Funktionstest


Atemtest

ph-Metrie

Manometrie

 

Gastrointestinale Funktionsdiagnostik 

Die gastrointestinale Funktionsdiagnostik dient der Untersuchung vielfältiger Symptome des Magendarmtrakts, die nicht durch Ultraschall oder endoskopische Untersuchungen erfasst werden können.

Zur Diagnostik von Refluxbeschwerden und Motilitätsstörungen (Bewegungsstörungen) der Speiseröhre werden die manometrische Untersuchung des Ösophagus (Druckmessung), die Langzeit-pH Metrie und der Bernsteintest eingesetzt.

H2-Atemtests dienen der Diagnose von Zuckerunverträglichkeiten und Dünndarmfehlbesiedelung.

13C-Atemtests kommen zur Anwendung bei der Bestimmung der Stoffwechselleistung der Leber, zum Nachweis von Helicobacter pylori und zur Bestimmung der Magenentleerungszeit.

Seltene Formen einer Motilitätsstörung des Dünndarms können mittels Dünndarmmanometrie diagnostiziert werden.

Die Diagnostik bei Inkontinenz- und Obstipationsbeschwerden (chronische Verstopfung)  umfasst die manometrische Untersuchung des Enddarms und des Schließmuskels, die Röntgenuntersuchung des Enddarms (Defäkographie) bei Entleerungsstörungen, die Ultraschalluntersuchung des Schließmuskels (anale Endosonographie) und die Röntgenuntersuchung zur Bestimmung der Dickdarmpassagezeit (Kolontransitzeitbestimmung  mittels Hinton-Test). In Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik kann eine elektrophysiologische Untersuchung des Schließmuskels (Sphinkter-Elektromyographie) erfolgen.

Durch die erwähnten Untersuchungen kann eine Vielzahl von häufigen funktionellen Erkrankungen des Magendarmtrakts diagnostiziert werden und somit einer differenzierten Therapie zugeführt werden.


Links: 

Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e.V.: www.neurogastro.de


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