Dr. Frank Sparing

Sparing

Büro: Neubau 17.11, Etage 01, Raum 14

Forschungsschwerpunkte

Psychiatriegeschichte

Medizingeschichte des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik

Verwaltungsgeschichte des Nationalsozialismus

Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus mit Schwerpunkt auf die Verfolgung marginalisierter Gruppen („Zigeuner“, „Asoziale“, Homosexuelle, psychisch Kranke)

Biographische Skizze

Seit 2014Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Forschungsprojekt „Lebensverhältnisse ehemaliger Heimkinder in Psychiatrie und Behindertenhilfe“
2011-2014Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Forschungsprojekt „Aufarbeitung und Dokumentation der Geschichte der Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland seit 1945“
2008-2010Freiberufliche Tätigkeit als Historiker in Forschung und Lehre
2003-2008Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Die Düsseldorfer Bezirksregierung zwischen Demokratisierung, Nazifizierung und Entnazifizierung. Eine staatliche Mittelbehörde an der Schnittstelle von Verwaltung und Politik“
2002-2003Konzeption, Redaktion und Realisierung der Festschrift zum  125jährigen Bestehen der Rheinischen Kliniken Düren
2001-2002Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Konzeption und Realisierung eines Forschungsprojektes zur Geschichte der Medizinischen Akademie Düsseldorf, 
- Tagung zur Geschichte der Hochschulen und Universitäten im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit, 
- Lehrveranstaltungen zur Wissenschafts- und Psychiatriegeschichte
2001Freier Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Konzeption und Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten 
- zur Geschichte der „Ostjuden“ in Düsseldorf, 
- der „Arisierung“ jüdischen Eigentums in Düsseldorf 
- zur Geschichte der Psychiatrie im nationalsozialistischen Düsseldorf
2000Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Arisierung jüdischen Eigentums in Wuppertal“ am Fachbereich I der Bergischen Universität und Gesamthochschule Wuppertal
1999-2000Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf 
- Konzeption und Durchführung eines Projektes zur Psychiatrie im Nationalsozialismus
- Erarbeitung diverser Besucherinformationen
Seit 1990Freier Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf mit Schwerpunkt auf Forschung, Archiv und Pädagogik. Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten 
- zur nationalsozialistischen Verfolgung von Sinti und Roma in Düsseldorf, 
- Vorbereitung und Durchführung eines Interviewprojektes mit jüdischen Emigrantinnen und Emigranten in Kalifornien/USA, 
- Konzeption und Durchführung eines Projektes zur Verfolgung der Düsseldorfer Homosexuellen im Nationalsozialismus
1999Magisterabschluss eines Studiums der Geschichte und Romanistik in Düsseldorf, Thema der Arbeit: „Die nationalsozialistische Verfolgung von Zigeunern in Köln

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Veröffentlichungen

Monographien

Zwischen Verwahrung und Therapie: Psychiatrische Unterbringung und Behandlung im Bereich des Landschaftsverbandes Rheinland von 1945 bis 1970, Berlin 2018 (Diss. Univ. Düsseldorf).

Gestörte Kindheiten. Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (1945-1975). Berlin 2017 (mit Silke Fehlemann)

Das Düsseldorfer Stadthaus. Jesuitenkloster, Polizeipräsidium, Gedenkstätte und Hotel De Medici an der Mühlenstraße, Düsseldorf 2014. (mit Bastian Fleermann und Peter Henkel)

Die Gestapo Düsseldorf 1933-1945. Geschichte einer nationalsozialistischen Sonderbehörde im Westen Deutschlands, Düsseldorf 2012. (mit Bastian Fleermann und Hildegard Jakobs)

Hilarius Gilges. Ein von der SS ermordeter schwarzer Düsseldorfer, Düsseldorf 2006.

Rassismus, Lager, Völkermord. Die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung in Köln, Köln 2005 (mit Karola Fings).

„Boykott – Enteignung – Zwangsarbeit“. Die Arisierung jüdischen Eigentums in Düsseldorf während des Nationalsozialismus. Ein Stadtrundgang, Düsseldorf 2000.

„...wegen Vergehen nach § 175 verhaftet.“ Die Verfolgung der Düsseldorfer Homosexuellen während des Nationalsozialismus, Düsseldorf 1997.

„z. Zt. Zigeunerlager“. Die Verfolgung der Düsseldorfer Sinti und Roma im Nationalsozialismus, Köln 1992 (mit Karola Fings). 
„...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.“ Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln 1992 (mit Karola Fings und Cordula Lissner).

Ausstellungskataloge

„Ach Freunde wohin seid ihr verweht...?“. Otto Pankok und die Düsseldorfer Sinti. Ausstellungskatalog, Düsseldorf 1993 (mit Karola Fings).

Nur wenige kamen zurück. Sinti und Roma im Nationalsozialismus. Ausstellungskatalog, Köln 1990 (mit Karola Fings).

Geschichtsdidaktische Publikationen

mit B. Bouresh: Diagnose: Jude. Jüdische Psychiatriepatienten zwischen NS-Euthanasie und Holocaust,  Köln, LVR, 2017, vol 3 incl. Dokumentarfilm u. Begleit-CD.„Kinder müssen schlafen nachts.“ NS-„Kinder-Euthanasie“ und die „Kinderfachabteilung Waldniel 1941-1943 (= Schülerarbeitshefte zur rheinischen Geschichte, H. 2), Köln 2015.

Die Verfolgung der „Zigeuner“ in Deutschland während des Nationalsozialismus (= Geschichte betrifft uns, H. 5/2014), Aachen 2014.

Transport in den Tod (= Schülerarbeitshefte zur rheinischen Geschichte, H. 1), Köln 2014.

Herausgeberschaften

Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit, Stuttgart 2004 (mit Karen Bayer und Wolfgang Woelk).

Nach der Diktatur. Die Medizinische Akademie Düsseldorf vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1960er Jahre, Essen 2003 (mit Wolfgang Woelk, Karen Bayer und Michael G. Esch) .

Erbbiologische Selektion und „Euthanasie“. Psychiatrie in Düsseldorf während des Nationalsozialismus, Essen 2001 (mit Marie-Luise Heuser).

Die Medizinische Akademie Düsseldorf im Nationalsozialismus, Düs­seldorf 1996 (mit Michael G. Esch, Kerstin Griese und Wolfgang Woelk).

Aufsätze und Zeitschriften und Büchern

Erinnerungskulturen als Teil einer integrierten Geschichte des Holocausts – Der Düsseldorfer Zahnarzt Waldemar Spier, 1889-1945 (mit T. Halling, M. Krischel), in: Gross D, Westemeier J, Schmidt M, Halling T, Krischel M (Hg.): Zahnärzte und Zahnheilkunde im „Dritten Reich“ Eine Bestandsaufnahme. Berlin, Lit-Verl. 2018, 215-237

Kindheit, Krankheit, Krieg. Kinder und Jugendliche in psychiatrischen Einrichtungen des Rheinlandes nach 1945 (mit S. Fehlemann und J. Vögele), in: Fangerau H, Topp S, Schepker K (Hg.), Kinder- und Jugendpsychiatrie: zur Geschichte ihrer Konsolidierung im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Berlin, Springer, 2017, 535-555

La persécution des Tsiganes sous le nazisme – La politique de réparations restrictive en Allemagne d’après-guerre, in: Catherine Coquio/Jean-Luc Poueyto (Hg.), Roms, Tsiganes, Nomades. Un Malentendu européen, Paris 2014, S. 83-98.

Hungersterben in den rheinischen Provinzial- Heil- und Pflegeanstalten nach dem Kriegsende 1945, in: AK zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation (Hg.), Schatten und Schattierungen – Perspektiven der Psychiatriegeschichte im Rheinland (= Berichte des Arbeitskreises, Bd. 9), Münster/Ulm 2013, S. 115-140.

Die Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau im Ersten Weltkrieg und während der Weimarer Republik (1914-1933), in: Wolfgang Schaffer (Hg.), 100 Jahre LVR-Klinik Bedburg-Hau. Von der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt zur LVR-Klinik, Essen 2013, S. 85-116.

Von der Heil- und Pflegeanstalt zur Rheinischen Landesklinik. Psychiatrie in Bedburg-Hau von der Nachkriegszeit bis zur Psychiatriereform, in: Wolfgang Schaffer (Hg.), 100 Jahre LVR-Klinik Bedburg-Hau. Von der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt zur LVR-Klinik, Essen 2013, S. 151-193.

Leben in der Anstalt. Der Alltag von Patienten und Schülern in Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland nach 1945 – Ein Werkstattbericht, in: Axel Karrenberg/Dominik Groß/Mathias Schmidt (Hg.), Forschungen zur Medizingeschichte. Beiträge des „Rheinischen Kreises der Medizinhistoriker“, Kassel 2013, S. 285-305. (mit Thorsten Noack, Anke Hoffstadtund Andrea Zur Nieden) 

Der Erste Weltkrieg im Kontext deutscher und europäischer Erinnerungskultur. Über eine Exkursion zu den ehemaligen Schlachtfeldern in Belgien und Nordfrankreich, in: Gedenkstättenrundbrief Nr. 171 (2013), S. 41-53. (mit Paul Ciupke und Anke Hoffstadt)

NS-Verfolgung von „Zigeunern“ und „Wiedergutmachung“, in: APuZ. Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 22-23/2011, S. 8-15.

Geschichte und Profil der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Vom Polizeipräsidium zum Erinnerungsort, in: Rhein-Maas. Studien zur Geschichte, Sprache und Kultur 1 (2010), S. 207-215. (mit Bastian Fleermann)

Vom Ort des Terrors zur Gedenkstätte. Zur Geschichte des Düsseldorfer Stadthauses, in: Gedenkstättenrundbrief Nr. 155 6/2010, S. 18-25. (mit Bastian Fleermann und Astrid Wolters)

Das „Zigeunerwohngebiet“ im Ghetto Lodz 1941/42, in: Christoph Dieckmann/Babette Quinkert (Hg.), Im Ghetto 1939-1945. Neue Forschungen zu Alltag und Umfeld (= Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus, 25), Göttingen 2009, S. 136-170.

Die Düsseldorfer Ostjuden und die „Polenaktion“ vom 28. Oktober 1938, in: Bastian Fleermann/Angela Genger (Hg.),  Novemberpogrom 1938 in Düsseldorf, Essen 2008, S. 31-65.

Verwaltungspolizei und Verfolgung – Beispiele aus Düsseldorf, in: Carsten Dams/Klaus Dönecke/Thomas Köhler (Hg.), „Dienst am Volk“ ? Düsseldorfer Polizisten zwischen Demokratie und Diktatur, Frankfurt a.M. 2007, S. 175-202.

Der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit an der Medizinischen Akademie Düsseldorf 1945-1950, in: Oehler-Klein, Siegrid/Volker Roelcke (Hg.), Vergangenheitspolitik in der universitären Medizin nach 1945. Institutionelle und individuelle Strategien im Umgang mit dem Nationalsozialismus, Stuttgart 2007, S. 223-247.

Untersuchungsangelegenheit Nr. 13337 – Der Düsseldorfer Kommunist Gerhard Moser in den stalinistischen Säuberungen, in: Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 30/31, 2005, S. 1-12.

„... dass durch den Übergang ein musterhaft geführtes, deutsches Geschäft geschaffen wird.” Die „Entjudung“ der Wuppertaler Wirtschaft, 1933-1938, in: Michael Okroy/Ulrike Schrader (Hg.), Der 30. Januar 1933 – Ein Datum und seine Folgen. Aktuelle Forschungen zum Nationalsozialismus in Wuppertal, Wuppertal 2004, S. 60-73 (mit Stephan Stracke).

Hilarius Gilges – ein von der SS ermordeter Arbeiter und Kommunist, in: Peter Martin/Christine Alonzo (Hg.), Zwischen Charleston und Stechschritt. Schwarze im Nationalsozialismus, Hamburg/München 2004, S. 549-556.

Flucht und Emigration von Kommunisten nach Frankreich. Das Bei¬spiel der Düsseldorfer Familie Brix, in: Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 28/29, 2004, S. 15-21.

Forschungsergebnisse und –desiderate der deutschen Universitätsgeschichtsschreibung: Impulse einer Tagung, in: Karen Bayer/ Frank Sparing/Wolfgang Woelk/Karen Bayer (Hg.), Universitäten und Hochschulen im Nationalsozialismus und in der frühen Nachkriegszeit, Stuttgart 2004, S. 7-32 (mit Wolfgang Woelk).

Einleitung, in: Wolfgang Woelk/Frank Sparing/Karen Bayer/Michael G. Esch (Hg.), Nach der Diktatur. Die Medizinische Akademie Düs¬seldorf vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1960er Jahre, Essen 2003, S. 11-37 (mit Wolfgang Woelk).

„Es wurde gearbeitet wie wohl noch nie in der Geschichte der deutschen Hochschulen.“ Das Studium an der Medizinischen Akademie Düsseldorf nach Kriegsende, in: Wolfgang Woelk/Frank Sparing/Karen Bayer/Michael G. Esch (Hg.), Nach der Diktatur. Die Medizinische Akademie Düsseldorf vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1960er Jahre, Essen 2003, S. 163-203.

Psychiatrie in Düsseldorf nach 1945, in: Wolfgang Woelk/Frank Sparing/Karen Bayer/Michael G. Esch (Hg.), Nach der Diktatur. Die Medizinische Akademie Düsseldorf vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1960er Jahre, Essen 2003, S. 325-364.

„... nicht mit verschwommenen, ideologisch verbrämten Vorstellungen wollen wir Hochschulreform betreiben, sondern einzig und allein sachbezogen.“ Die Studierenden der Universität Düsseldorf und die „außerparlamentarische Opposition.“, in: Wolfgang Woelk/Frank Sparing/Karen Bayer/Michael G. Esch (Hg.), Nach der Diktatur. Die Medizinische Akademie Düsseldorf vom Ende des 2. Weltkriegs bis in die 1960er Jahre, Essen 2003, S. 393-424.

Unterversorgung, Erfassung, Zwang – Die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren während des Nationalsozialismus, in: 125 Jahre Rheinische Kliniken Düren 1878-2003, Köln 2003, S. 66-86.

Eigendynamik des Tötens - Die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Düren im Bombenkrieg, in: 125 Jahre Rheinische Kliniken Düren 1878-2003, Köln 2003, S.108-124.

Wiederaufbau und Neubeginn – Die Anstalt Düren in der Nachkriegszeit, in: 125 Jahre Rheinische Kliniken Düren 1878-2003, Köln 2003, S.126-148.

Die St. Josefs-Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Unterrath während des Nationalsozialismus, in: Frank Sparing/Marie-Luise Heuser (Hg.), Erbbiologische Selektion und „Euthanasie“. Psychiatrie in Düsseldorf während des Nationalsozialismus, Essen 2001, S. 277-311.

„Das Personal hat sich hier gemästet, und muß dafür zur Rechenschaft gezogen werden.“ Hungersterben in der Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Grafenberg nach dem Ende des Nationalsozialismus, in: Frank Sparing/Marie-Luise Heuser (Hg.), Erbbiologische Selektion und „Euthanasie“. Psychiatrie in Düsseldorf während des Nationalsozialismus, Essen 2001, S. 315-336.

Einleitung, in: Frank Sparing/Marie-Luise Heuser (Hg.), Erbbiologische Selektion und „Euthanasie“. Psychiatrie in Düsseldorf während des Nationalsozialismus, Essen 2001, S. 9-30.

„... nur solche Fälle in den Heil- und Pflegeanstalten verbleiben, die zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebes unbedingt notwendig sind.“ Die Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Grafenberg und die Verlegungstransporte der „Aktion Brandt“ 1943/1944, in: Frank Sparing/Marie-Luise Heuser (Hg.), Erbbiologische Selektion und „Euthanasie“. Psychiatrie in Düsseldorf während des Nationalsozialis¬mus, Essen 2001, S. 213-257 (mit Kerstin Griese).

Ostjuden in Düsseldorf. Vom Beginn der Immigration bis zur „Polenaktion“ 1938, in: Düsseldorfer Jahrbuch 71 (2000), S. 187-234.

Die Dienststelle für Zigeunerfragen bei der Kriminalpolizeileitstelle Köln, in: Harald Buhlan/Werner Jung (Hg.), Wessen Freund und wessen Helfer? Die Kölner Polizei im Nationalsozialismus (= Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Bd. 7), Köln 2000, S. 519-574.
„Das sind Volksfeinde!“ Verfolgung männlicher Homosexueller im Nationalsozialismus, in: Centrum Schwule Geschichte (Hg.), „Das sind Volksfeinde!“ Die Verfolgung von Homosexuellen an Rhein und Ruhr 1933-1945, Köln 1998, S. 21-32 (mit Jürgen Müller).

„Merken Sie nicht, dass wir beobachtet werden?“ Die Vorgehensweise der Gestapo gegen die Düsseldorfer Homosexuellen, in: Centrum Schwule Geschichte (Hg.), „Das sind Volksfeinde!“ Die Verfolgung von Homosexuellen an Rhein und Ruhr 1933-1945, Köln 1998, S. 121-140.

„...daß er es der Kastration zu verdanken hat, daß er überhaupt in die Volksgemeinschaft entlassen wird“. Die Entmannung von Homosexuellen im Bereich der Kriminalbiologischen Sammelstelle Köln, in: Centrum Schwule Geschichte (Hg.), „Das sind Volksfeinde!“ Die Verfolgung von Homosexuellen an Rhein und Ruhr 1933-1945, Köln 1998, S. 160-181.

Zwangskastrationen im Nationalsozialismus. Das Beispiel der Kriminalbiologischen Sammelstelle Köln, in: Juristische Zeitgeschichte 6 (1997), S. 169-212.

Les camps tsiganes. Genèse, caractère et importance d’un instrument de persécution des Tsiganes sous le nazisme, in: Centre de Recherches Tsiganes (Hg.), De la „science raciale“ aux camps. Les Tsiganes dans la Seconde Guerre mondiale, vol. 1, Toulouse 1997. [Deutsch: Berlin 1996; Englisch: Hatfield 1997; Italienisch: Rom 1998; Spanisch: Madrid 1999.]

In vorauseilendem Gehorsam. Die Kommunen und die NS-Zigeunerverfolgung, in: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 36 (1997), S. 136-150.

„Im Mittelpunkt des Unterrichts steht das Jüdische“. Jüdische Schulen in Düsseldorf, in: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (Hg.), Aspekte jüdischen Lebens in Düsseldorf und am Niederrhein, Düsseldorf 1997, S. 106-115.

Ostjuden in Düsseldorf, in: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (Hg.), Aspekte jüdischen Lebens in Düsseldorf und am Niederrhein, Düsseldorf 1997, S. 156-165.

Juden in der Düsseldorfer Wirtschaft, in: Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (Hg.), Aspekte jüdischen Lebens in Düsseldorf und am Niederrhein, Düsseldorf 1997, S. 165-175.

„C. war der Führer eines homosexuellen Zirkels in Düsseldorf“ , in: Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 10/11, 1997, S. 22-24.

Die medizinische Behandlung von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen in Düsseldorf und die städtischen Krankenanstalten, in Michael G. Esch/Kerstin Griese/Frank Sparing/Wolfgang Woelk (Hg.), Die Medizinische Akademie Düsseldorf im Nationalsozialismus, Düsseldorf 1996, S. 266-294.

Die Medizinische Akademie Düsseldorf im Krieg: Die Kriegschroni¬ken der Städtischen Krankenanstalten, in: Michael G. Esch/Kerstin Griese/Frank Sparing/Wolfgang Woelk (Hg.), Die Medizinische Akademie Düsseldorf im Nationalsozialismus, Düsseldorf 1996, S. 295-317 (mit Michael G. Esch).

Von der Rassenhygiene zur Humangenetik - Heinrich Schade, in: Michael G. Esch/Kerstin Griese/Frank Sparing/Wolfgang Woelk (Hg.), Die Medizinische Akademie Düsseldorf im Nationalsozialismus, Düsseldorf 1996, S. 341-363.

Nach der Pogromnacht. Hinweise in einer Akte der Obdachlosenpoli¬zei Düsseldorf, in: Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 7 (1995), S. 12-15.

Der Düsseldorfer „Einheitsverband für proletarische Sexualreform und Mutterschutz“, in: Augenblick. Berichte, Informationen und Dokumente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 8/9 (1995), S. 12-15.

Vertuscht, Verleugnet, Versteckt. Akten zur NS-Verfolgung von Sinti und Roma, in: Besatzung und Bündnis. Deutsche Herrschaftsstrategien in Ost- und Südosteuropa (=Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik 12), Berlin/Göttingen 1995, S. 181-201 (mit Karola Fings).

„Eine erziehende Tätigkeit kommt nicht in Betracht“. Die nationalsozialistische Verfolgung von Zigeunerkindern durch die Fürsorgeerziehungsbehörde, in: Augenblick. Berichte, Informationen und Doku¬mente der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Nr. 6 (1994), S. 2-6 (mit Karola Fings).

„Tunlichst als erziehungsunfähig hinzustellen“. Zigeunerkinder und -jugendliche: Aus der Fürsorge in die Vernichtung, in: Dachauer Hefte 9 (1993), S. 159-180 (mit Karola Fings).

Das Zigeunerlager in Köln-Bickendorf 1935-1958, in: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 6 (1991), S. 11-40 (mit Karola Fings).

 

Kuratierte Ausstellungen

„Heines Geschwister“ – Aspekte jüdischen Lebens in Düsseldorf und am Niederrhein“, Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (Mitarbeit an Konzept und Realisierung, 1997)

„...wegen Vergehen nach § 175...“. Die Verfolgung der Düsseldorfer Homosexuellen im Nationalsozialismus, Sonderausstellung der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf (1996-1997)

„Ach Freunde wohin seid ihr verweht...?“. Otto Pankok und die Düsseldorfer Sinti, Wanderausstellung (mit Karola Fings, 1993).

„Nur wenige kamen zurück.“ Sinti und Roma im Nationalsozialismus, Wanderausstellung (mit Karola Fings, 1990).

 

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