Vom Skandal zur Aufarbeitung – Unrechtserfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte im Fokus der Erinnerungspolitik

Arbeitstagung 12.-14. Juni 2024, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Veranstalter: Nils Löffelbein / Thorsten Halling / Anne Oommen-Halbach, 
Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Düsseldorf
(vgl. auch unsere Unterseite zu Erinnerungskultur und Aufarbeitung)
 

Das Thema Gewalt und Missbrauch gegenüber Kindern und Jugendlichen beschäftigt die (Medien-) Gesellschaft, die Politik und die Wissenschaft seit vielen Jahren. An einigen der zahlreichen „Aufarbeitungsprojekten“ waren auch Forscherinnen und Forscher des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Centre for Health and Society) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf maßgeblich beteiligt.

Ziel des Workshops ist eine systematisch-kritische Bestandsaufnahme der Aufarbeitungsinitiativen zu Unrecht und Gewalt gegen Minderjährige im institutionellen Kontext. Damit verbindet sich die Forderung nach einer intensiveren Analyse zu Akteuren und Handlungsmotivation in Aufarbeitungsprozessen in Wissenschaft und Öffentlichkeit. (Vgl. CfP https://www.hsozkult.de/searching/id/event-139918?title=vom-skandal-zur-aufarbeitung&recno=1&q=halling&sort=&fq=&total=71)

Diese übergreifenden Aspekte diskutiert der Kölner Zeithistoriker Prof. Ralph Jessen unter dem Titel 
„Aufarbeiten, Erinnern, Erforschen – vom Umgang mit belasteter Vergangenheit in Deutschland“. 
Zu diesem ÖFFENTLICHEN ABENDVORTRAG am 12.6. um 18 Uhr in 3C laden wir ganz herzlich ein.
 

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