Sie können überall arbeiten oder bei uns.

Wir suchen Fachpersonal aus der (Fach-)Gesundheits- und Krankenpflege und
(Fach-)Gesundheits- und Kinderkrankenpflege für Onkologie / Palliativmedizin

jeweils m/w/d

für das multiprofessionelle Team unserer 8-Betten Palliativstation
Die Zusatzqualifikation Palliative Care ist erwünscht, kann aber auch bei uns
erworben werden.

Mehr Informationen hier (pdf). Die offizielle Stellenausschreibungen des UKD sind hier.

Sportliche Höchstleistung beim VIVAWEST-Marathon

Heute fand der 7. VIVAWEST Marathon in Gelsenkirchen statt. Parallel dazu lud die Feuerwehr Gelsenkirchen zur Deutschen Feuerwehrmeisterschaft im Straßenlauf ein. Am Start waren unter anderem Sophie Zentarra und Jonas Brinkmann. Beide absolvierten die Teildistanz über 10 km und erreichten mit einer Zeit von 01:08 Std. das Ziel. Jonas Brinkmann lief in voller Schutzausrüstung und zugunsten unseres Palliativzentrums. Eine starke Leistung, auf die alle Teilnehmer zurecht stolz sein können! Vielen Dank Jonas Brinkmann! (19.05.2019)

Toller Einsatz der Düsseldorfer EG

Klasse Aktion der Ostkurve-Fans der Düsseldorfer EG zugunsten unserer Palliativmedizin! Niklas und Tarek von der Fangruppe haben zusammen mit dem Spieler Philip Gogulla einen Scheck in Höhe von 6.000 Euro an den Förderverein der Station übergeben. Beim Heimspiel gegen Augsburg hatten die Fans das Becherpfand im Stadion gespendet. Philip Gogulla hat außerdem ein Trikot versteigert. Wir sind begeistert von der coolen Aktion und bedanken uns für den tollen Einsatz!

(Text und Foto: UKD, 15.05.2019)

Die interprofessionelle Fallbesprechung im Kontext von Palliative Care

Als staatlich anerkannte Diplom Sozialarbeiterin referierte Ulrike Korsten heute im Rahmen der „Multiprofessionellen Düsseldorfer Palliativkolloquien“ aus ihrer beruflichen Perspektive über die interprofessionelle Fallbesprechung auf der Palliativstation und im palliativmedizinischen Konsiliardienst. Um die Patienten in der Klinik bestmöglich zu begleiten und eine passgenaue Anschlussversorgung sicherzustellen, bedarf es im Team der unterschiedlichsten Professionen. Dabei wird gemäß des Palliative Care Konzepts geprüft, was medizinisch, pflegerisch, psychosozial und spirituell wünschenswert und machbar ist. Die regelmäßigen Fallbesprechungen stellen in diesem Zusammenhang einen adäquaten Ansatz dar, um sich interprofessionell auf Augenhöhe auszutauschen und gemeinsam Ziele abzustimmen. (08.05.2019)

Ulrike Korsten beleuchtete das Thema Fallbesprechung anhand von wissenschaftlichen Diskursen, spezifischen S3-Leitlinien aber auch anhand von gesetzlichen Rahmenbedingungen und kontextualisierte dies mit Erfahrungsberichten aus ihrer langjährigen Tätigkeit für das UKD.

Allgemeiner Hinweis:

Die Multiprofessionellen Düsseldorfer Palliativkolloquien bieten als interne Fortbildung alle 14 Tage die Gelegenheit, Vorträge zu den verschiedensten Themen und Fragen im Rahmen der Palliativmedizin zu hören. Die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer Nordrhein mit 2 CME Punkten zertifiziert.

Multiprofessionelle Düsseldorfer Palliativkolloquien: Veranstaltungen des IZP

Unser Rad schlägt um die Welt

Wir gratulieren „unseren“ Rhingschiffern, dass sie das Mottolied für die Düsseldorfer Karnevalssession 2019/2020 produzieren dürfen. Das Motto „Unser Rad schlägt um die Welt“ wird bestimmt ein Hit! Wir sind de Rhingschiffer dankbar für eine ganze Reihe von Stationskonzerten und Benefizkonzerten. Den schönen Erfolg habt Ihr wirklich verdient. (07.05.2019) 

FAQ Palliativmedizin

FAQ Palliativmedizin heißt das neue Buch, dass Karin Oechsle und Alexandra Scherg herausgegeben haben. Anders als ein normales Lehrbuch werden Fragen zum Thema Palliativmedizin beantwortet - und dies in einer ausgeprochen praxisgerechten Art und Weise. Bei dem Buch waren fast 70 Fragesteller und Antwortgeber beteiligt, darunter einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin. Bei der Party zum Verkaufsstart waren sich alle einig: „Ein tolles Buch, bei der sich die Arbeit wirklich gelohnt hat.“ (3.5.19)

Wir laufen Marathon!

Auch bei dem Metro-Marathon 2019 war das IZP wieder vertreten: 12 Teilnehmer liefen Staffel, Halbmarathon und die ganze Strecke. Bei einer super Stimmung (Die Rheinische Post schreibt von einer Marathon-Party) konnten auch tolle Zeiten erreicht werden: Die Staffel freute sich über eine Spitzenzeit von 4:32. Birgit Hendrichs wurde sogar schnellste ihrer Klasse (3:43). Herzlichen Glückwunsch! (28.04.2019)

Palliativteam feiert Promotion unserer Ärztin Frau Dr. med. Susanne Feit

Am heutigen Tag hat unsere Konsilärztin Susanne Feit mit ihrer Disputation ihre Promotion abgeschlossen. Das gesamte Team des IZP gratuliert herzlich zum Doctor medicinae (Dr. med.) und freut sich mit ihr. (10.04.2019)

„Unit of care“ – Angehörige in der Palliativversorgung

Für den Fachvortrag „Unit of care – Angehörige in der Palliativversorgung“ konnte Frau Professor Dr. med. Karin Oechsle, Leitende Ärztin der Palliativmedizin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), gewonnen werden. Frau Professor Oechsle nimmt im Rahmen einer Stiftungsprofessur seit Juli 2017 die Angehörigen von Patienten mit einer unheilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung stärker in den Blick.
Palliativmedizin zeichnet sich per Definition dadurch aus, dass der Patient nicht nur alleine sondern auch mit seinen Angehörigen als Einheit (unit of care) gesehen wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Angehörigen in die multiprofessionelle Versorgung mit einzuschließen. Seine Beachtung während der ganzheitlichen Versorgung kommt im Umkehrschluss auch wieder dem Patienten zugute.

So werden im Rahmen der 5-jährigen Stiftungsprofessur von Frau Professor Oechsle die Bedürfnisse, Belastungen und Probleme der Angehörigen systematisch untersucht. Dazu gehört auch herauszufinden, wie sich die Patienten-Angehörigen-Beziehung im Laufe der letzten Lebensphase auf die Lebensqualität des Patienten auswirkt. Aus den Studienergebnissen erhofft man sich sowohl gezielte Unterstützungs- und Schulungsangeboten für Angehörige dauerhaft zu implementieren als auch die Erkenntnisse in die studentische Lehre für das medizinische Grundverständnis der zukünftigen Ärzte zu integrieren.

Gemeinsam mit Frau Professor Oechsle hat die Düsseldorfer Palliativmedizin aktuell einen Förderantrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro an den Innovationsfonds eingereicht. In einer großen randomisierten und multizentrischen Studie sollen dann verschiedene Schulungsformate für Angehörige (Präsenzschulung versus E-Learning) verglichen werden.

Wir danken Frau Professor Oechsle für ihren interessanten Vortrag und sind sehr zuversichtlich, dass ihre Erkenntnisse im Palliative Care Konzept zukünftig Beachtung finden werden. (10.04.2019)

„Rhingschiffer“ spenden nach Benefizkonzert für Palliativzentrum

Um die zehn Auftritte an einem Wochenende sind keine Seltenheit. Und das alles neben einem Vollzeitjob. Für Willi Hamacher eine Herzensangelegenheit: Er ist Karnevalist und Musiker aus Leidenschaft. Zusammen mit seinem Sohn und drei weiteren Freunden bildet er die Mundartband 'De Rhingschiffer' – auf Hochdeutsch: Die Rheinschiffer. Seit fünf Jahren sind sie eine feste Größe in Düsseldorf. Fernab des närrischen Treibens arbeitet mehr als die Hälfte der Band – Willi Hamacher, sein Sohn Lukas und Gitarrist Mark Odenthal – am UKD. Lukas Hamacher arbeitet als Krankenpfleger auf der Palliativstation, Gitarrist Mark ist wie Willi Hamacher für die Gebäudeleittechnik zuständig. Zur Band gehört auch Ulrich Rahn – ebenfalls ein UKD-Urgestein. Er steht der Band in der stressigen Session als Roadie und Fahrer zur Seite.

Die Band unterstützt regelmäßig auch die Palliativstation am UKD und organisiert einmal im Jahr ein Benefizkonzert mit anderen Mundartbands. 1400 Euro kamen dieses Mal zusammen. Den Betrag übergaben die Musiker an die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Jacqueline Schwartz. Sie lobt den Einsatz der Rhingschiffer: „Wir freuen uns, dass uns die Rhingschiffer unterstützen. Ich bedanke mich ganz herzlich für die Spende – auch im Namen des Teams auf der Palliativstation und natürlich im Namen der Patienten.“

Mit dem Palliativ-Team sind die Rhingschiffer eng verbunden: „Die Mutter eines Freundes lag hier, und seit Beginn des Jahres arbeitet mein Sohn ja auch dort“, erklärt Willi Hamacher. Der karitative Einsatz für die Patienten am UKD geht noch weiter: Im Januar traten die Rhingschiffer – natürlich ohne Gage – bei einer Karnevalssitzung in der Kinderklinik auf. Direkt danach ging es auf die Palliativstation für ein Konzert. Ein Moment, der Willi Hamacher besonders in Erinnerung geblieben ist? „Auf der Palliativstation haben wir auf ihrem Zimmer für eine ältere Dame gespielt, die unbedingt noch einmal ein ganz bestimmtes Lied hören wollte. Das war schon ein sehr besonderer Moment.“ (03.04.2019)

15. Düsseldorfer Fachtagung "Pflege kritisch Kranker" am UKD

Am 29.03.2019 fand die 15. Düsseldorfer Fachtagung für Pflegende „Pflege kritisch Kranker“ an der Universitätsklinik Düsseldorf statt. Das Bildungszentrum des Universitätsklinikums organisiert diese jährliche Veranstaltung, um im Bereich der Intensivpflege eine Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu bieten.

In diesem Jahr beteiligte sich das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) mit einem Vortrag an der Fachtagung. Manuela Schallenburger, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrteam des Palliativzentrums und Krankenschwester, hat in ihrem Vortrag „Palliativer Konsiliardienst auf Intensivstationen – Perspektiven der Intensivpflegekräfte“ erste Teilergebnisse ihrer Forschung im Rahmen ihres Promotionsverfahrens vorstellen können.
Aufgrund diverser Eigenschaften können primär intensivmedizinisch betreute Patienten/innen von der Mitbetreuung eines konsiliarischen Palliativteams profitieren. Frau Schallenburger versucht herauszufinden, welche Eigenschaften als sogenannte Triggerfaktoren Auslöser für die palliative Mitbetreuung sein können. Im Fokus stehen die Erfahrungen der auf Intensivstationen tätigen Pflegekräfte.

Die Untersuchung erweitert im Sinne der Interprofessionalität die Sicht von Intensivmedizinern, die im Palliativzentrum durch die Doktorandin Frau Adler untersucht wurde. Ihre Ergebnisse wurden im vergangenen Jahr in der renommierten Fachzeitschrift „Intensive Care Medicine“ unter dem Titel „Will your patient benefit from palliative care? A multicenter exploratory survey about the acceptance of trigger factors for palliative care consultations among ICU physicians“ veröffentlicht (Intensive Care Med. 2019 Jan;45(1):125-127).

Esoterik oder Therapie? Mögliche Indikationen und Wirkungen der Klangschalenanwendung

Wie weit öffnet sich die klassische (Palliativ-)Medizin auch komplementären Methoden? Das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin (IZP) ist seit Eröffnung der Station immer interessiert an neuen Erkenntnissen, Ansätzen und Impulsen. Palliativpatienten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) können für sich bei Interesse die Wirkungen einer Klangschalenanwendung herausfinden.
Agnes Lücker, langjährige Heilpraktikerin, Kinesiologin und Klangschalentherapeutin (zertifiziert nach Peter Hess), referierte im Rahmen der multiprofessionellen Düsseldorfer Palliativkolloquien über den möglichen Einsatz und deren Wirkung von Klangschalen. Sie berichtete von Erfahrungen mit zahlreichen Patienten am UKD und stellte weitere Erfahrungsberichte ihrer KollegInnen vor. Grundsätzlich wird der Einsatz von verschiedenen Klangschalen dabei höchst individuell auf den Patienten abgestimmt.
Aufgrund der positiven Rückmeldungen von Patienten wie Tiefenentspannung und Schmerzreduktion ist eine wissenschaftliche Untersuchung geplant, um die Indikationen für eine Anwendung mit Klangschalen besser beschreiben zu können.
Da die entspannenden Klangschalenanwendungen aufgrund nicht ausreichender Forschungsergebnisse bis jetzt keine Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind, sind wir sehr dankbar über die Finanzierung durch den Förderverein des IZP. (27.03.2019)

Vortrag und Diskussion: Organspende – Welche Wege aus dem Mangel sind zielführend?

Das Thema Organspende wird seit Jahren öffentlich kontrovers diskutiert und ist insbesondere durch die vorangetriebene Änderung des Transplantationsgesetzes von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.
Mit der Frage „Organspende – Welche Wege aus dem Mangel sind zielführend?“ beschäftigten sich an diesem Themenabend Experten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD), die einerseits die aktuelle Situation in Deutschland beleuchteten und zudem einen Einblick in ihre tägliche Arbeit mit all ihren Herausforderungen gaben.

Als Referenten des UKD waren geladen: Prof. Dr. Katrin Ivens, Oberärztin der Klinik für Nephrologie und Transplantationsbeauftragte, Dr. Rainer Kram, Leitender Arzt Interdisziplinäre Operative Intensivstation, Prof. Dr. Jürgen in der Schmitten, Facharzt für Allgemeinmedizin, Palliativmedizin und Psychotherapie Institut für Allgemeinmedizin sowie Dr. med. Dr. rer. nat. Johannes Menzel-Severing, Oberarzt der Klinik für Augenheilkunde und ärztlicher Leiter der Lions Hornhautbank NRW.

Im Anschluss daran fand – moderiert durch den Journalisten Jascha Habeck – ein offener Austausch zwischen Experten und Publikum statt. Das Resümee des Abends: Die Aufklärung der Bevölkerung bezüglich der ethisch hochsensiblen Fragestellungen, die sich aus der Frage nach der Organspende ergeben, ist nach wie vor unzureichend, um für sich eine gut aufgeklärte Entscheidung treffen zu können. Vermutlich sind bereits die in der Realität erlebten Unterschiede zwischen den zwar rechtlich gleichzusetzenden Begriffen Tod und Hirntod bisher nur unzureichend beleuchtet.

Der Abend fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Klinische Ethik im Fokus - Ethische Fragestellungen im Gesundheitswesen" des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin (IZP), der evangelischen und katholischen Klinikseelsorge und des klinischen Ethikkomitees, statt und wurde durch den Förderverein des IZP finanziell unterstützt, dem wir an dieser Stelle einen herzlichen Dank aussprechen. (20.03.2019)

Lachen ist die beste Medizin: Palliativversorgung zum Karneval

Für echte Karnevalisten ist Feiern am Rosenmontag ein Lebenselixier. Das soll dann auch nicht zu kurz kommen! Zum Beispiel ein Besuch von Schwester Denise am Bett einer von unserem Team auf einer Normalstation mitbetreuten Patientin. Oder die Patientin, die mit ihrer Familie und Schwester Christa trotz Wind und Wetter den Düsseldorfer Rosenmontagszug besucht und dabei von Herzen lacht. Helau! (04.03.2019)

Erster Adventsbasar unseres Hospizdienstes

Am Samstag, 1. Dezember 2018 ludt der Hospizdienst des Zentrums erstmalig zum Adventsbasar auf die UKD-Palliativstation. Hier konnte man Bastelarbeiten, Dekoratives und Praktisches für Zuhause erwerben und bei frischen Waffeln, Plätzchen und selbstgemachten Kleinigkeiten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Hospizdienstes persönlich kennenlernen und sich über ihre Arbeit informieren. Am 12. Dezember wurde der Basar mit einem Stand beim weihnachtlicher Benefiz-Bücherbummel im ZOM II wiederholt.

Den Hospizdienst des IZP gibt es seit dem vergangenen Jahr. Etwa 30 ehrenamtlich tätige Menschen begleiten Patientinnen und Patienten sowohl auf der Palliativstation als auch auf anderen Stationen. „Wir versuchen zu einer guten Atmosphäre beizutragen, den Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen den ein oder anderen Wunsch zu erfüllen, oder auch einfach nur da zu sein und zuzuhören.“, erklärt Barbara Kvech Ceesay, Kranken- und Gesundheitspflegerin am IZP und Koordinatorin des Hospizdienstes, die Arbeit des Teams. Dr. Martin Neukirchen, ärztlicher Leiter des Zentrums, ist dankbar für die wertvolle Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer: „Ohne den Einsatz aller Menschen, die sich beim Hospizdienst ehrenamtlich engagieren, könnten wir viele Angebote hier bei uns nicht anbieten. Neben der Betreuung der Patientinnen und Patienten organisiert das Team mit viel Herzblut verschiedene Veranstaltungen, wie zum Beispiel die alljährliche Gedenkfeier für die auf der Station verstorbenen Patientinnen und Patienten. Mit unserem ersten Adventsbasar können wir das Team des Hospizdienstes einmal persönlich vorstellen und bei weihnachtlicher Atmosphäre ins Gespräch kommen.“ Im Rahmen des Adventsbasars besteht außerdem die Möglichkeit das „Café Augenblick“ der Palliativstation kennen zu lernen. Seit April 2016 treffen sich hier trauernde Angehörige und Zugehörige ehemaliger Patientinnen und Patienten der Station. Gegenseitiger Austausch kann bei der Trauerbewältigung helfen, weiß Martin Neukirchen: „Wenn eine wichtige Bezugsperson stirbt, stehen viele Menschen vor der Aufgabe, ihre Lebenssituation neu zu definieren. Dabei kann es unterstützen, sich mit anderen Menschen, die Ähnliches erlebt haben, auszutauschen, um sich wieder neu zu orientieren. Daher sind wir sehr froh mit dem Café Augenblick ein Angebot für Angehörige anbieten zu können, dass auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinausgeht und die Angehörigen nicht alleine lässt.“ (Tobias Pott und IZP)

Schützenverein Gesellschaft Reserve spendet 8.500 Euro nach Weckmannversteigerung

Die alljährliche Weckmannversteigerung der Schützengesellschaft Reserve e.V. von 1858 fand dieses Jahr zugunsten des IZP statt. In der Brauerei Zum Schlüssel in der Altstadt waren auch Herr Dr. Martin Neukirchen und der Vorsitzende unseres Fördervereins Herr Moritz Flebbe dabei. Sie freuten sich nach der zweistündigen kurzweiligen Auktion über die überaus großzügige Spende:  „Wir sind noch immer überwältigt von der umfangreichen Bereitschaft Ihrer Mitglieder/Schützen, unsere Förderarbeit und damit die Arbeit der Palliativstation des UKD so wertvoll zu unterstützen. Wir sagen ganz herzlich Danke für die tolle und großzügige Unterstützung der Arbeit der Palliativstation.“ (3.12.2018)

Unaussprechlich: Sterben, Tod und Trauer – immer noch tabu?

Er ist ein Teil des Lebens und doch spricht kaum einer gerne über ihn: Der Tod und seine Folgen. Professor Dr. Traugott Roser beschäftigte sich in seinem Vortrag vor ca. 100 interessieren Zuhörern am Mittwoch, 21. März 2018, mit der Frage, inwieweit Sterben, Tod und die darauffolgende Trauer immer noch Tabuthemen sind. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit dabei war auch Frau Dorothee Halfkann: eine ehemalige Patientin der Palliativmedizin, die mit 25 Jahren für einige Tage auf der Palliativstation der Düsseldorfer Uniklinik lag und von ihren und den Erfahrungen ihrer Angehörigen berichte. Das Außergewöhnliche: Dank der auch bei Palliativpatienten weiterhin so wichtigen, interdisziplinären Zusammenarbeit der Experten der Düsseldorfer Universitätsklinik konnte die junge Frau doch noch geheilt werden und ist nun selbst Ärztin.

„Als Vortragender war Professor Roser für uns ein absoluter Glücksfall“, erklärt Dr. Martin Neukirchen, Leitender Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin (IZP) am UKD, welches die Veranstaltung gemeinsam mit der Katholischen und Evangelischen Klinikseelsorge und dem Klinischen Ethikkomitee organisiert hatte. „Professor Roser kann auf einer sehr persönlichen Ebene sprechen, da er selber als Angehöriger eines Palliativpatienten Erfahrungen gesammelt hat. Er blickt auf die Themen Sterben, Tod und Trauer von verschiedenen Sichtweisen: Von einer persönlichen, einer wissenschaftlichen und – in seiner Funktion als Theologe –  auch sehr spirituellen Blickrichtung.“

An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben Professor Roser auch Professor Dr. Tanja Fehm (Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), Professor Dr. Rainer Haas (Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie), Dr. Thorsten Trapp (stellvertretender Vorsitzender des klinischen Ethikkomitees und Medizinethiker am UKD) und Frau Dorothee Halfkann teil. Durch den Abend führte Jascha Habeck, Dipl. Sozialpädagoge und Radiojournalist (Westdeutscher Rundfunk).

Der Mitschnitt der Veranstaltung ist hier verfügbar: Link zur HHU Mediathek, 1 Stunde, 40 Minuten.

Metro Marathon 2018 - ein großer Erfolg

Beim 16. Metro Marathon, der am 29. April 2018 in Düsseldorf stattfand, waren auch wieder zahlreiche Läufer des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin am Start - allen voran der Schirmherr des Fördervereins Thomas Geisel, der die komplette Marathonstrecke im Trikot des Zentrums für Palliativmedizin lief. Neben drei eigenen Staffeln des Zentrums startete Birgit Hendrichs auf der gesamten Distanz und erreichte in Ihrer Altersklasse einen Spitzenplatz.  Außerdem lief Christian Ruda, Berufsfeuerwehrmann der Stadt Düsseldorf, die gesamten 42,195 Kilometer in kompletter Schutzausrüstung inklusive Atemschutzgerät und Helm. Seine Kollegen Malte Ammernick, Patrick Rauscher, Tobias Barzen und Thomas Barzen teilten sich die Strecke als Staffel, Jonas Brinkmann unterstützte eine der Staffeln des Zentrums - ebenfalls in kompletter 25 Kilo schwerer Montur. Außerdem hatten die Feuerwehrleute Helm und Atemschutzgeräte mit dem Logo des Zentrums versehen. Alle laufen zusammen für das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Düsseldorf und erreichen mit der Unterstützung von großzügigen Sponsoren eine Spendensumme von 1.860 Euro.

Das Grafenpaar der Gerresheimer Bürgerwehr bei uns zu Besuch

Am 5.2.2018 besuchte das Grafenpaar der Karnevalsgesellschaft Gerresheimer Bürgerwehr 1956 e. V. die Palliativstation. Rolf Müller, langjähriger 1. Vorsitzender der Gerresheimer Bürgerwehr und Ehrenvorsitzender, hat sich für die Wiederbelebung dieser alten Gerresheimer Tradition in der aktuellen Karnevalssession 2017/2018 eingesetzt. Mit Eva Hlouschek als Gräfin von Quad an seiner Seite bilden beide ein tolles Grafenpaar. Beide besuchten in Begleitung des Geschäfsführers sowohl der Gerresheimer Bürgerwehr, als auch des Fördervereins des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin, Wolfgang Seifert, die Palliativstation. Die Gerresheimer Bürgerwehr verkauft aktuell einen Sticker im Rahmen einer wohltätigen Aktion zugunsten unseres Zentrums. Wir bedanken uns sehr herzlich für diesen hohen Besuch und die tolle Aktion.

Persönliches Dankeschön: Lauftrikot für Oberbürgermeister Thomas Geisel

Mit einem personalisierten Marathon-Lauftrikot hat sich das Team des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin (IZP) am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) bei Oberbürgermeister Thomas Geisel für sein persönliches Engagement bedankt. Geisel ist Schirmherr des im September 2017 gegründeten Fördervereins zugunsten des Zentrums. Übereicht wurde das Trikot durch Dr. Martin Neukirchen, Leitender Arzt am IZP, sowie dem Ersten Vorsitzenden des Fördervereins, Moritz Flebbe, und der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Jacqueline Schwartz im Düsseldorfer Rathaus am Mittwoch, 31. Januar 2018. 

„Mit dem Marathon-Trikot wollen wir uns bei Oberbürgermeister Thomas Geisel für seinen Einsatz für die Düsseldorfer Palliativmedizin bedanken“, erklärt Martin Neukirchen. „In der Palliativmedizin der Uniklinik geht es uns darum Lebensqualität zu verbessern und die Selbständigkeit der Patienten so lange wie möglich zu erhalten. Unser Förderverein ermöglicht es uns dort zu unterstützen, wo die medizinische Regelversorgung aufhört. Oberbürgermeister Geisel weiß als passionierter Langstreckenläufer wie hart es manchmal sein kann, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen: Ohne Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützer wäre uns das in dieser Form nicht möglich. Wir hoffen, dass unser Trikot nun Aufmerksamkeit schafft und den Oberbürgermeister bei langen Laufstrecken unterstützt. Wir bedanken uns herzlich bei ihm für seine Schirmherrschaft unseres Fördervereins.“

„Es hat mich tief berührt und sehr beeindruckt, wie das Team des Palliativ-Zentrums unserer Uniklinik mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Professionen in großartiger Weise schwerst- und unheilbar kranke Menschen und deren Angehörige umsorgt“, würdigte Oberbürgermeister Thomas Geisel die Arbeit des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin. „Der Förderverein, für den ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe, wird hoffentlich dazu beitragen, dass das Zentrum seine wertvolle Arbeit fortführen und vielleicht sogar ausbauen kann. Ich bedanke mich für das Trikot und werde es bestimmt bei einem meiner nächsten Läufe tragen.“

Quelle: UKD

Interview im WDR2 Mittagsmagazin zum Nachhören

„Können Computerprogramme die Lebenszeit von einzelnen Patienten vorhersagen? Und können Kosten-Nutzen-Rechnungen die Therapieoptionen beeinflussen?“ Ein WDR 2 Radiointerview mit dem ärztlichen Leiter des Zentrums, Dr. Martin Neukichen, lässt sich hier nachhören.

Der Junge Kammerchor Düsseldorf zu Besuch auf der Palliativstation

Am 2. Advent kam in guter Tradition der Junge Kammerchor Düsseldorf zu einem Konzert auf die Palliativstation unseres Zentrums. Über 50 Sängerinnen und Sänger erfreuten sowohl die Patienten, als auch deren Zugehörige, sowie die Mitarbeiter auf beeindruckende Art und Weise mit wunderschönen adventlichen Chorklängen. Einige Patienten lauschten der Musik im Wohnzimmer der Station, auf Wunsch kamen die Sänger auch zu jedem einzelnen Patienten ins Zimmer. Hierdurch entstanden schöne und emotionale Momente mitten im Leben.

Herr Dr. Neukirchen im Vorstand des Universitätstumorzentrums

Am 14.11.2017 wurde der leitende Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin, Dr. Martin Neukirchen, in den Vorstand des Universitätstumorzentrums gewählt. Das Universitätstumorzentrum ist der Zusammenschluss aller Kliniken und Institute des Universitätsklinikums Düsseldorf, die an der Krebsbehandlung beteiligt sind. Durch die Wahl von Dr. Neukirchen in den Vorstand wird die wichtige Bedeutung der Pallitivmedizin für die Tumorpatienten unterstrichen, bei denen die Behandlung leider nicht zu einer Heilung führt. "Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der Mitglieder des Universitätstumorzentrums und möchte mich in meiner neuen Funktion vor allem dafür einsetzen, dass die Unterstützung durch die verschiedenen Professionen, die die Palliativmedizin bietet, im Falle der Nichtheilbarkeit einer Tumorerkrankung den betroffenen Patientinnen und Patienten sowie deren Zughörigen frühzeitiger angeboten wird. Außerdem ist es mir eine großes Anliegen die Forschung im Bereich der Palliativmedizin in die gemeinsamen Forschungsanstrengungen des Universitätstumorzentrums zu integrieren und durch vertrauensvolle Kooperationen zu untermauern." Die Webseite des UTZ finden Sie hier.

Neu: Ambulanz für Palliativmedizin

(26. Oktober 2017) Wir freuen uns, heute die erste palliativmedizinische Ambulanz Düsseldorfs zu eröffnen. Ab jetzt haben wir jeden Donnerstag von 13-16 Uhr eine ambulante Sprechstunde. Nach vorheriger Terminvereinbarung beraten und unterstützen wir dort Menschen mit einer unheilbarer Erkrankung  und deren An- und Zugehörige. Dadurch ist es möglich, schon frühzeitig Kontakt zur Palliativmedizin aufzunehmen und belastende Symptome zu erkennen und zu behandeln. Hierbei steht die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund. Außerdem kann im Rahmen der palliativmedizinischen Sprechstunde rechtzeitig über palliativmedizinische Unterstützungsangebote gesprochen werden.  Detaillierte Informationen über die Angebote der Ambulanz und die Terminvergabe finden Sie hier in einem Flyer.

Förderverein gegründet

Am 19. September 2017 wurde in feierlicher Runde der Förderverein des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin gegründet. Mit dem Förderverein kann das große und vielfältige Engagement des IZP zukünftig optimal unterstützt werden. Professor Pannen, stellvertretender ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, eröffnete die Gründungsversammlung: "Ich freue mich sehr, dass durch den neu zu gründenden Förderverein, das hohe Engagement des Teams des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin unterstützt werden kann". 28 Gründungsmitglieder, darunter viele Angehörigige, Ehrenamtler und Mitarbeiter des UKD, verabschiedeten die Satzung und wählten den Vorstand.  1. Vorsitzender wird Rechtsanwalt Moritz Flebbe, zweite Vorsitzende wird die stellvertertende leitende Ärztin des Zentrums, Frau Dr. Jacqueline Schwartz,  Kassierer wird Herr Wolfgang Seifert, Angehöriger einer vormals umsorgten Patientin und Schriftführer wird Dr. Daniel Schlieper, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Zentrums und Medizinstudent. Schirmherr des Fördervereins wird der este Bürger der Stadt Düsseldorf, Oberbürgermeister Thomas Geisel. Weitere Mitglieder sind sehr willkommen! Weitere Informationen und Mitgliedsanträge finden Sie hier.

Hoher Besuch von Oberbürgermeister Thomas Geisel

Am 23. September 2017 freuten wir uns sehr über den Besuch des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Thomas Geisel. Mit großem Interesse informierte er sich über unser Zentrum und verschaffte sich ein ausführliches Bild von der Umsorgung der Patienten auf unserer Palliativstation und im palliativmedizinischen Konsildienst. Im Anschluß an den Besuch stellte er sich spontan als Schirmherr für den im September zur Gründung anstehenden Förderverein zur Verfügung. Des Weiteren sagte der Oberbürgermeister zu, die von ihm bei zukünftigen Marathonläufen erreichten Kilometer im Rahmen der Aktion "Run for Life", dem Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin zu spenden.

Tag der offenen Tür

Am 19. August 2017 feierten wir mit vielen Besuchern unseren Tag der offenen Tür. Dabei konnten wir unseren neuen Stationsgarten im Innenhof vorstellen. Die fröhlichen Besucher und die Live-Musik der Rhein-Fanfaren sowie der Gruppe „Acoustic Shiver“ verwandelten den Tag der offenen Tür in ein  Sommerfest.  Bei dieser Gelegenheit übereichten uns "De Rhingschiffer" einen Scheck über 1000 Euro aus dem Erlös des zu unseren Gunsten veranstalteten Benefizkonzertes  - herzlichen Dank! Ein ausführlicher Bericht kann in der Internetzeitung report-D nachgelesen werden. 

Neuer Hospizdienst gegründet

Das seit langem bestehende Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfährt eine besondere Anerkennung: Seit dem 1. April 2017 ist unsere Gruppe der Ehrenamtler offiziell als Hospizdienst anerkannt. Damit sind wir Teil des Versorgungsnetzwerkes der  Hospizdienste Düsseldorfs und Umgebung (Hospizforum Düsseldorf). Unser Hospizdienst wird vom Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) des UKD getragen und begleitet Palliativpatienten der gesamten Uniklinik. 

Neues Logo für das IZP

Wir freuen uns sehr über unser neues Logo. Dank der professionellen Beratung und Unterstützung durch unsere Mitarbeiterin Bärbel Möllmann ist ein modernes Logo entstanden, welches sowohl die typischen Kassakfarbe (bordeaux rot) der Pflegekräfte des Zentrums, das typische gelb und  blau der Uniklinik, sowie das orange des MVZ, dem Träger des neuen Hospizdienstes, beinhaltet. 

Wissensmagazin "Xenius" berichtet auf ARTE über das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin

Am 22. Juni 2017 strahlte ARTE das Wissensmagazin Xenius zum Thema „Wie können wir mit dem Tod umgehen?“ aus. Die Sendung wurde unter anderem im IZP gedreht und ist bis zum 20. September 2017 in der ARTE Mediathek verfügbar. http://sites.arte.tv/xenius/de/video/xenius-502

Benefizkonzert der Rhingschiffer & Friends

De Rhingschiffer & Friends gaben am 22. Juni 2017 ein Benefizkonzert zugunsten des IZP. Im Kolpingsaal der Düsseldorfer Carlsstadt spielten De Rhingschiffer, die Rhein Fanfaren, die Dudelsackkombo Sassan Celtix, die Basement Band und die Werstener Music Company. Zu dem Ereignis gab es einen Bericht bei Center TV. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Bands und der Zuschauer!

Wir laufen um mehr zu bewegen.

Beim diesjährigen „Metro Marathon“ in Düsseldorf war das Team des IZP, wie auch in den letzten Jahren, erneut vertreten. Mit tatkräftiger Unterstützung von Kolleginnen aus dem Bildungszentrum und der ZI13 bestritten Birgit und Kwesi die gesamte Distanz und zwei Staffeln erreichten erfolgreich das Ziel.

Ausflug in den Botanischen Garten

Am 23.05.2017 unternahm das Team des IZPs einen spannenden Ausflug in den Botanischen Garten. Dort gewährte uns dankenswerterweise Herr Dr. Trapp als Pharmakologe spannende Einblicke in die Heilpflanzenkunde der Pflanzen, die auch in der Palliativmedizin Anwendung finden. Wir folgten seiner abwechslungsreichen Führung mit 20 Teammitgliedern und 15 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Hier auszugsweise seine interessanten Erläuterungen aus der Phytotherapie: Lavendel wurde in seiner Wirkung bei Angststörungen geprüft und erzielte in Studien ähnlich gute angstlindernde Ergebnisse wie Benzodiazepine. Aus Salbei stellt man wirkungsvolle Mundspüllösungen und  Tinkturen zur Wundheilung und Tee her, der gegurgelt gegen Heiserkeit hilft und wird er getrunken das Schwitzen reduziert. Salbei wurde in ethnopharmakologischen Studien außerdem auf die Wirkung gegen Demenz geprüft und tatsächlich wirkt Salbei kognitiv anregend. Gingko fördert die cerebrale Durchblutung. Zitronenmelisse wirkt entkrampfend im Magen-Darm-Trakt. Wir erlebten einen sehr inspirierenden Vortrag in diesem landschaftlich wunderschönen Garten und saßen anschließend noch bei Grillfleisch und Salaten im neuen Innenhofgarten unser Palliativstation zusammen.

Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre

In der palliativmedizinischen Lehre haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, „Wissen“, „Fertigkeiten“ und „Haltung“ nicht nur zu lehren, sondern auch zu prüfen. Zu diesem Zweck entwickeln wir gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin ein computerbasiertes Prüfungstool.

Wir freuen uns sehr, dass Alexandra Scherg, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin, für dieses Projekt ein „Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“ erhalten hat, und damit über das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und den Stifterverband eine Projektförderung von fast 50.000 Euro generieren konnten. Die inhaltliche Gestaltung des Tools ist beinahe abgeschlossen. Aktuell liegt der Fokus der Arbeitsgruppe auf der technischen Umsetzung. Eine Pilotphase in Düsseldorf und drei weiteren Standorten ist für das Sommersemester 2018 geplant.

Wann ist ein Intensivpatient auch ein Palliativpatient?

Am Mittwoch, dem 26. April 2017 fand das öffentliche Fachsymposium der Medical Research School der Heinrich Heine Universität Düsseldorf statt.  Die Medical Research School richtet im regelmäßigen Turnus im Rahmen des strukturierten Ausbildungsprogramms ein Symposium für Doktorandinnen und Doktoranden der Medizinischen Fakultät aus. Hier erhalten die jungen Nachwuchswissenschaftler/innen die Möglichkeit ihre Promotionsthemen in Form eines Posters oder eines Vortrags den Mitgliedern der Fakultät und der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.  Die Promotionsarbeit einer Doktorandin des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin wurde von einer Jury aus über 80 Arbeiten für einen Vortrag im Rahmen des Symposiums ausgewählt. Nach der Begrüßung durch den Dekan Univ. Prof. Dr. Nikolaj Klöcker stellte Frau Adler ihre Arbeit mit dem Titel „Wann ist ein Intensivpatient auch eine Palliativpatient? Akzeptanz und Nutzung von Triggerfaktoren für ein Palliativkonsil auf der Intensivstation“ dem interessierten Auditorium vor. Das Team des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin freut sich sehr über die damit verbundene Würdigung der wissenschaftlichen Arbeit des Zentrums und plant die Forschung in diesem wichtigen Schnittstellenbereich mit Folgeuntersuchungen weiter auszubauen. Der Vortrag war der Start einer Vortragsreihe, im Rahmen derer Frau Adler ihre Arbeit auch noch bei den wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Erlangen und auf dem europäischen Palliativkongress in Madrid vorstellen wird.

Spendenübergabe durch Philip Gogulla

Am 25. April 2017 übergab Eishockeynationalspieler Philip Gogulla dem IZP den Erlös aus der Versteigerung seines Original WM Trikots der WM 2010 in Deutschland. Philip Gogulla war eng mit Kim Seifert befreundet.  Kim Seifert wurde nur 36 Jahre alt. Die Düsseldorferin kämpfte lange gegen den Krebs. In ihren letzten Wochen wurde sie auf der Palliativstation der Uniklinik behandelt.

Philip Gogulla, gebürtiger Düsseldorfer, versteigerte einen seiner persönlichen „Schätze“. Der 29-Jährige Eishockeyprofi spielt seit mehr als zehn Jahren für die „Kölner Haie.“ Er kann auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, vertrat Deutschland schon bei mehr als zehn Weltmeisterschaften. 2010 gewann er dann als Teil der deutschen Mannschaft im WM-Spiel gegen die USA. Es war ein Weltrekordspiel: 77.803 Zuschauern sahen das Spiel „auf Schalke“ – so viele wie niemals zuvor.

Workshop „Seite an Seite“

Am 19. April 2017 fand der Workshop  „Seite an Seite“ im Schloss Mickeln statt: einem Trainingsprogramm zur Bewältigung einer Krebserkrankung in der Partnerschaft. Der Workshop wurde von Frau Professor Dr. Tanja Zimmermann von der Medizinischen Hochschule Hannover geleitet. 

Der Umgang mit psychosozialen Belastungen bei einer Krebserkrankung ist nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Partner eine Herausforderung. Dabei können psychoonkologische Hilfen die Bewältigung, gerade in der Partnerschaft, unterstützen und fördern. Ziel des Workshops war eine fundierte Einführung und Schulung in das psychoonkologische Behandlungsprogramm für Paare „Seite an Seite“, eine Weiterentwicklung des bereits erfolgreich evaluierten australischen Programms „CanCope“.

De Rhingschiffer auf unserer Station

Am Samstag, dem 14. Januar 2017 gab es auf den Fluren des IZPs und sogar in einigen ausgewählten Patientenzimmern ein kleines Konzert der „Rhingschiffer“. Die Band um Willi Hamacher, der im UKD im technischen Service beschäftig ist, ermunterte die Patienten der Palliativstation und deren Angehörige mit stimmungsvollen Oldies und fetziger Karnevalsmusik. "De Rhingschiffer" ist eine im Jahr 2014 gegründete Mundartband. Das Programm der „Rhingschiffer“ besteht überwiegend aus eigenen Stücken, die zum Feiern und Mitsingen animieren. Des Weiteren haben „De Rhingschiffer“ angekündigt, weitere Benefizkonzerte zugunsten des IZPs zu veranstalten. Unter anderem soll am 16. Juni 2017 um 19 Uhr ein Benefizkonzert von „Rhingschiffer & Friends“ im Kolpingsaal auf der Bilkerstrasse stattfinden. An diesem Abend treten außer den „Rhingschiffern“ noch eines der führenden Fanfarencorps Düsseldorfs die „Rheinfanfaren“, die Pipes and Drumband „Sassan Celtics“, die 70er Jahre Rockband „Neusser Basementband“ und die Sambatrommelformation „Pimenta Malagueta“  auf. Das IZP bedankt sich sehr herzlich für die tolle Unterstützung und die vielen lächelnden Gesichter während des Konzertes auf der Palliativstation.

Was wäre Dir am Ende lieber? – Informationstag im Rathaus

Gespräche über Sterben und Tod sind nicht populär. Darüber, wie man am Lebensende gut aufgehoben ist, fanden am Samstag (19.11.2016) im Rathaus neben einem Vortrag viele Gespräche und eine Podiumsdiskussion statt. Eingeladen hatte der Runde Tisch Palliative Versorgung in Düsseldorf unter der Überschrift „Was wäre dir am Ende lieber?“.

Erinnerungsfeier

Am 13. November 2016 fand in der Kapelle auf dem Gelände der Uniklinik die Erinnerungsfeier für die auf der Palliativstation verstorbenen Patienten statt. Gestaltet wurde die Feier von der evangelischen und katholischen Klinikseelsorge sowie von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Zentrums. Ungefähr 100 An- und Zugehörige kamen in die Kapelle, um an die 130 Verstorbenen zu erinnern. Von den trauernden Angehörigen erhielten wir dankbare Rückmeldungen.

 „Danken möchte ich dem gesamten Team der Palliativstation für die wunderschön gestaltete Erinnerungsfeier. Es war zwar ein Prüfstein, aber dennoch ein gutes Gefühl unter auch Betroffenen und mitfühlenden Menschen zu sein.“

„Ich habe mich sehr vor dieser Feier gefürchtet. Da ich aber um mich herum Gleichgesinnte und Verständige sah, konnte ich mich gut aufgehoben fühlen.“

Kunstprojekt: BeforeWhileAfter I Die Wall

Am Samstag, den 25. Juni 2016, wurde vor dem Studierenden Center der Heinrich-Heine-Universität (HHU) im Rahmen eines Kooperationsprojektes von der Hochschulgruppe "JASMIN - Kreis der Frauen HHU" und dem Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin angelehnt an ein amerikanisches Vorbild eine "BeforeWhileAfter I Die Wall"  aufgestellt. Die vier Seiten des Würfels sind in vier Sprachen auf deutsch, englisch, französisch und japanisch mit den Aussagen „Bevor ich sterbe möchte ich...“, „Während ich sterbe möchte ich...“ und  „Nachdem ich sterbe möchte ich...“ versehen und können mit bereitgestellter Kreide von Passanten vervollständigt werden. Der Ursprung der „Before I Die Wall“ stammt aus Amerika, wo die Künstlerin Candy Chang sich nach einem Trauerfall die Frage stellte, was man im Leben oder vor seinem Tod noch machen möchte. Sie entwarf im Jahr 2011 eine Wand, auf der die Menschen ihre Antworten notierten und erzeugte damit eine Aktion, die schon über 400 Mal in 60 Ländern und 25 Sprachen aufgegriffen und umgesetzt wurde. Gül Nur Bozkurt, Leiterin und Gründerin der Hochschulgruppe und Leiterin des Projekts, möchte mit der Wand die Menschen motivieren, sich mit ihrem Leben, ihren Plänen und Wünschen auseinanderzusetzen.

Das Zitat "Die Leute schieben sich in die Schnellzüge, aber sie wissen gar nicht, wohin sie fahren wollen. Nachher regen sie sich auf und drehen sich im Kreis" aus dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry spiegelt für die Projektleiterin Gül Nur Bozkurt die Idee der Wand wieder. "Wenn der Tod nahe ist, könnte es für viele Vorhaben zu spät sein. Daher möchte ich dazu anregen, sich immer wieder Ziele zu setzen und diese anzugehen. Die Auseinandersetzung mit dem Tod soll die damit verbundene Angst nehmen und inspirieren, das eigene Leben nicht als abgeschlossene Einheit zu sehen. Denn das Weiterdenken motiviert zu Entscheidungen und Handlungen, die das eigene Leben überdauern. Nicht jeder kann ein Buch schreiben oder eine Musik für die Ewigkeit komponieren. Aber alle Menschen können mit ihrem Wirken im eigenen Umfeld Einstellungen und Geisteshaltung weitergeben. Unabhängig ob auf der Arbeit, in der Familie oder in anderen Bereichen."

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Stephanie Hartmann, Psychoonkologin und Kunsttherapeutin am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre und die die existenzgebende Kraft des Projektes hier in Düsseldorf ist.

Die Wand wurde mit Unterstützung des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf ermöglicht. Sie wird noch bis Ende Oktober vor dem Studierenden Service Center stehen. "Jeder ist herzlich dazu eingeladen, sich dort zu verewigen." sagte Martin Neukirchen, leitender Arzt des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin.

Die Palliativstation freut sich über die Spende der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKD

Auf dem Sommerfest des UKD spendeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 4783 Euro für die Palliativstation. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!

Team-Event im Kletterwald

Um den Zusammenhalt im Team weiter zu fördern und zu verbessern haben wir uns auf den Weg in den Kletterwald nach Viersen gemacht. Dort konnten wir bei strahlendem Sonnenschein aus der Perspektive der Eichhörnchen und Spechte die Natur und den Wald genießen. Die Parcours verlangten auch ein wenig Kraft und Mut. Ein schöner Ausflug, der dem Team vermutlich noch lange in Erinnerung bleibt.

Der junge Kammerchor Düsseldorf besucht das IZP

Am 15. Juni 2016 besuchte uns der junge Kammerchor Düsseldorf und sang jedem Einzelnen unserer Patienten ein Ständchen. Ein unvergessliches Erlebnis, wofür wir uns sehr herzlich bedanken!

Das IZP wird 5! Großes Geburtstagsfest und Tag der offenen Tür

Das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin feierte am 11. Juni 2016 mit einem Sommerfest und einem Tag der offenen Tür seinen 5. Geburtstag. Das Wetter spielte mit und wir verbrachten einen schönen und beschwingten Tag mit Mitarbeitern und Kooperationspartnern,  Patienten und zahlreichen Gästen im Stationsgarten. Würstchen brutzelten auf dem Grill, ein Eiswagen war vorgefahren, bunte Ballons wehten im Wind, fröhliche Stimmung und Live Musik. Musikalisch unterhielten zunächst Stephan Liebsch und Leeze Muchai Bock von "You shall rise" die Gäste. Danach begeisterte die Band der Düsseldorfer Kinderonkologie, die "Fighting Spirits". Die Band besteht aus ca. 20 Musikern, die entweder als Erkrankte, als Familienmitglieder oder als ehrenamtliche Wegbegleiter mit Krebs konfrontiert sind oder waren.

Düsseldorfer Marathon 2016

Auch in 2016 waren wir wieder dabei. Diesmal sogar mit 12 Läufern in 3 Staffeln des Teams IZP. Wir laufen um mehr zu bewegen: auch beim  Metro Group Marathon Düsseldorf.

Lesung von Uwe Schulz

Der Journalist und Autor Uwe Schulz, der zudem auch als Radiomoderator bei WDR2 tätig ist, las am 20. April 2016 im Wohnzimmer unserer Palliativstation aus seinem Buch  "Nur noch eine Tür". Inmitten der gespannten Zuhörer berichtet er von seinen Interviews mit Sterbenden.

In seinem  Buch "Nur noch eine Tür" beschreibt Uwe Schulz wahre Geschichten - Geschichten von Menschen, die unmittelbar mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert sind. In insgesamt siebzehn Kapiteln lässt der Autor Interviewpartner zu Wort kommen, die sehr tiefe Einblicke in ihr Gefühls- und Gedankenleben geben.

Team des IZPs bei Kinopremiere "Der geilste Tag" mit Mathias Schweighöfer und Florian David Fitz

Das Team des IZPs war bei der Düsseldorfer Premiere des Films "Der geilste Tag". Mit dabei: Die Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz (am 25.02.2016 in der UCI Kinowelt). "Der 33-jährige Andi (Matthias Schweighöfer) und der 36-jährige Benno (Florian David Fitz) sind grundverschieden und haben eigentlich nur eine Sache gemeinsam: Sie werden bald sterben. Nachdem sich die beiden in einem Hospiz kennengelernt haben, beschließen sie, gemeinsam zu einem letzten großen Abenteuer aufzubrechen. Der „geilste Tag“ ihres Lebens wird geplant, in dem auch Mona (Alexandra Maria Lara) eine Rolle spielen soll. Nach vielen tausend Kilometern und am Ende der Welt erkennen sie jedoch, dass sie eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem sind..."

Düsseldorfer Marathon 2015

In 2015 wieder dabei: 8 LäuferInnen vom Team IZP nahmen in zwei Staffeln am Metro Group Marathon Düsseldorf teil.

Düsseldorfer Marathon 2014

"Wir laufen um mehr zu bewegen."

Mit diesem Slogan nahmen am 27. April 2014 acht MitarbeiterInnen des IZP in zwei Teams beim Metro Group Marathon Düsseldorf 2014 teil.

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