„Babylotse“…
„Einfach Stark“ - „Soziale Prävention“ zur Zusammenarbeit von PädiaterInnen und der Jugendhilfe in Kinderarztpraxen
[Förderer Gesundheitsministerium NRW; Laufzeit 01.11.2017 – 31.12.2019; Kooperation Deutsche Gesellschaft Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ); Institut für Soziale Arbeit (ISA)] Evaluation des Angebots einer Jugendhilfesprechstunde in Kinderarztpraxen zur direkten Weiterleitung von Familien mit Unterstützungsbedarf
„Kid-Protekt“ – Schnittstellenmanagement Medizin und Jugendhilfe
[Förderer Innovationsfond des GB-A; 01.09.2018 – 31.08.2021; Kooperation Stiftung SEEYOU; AOK Rheinland Hamburg] Das RCT mit 24 Facharztpraxen mit N=8.458 Familien zeigt eine evidente Versorgungslücke unter den aktuellen Bedingungen der Regelversorgung auf: Belastete Familien wurden nicht zuverlässig erkannt, angesprochen und weitergeleitet. Die kindzentrierten psychosozialen Grundversorgung führte zu einer dreifach höheren Vermittlungsrate von unterstützungsbedürftigen Familien an Hilfsangebote. Die geschulten Praxen konnten ihrem gesetzlichen Auftrag zur bedarfsorientierten Information über regionale Unterstützungsangebote für Eltern und Kind (§§ 24d, 26 SGB V) signifikant besser nachkommen.
„SCHOOL NURSES - Schulgesundheitsfachkräfte und deren Wirkung auf die Schüler:innengesundheit“
[Förderer Bundesministerium für Bildung und Forschung; Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2021; Kooperation Fachbereich Erziehungswissenschaften an Uni Siegen (D. Mays)] Eine erste systematische Sichtung der internationalen empirischen Ergebnisse empfiehlt eine weitere Evaluierung der Wirksamkeit von Schulgesundheitsfachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit und bei Kindern mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund.
CHIMPS-NET Zugänge zu Kindern und Jugendlichen mit psychisch kranken und suchtkranken Eltern
[Förderer Gemeinsamer Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (GB-A); Laufzeit 01.02.2020 – 28.02.2022; Fördersumme: Kooperation Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKE (S. Wiegand-Grefe)]
„PSYCH-U“ – Psychodiagnostisches Screening in der U-Untersuchung beim Kinderarzt
[Förderer Bundesministerium für Gesundheit; Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2022; Kooperation Kinderklinik am Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und Berufsverband der Kinder- und Jugendmediziner (BVKJ)] 2.709 Eltern in 19 Kinder- und Jugendarztpraxen zeigten, dass eine strukturierte Erfassung psychischer Auffälligkeiten im Rahmen der U-Untersuchung praktikabel und machbar ist. Derzeit kann der bereits ausreichend validierte SDQ in Tablet-basierter Form empfohlen werden.