Traumatologie

Das Behandlungsspektrum der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie umfasst die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Verletzungen im Kopf-Halsbereich. Dies beinhaltet die Versorgung von:

  • Knochenbrüchen (sog. Frakturen) der Kiefer und des Gesichtsschädels
  • Weichteilverletzungen des Gesichtes inkl. der Nase und Ohren, der behaarten Kopfhaut, der Lippen sowie der Zunge und der Schleimhäute
  • Zahnverletzungen (wobei isolierte Zahnverletzungen, d.h. ohne Vorliegen anderer begleitender Verletzungen, in der Regel durch den Zahnärztlichen Notdienst im Evangelischen Krankenhaus (www.zzn-duesseldorf.de) behandelt werden.)

Bei der Behandlung von Gesichtsverletzungen stehen modernste Diagnose- und Behandlungsmethoden zur Verfügung, wie z.B.:

  • Eine hochauflösende und strahlenminimierte 3-dimensionale Bildgebung (DVT, CT).
  • Bei komplexen Knochenbrüchen kann mithilfe eines klinikeigenen 3D-Druckers ein maßstabsgetreues Modell der verletzten Schädel-/Kieferregion erstellt und Operationen im Vorfeld genau geplant werden. Unter Zuhilfenahme einer entsprechenden Software ist dabei die virtuelle Rekonstruktion von verletzten Schädelanteilen durch Spiegelung der gesunden Gegenseite möglich.
  • Intraoperativ kann der Chirurg bei komplexen Eingriffen auf eine intraoperative Navigation zurückgreifen (Brainlab® Navigationssystem), die es ihm zusätzlich ermöglicht, anhand von vorliegenden Bilddaten Positionen (z.B. von verschobenen Knochenbrüchen, Fremdkörpern etc.) exakt zu bestimmen.

Im Anschluss an die Akutversorgung können zu einem späteren Zeitpunkt ggf. notwendige Korrektureingriffe, z.B. zur Behandlung von kosmetisch oder funktionell störenden Narben, oder zur Wiederherstellung einer unfallbedingten Gesichtsasymmetrie sekundär durchgeführt werden.

 

 

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