuung durch das kinderneurochirurgische Team – Sie haben stets dieselben Ansprechpartner, sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich. Zudem laufen bei unserer sehr gut erreichbaren Teamkoordinatorin „alle Fäden zusammen“ und Sie finden immer ein offenes Ohr. Erreichbarkeit ist sehr wichtig, gerade auch in der aktuellen Corona-Situation: Wir bieten Ihnen auf Wunsch Telefon- und Videokonferenz als Alternative zur Sprechstunde vor Ort!
  • Interdisziplinäre Behandlungskonzepte durch Kooperation mit anderen Abteilungen – Eine Universitätsklinik verfügt über zahlreiche Spezialisten und davon sollen Sie profitieren. Wir bringen diese Expertise und Kompetenz in der Behandlung Ihres Kindes zusammen: Sei es durch Besprechungen, Beratungen oder gemeinsame Operationen – wir kooperieren eng mit den Experten der Kinderklinik, der Kinderchirurgie, der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Geburtshilfe/Pränatalmedizin, der Anästhesie sowie Kinder- und Neuroradiologie und vielen anderen Partnern.
  • Modernste Methoden, Innovationen und neueste Erkenntnisse der Wissenschaft – Wir besuchen regelmäßig kinderneurochirurgische Kongresse, stehen in engem Austausch mit Experten weltweit, führen selber Studien durch oder beteiligen uns daran und arbeiten bei der Erstellung von Leitlinien mit. Wir sind somit immer auf dem neuesten Stand, und manchmal sogar einen Schritt weiter…

Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Angeborene Fehlbildungen von Kopf und Rücken:

o    offene Spina bifida/Myelomeningocele

o    geschlossene Spina bifida, spinale Lipome, Tethered Cord

o    Encephalocele, Meningocele

o    Kraniosynostosen [und auch lagebedingte Schädeldeformitäten/Plagiocephalus]

o    knöcherne Fehlbildungen der Wirbelsäule

  • Störungen des Hirnwasserkreislaufes:

o    Hydrocephalus

o    Hirnblutungen bei Frühgeborenen

o    Chiari-Malformation, Syringomyelie

o    Arachnoidalzysten

o    Pseudotumor cerebri, intrakranielle Hypertension

o    Probleme bei bestehender Shunt-Therapie (z.B. Überdrainage)

  • Tumore:

o    Hirntumore

o    Rückenmarktumore

o    Tumore des Schädels und der Wirbelsäule, u.a. Langerhanszell-Histiozytose

o    Hypophysentumore, Kraniopharyngeome

o    Tumore der Nerven z.B. bei Neurofibromatose

  • Verletzungen:

o    akutes Schädel-Hirn-Trauma

o    akute Wirbelsäulenverletzungen, Querschnittlähmung

o    Folgen von Verletzungen, u.a. Rekonstruktion des Schädels/Kranioplastik

o    Nervenverletzungen

  • Gefäßerkrankungen:

o    Aneurysmen

o    arteriovenöse Malformationen (AVM)

o    Kavernome

  • Funktionelle Störungen (zusammen mit der Sektion Funktionelle Neurochirurgie und Stereotaxie):

o    operative Spastikbehandlung

o    operative Therapie von Bewegungsstörungen

o    operative Therapie der Epilepsie

 

Welche Methoden wenden wir an?

  • Mikrochirurgische Operationen mit modernsten Operationsmikroskopen und Exoskopen
  • Endoskopische Operationen – minimal-invasive „Schlüsselloch“-Operationen:

o    Hydrocephalus-Therapie, u.a. Drittventrikulostomie (ETV), Zystenfensterung

o    Neuroendoskopische Lavage, u.a. bei Hirnblutungen bei Frühgeborenen oder bei schweren/hartnäckigen Infektionen

o    Kraniosynostose-Therapie (minimal-invasive OP gefolgt von Helmtherapie)

o    Schädelbasis-Endoskopie, u.a. bei Hypophysentumoren und Kraniopharyngeomen

  • Rekonstruktion des Schädeldaches (Kranioplastik), je nach Alter mit eigenem Knochen oder modernen computerassistiert geplanten Implantaten (CAD-CAM)
  • Moderne Shunt-Technologie – wir wählen individuelle Implantate aus und beraten Sie ausführlich zu aktuellen Themen wie verstellbaren Ventilen, Gravitationsventilen und antimikrobiell beschichteten Kathetern
  • Stabilisierung der Wirbelsäule, je nach Alter mit eigenem Knochen oder Schrauben-Stab-Systemen
  • Stereotaktische Operationen
  • Neuronavigation und Ultraschall im OP-Saal – genaue Orientierung an Kopf und Rücken für maximale Präzision und Sicherheit
  • Intraoperatives Neuromonitoring – Überwachung der Nervenfunktionen für maximale Sicherheit
  • Kindgerechte Bildgebung – Ultraschall, MRT und CT, Angiografie (je nach Alter mit oder ohne Sedierung/Narkose)
  • Helmtherapie – alleinige Therapie bei lagebedingten Schädeldeformitäten/Plagiocephalus oder ergänzend nach endoskopischer Kraniosynostose-Operation

Diese Internet-Seite soll einen ersten Einblick geben, ersetzt aber keine persönliche Kommunikation! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf für mehr Informationen, bei Fragen oder wenn Sie die Erkrankung Ihres Kindes hier nicht finden konnten – wir helfen Ihnen sehr gerne weiter. Termine bei uns bekommen Sie zeitnah – meist binnen einer Woche. Im Notfall können Sie sofort und jederzeit in die Universitätsklinik kommen!

Telefon: 0211-81-19728, alternativ 0211-81-17935

Email:kinderneurochirurgie@med.uni-duesseldorf.de

Fax: 0211-81-015-19728, alternativ 0211-81-16948

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