Handlungsleitfaden „Kinderschutz bei Chronischer Erkrankung“ für die interdisziplinäre Betreuung von Kindern mit chronischen Erkrankungen durch Medizin und Kinder- und Jugendhilfe
[Förderer Kroschke Stiftung und Stiftung „Hamburg macht Kinder gesund“; Laufzeit 01.07.2021 – 31.12.2022; Kooperation Jugendamt Hamburg] Die internationale Studienlage belegt, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen häufiger von körperliche Misshandlung, Vernachlässigung und sexualisierter Gewalt betroffen sind, als medizinisch gesunde Kinder und Jugendliche. Mit einem partizipativ von Kinder- und Jugendärzt:innen und Mitarbeitenden der Jugendhilfe entwickelten digitalen Leitfadens für interdisziplinäre Betreuung von Kindern mit chronischen Erkrankungen soll zukünftig die Zusammenarbeit aller Beteiligten verbessert werden.
„PSYCH-U“ – Psychodiagnostisches Screening in der U-Untersuchung beim Kinderarzt
[Förderer Bundesministerium für Gesundheit; Laufzeit 01.01.2020 – 31.12.2022; Kooperation Kinderklinik am Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und Berufsverband der Kinder- und Jugendmediziner (BVKJ)] 2.709 Eltern in 19 Kinder- und Jugendarztpraxen zeigten, dass eine strukturierte Erfassung psychischer Auffälligkeiten im Rahmen der U-Untersuchung praktikabel und machbar ist. Derzeit kann der bereits ausreichend validierte SDQ in Tablet-basierter Form empfohlen werden.
„SMARTMOMS“ – Smartphone-Zugang zu Müttern mit postpartaler Depression;
[Förderer Damp Stiftung; Laufzeit 01.03.2020 – 31.12.2022]
„SMART-e-MOMS“ – smartphone-basiertes therapeutisches Angebot für Frauen mit postpartaler Depression
[Förderer Innovationsfond des GB-A; Laufzeit 01.03.2020 – 28.02.2026; Kooperation Klinische Psychologie an Freie Universität Berlin (B. Renneberg), Center for Digital Health and Science an Freie Universität Berlin (C. Knaevelsrud)] Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung, Einsatz und Evaluation einer Smartphone-Anwendung zur Verbesserung der Versorgung von Müttern mit postpartaler Depression. Die Ergebnisse der Evaluation mit über 170 Nutzerinnen-Rückmeldungen waren bereits im Vorhaben Smart-Moms derartig vielversprechend, dass dem Bedürfnis und Wunsch der Versorger:innen und Betroffenen entsprochen wird und ab 2023 mittels der Förderung durch den Innovationsfond des GB-A die Web-App um ein digitales, therapeutisches Versorgungsangebot erweitert wird, dass bis 2026 klinisch in Kooperation mit der FU Berlin geprüft wird.