Alfred-Adler-Schule - Städtische Schule für Kranke

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Eltern!

Schule im Krankenhaus – Ist das nötig?

Kinder und Jugendliche, die einmal mit einer Grippe zu Hause bleiben, freuen sich vielleicht darüber, nicht zur Schule gehen zu müssen. Für jene jedoch, die vier Wochen oder länger in stationärer Behandlung sind, ist der versäumte Unterricht eine zusätzliche Belastung.

Deshalb gibt es die Alfred-Adler-Schule !

In den Universitätskliniken der Heinrich-Heine-Universität werden vorwiegend Kinder und Jugendliche mit onkologischen, chronischen und orthopädischen Erkrankungen unterrichtet.

Fünf von insgesamt 21 Lehrern der Schule kümmern sich darum, dass sie durch Unterricht am Krankenbett oder in den Klassenräumen auf dem Gelände des Klinikums möglichst wenig  Schulstoff verpassen.

Kranke Kinder und Jugendliche haben sowohl ein Recht auf Unterricht als auch die Pflicht, am Unterricht oder anderen schulischen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Lehrer berücksichtigen die psychische und physische Verfassung ihrer Schüler und gestalten den Unterricht entsprechend. Der Unterricht hat Vorrang vor anderen Aktivitäten. (Ausnahmen: medizinische Diagnostik und Therapie!!!). Die Unterrichtsinhalte orientieren sich nach Möglichkeit an den Richtlinien der Herkunftsschulen.


Leitbild der Alfred-Adler-Schule:

  1. Wir wollen unsere Schüler durch Bildung und Erziehung individuell fördern und fordern.
  2. Der Schwerpunkt unseres schulischen Angebotes ist ein kontinuierlicher, kompetenzorientierter Unterricht in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch.
  3. Unser Ziel ist es zur Entwicklung der Persönlichkeit des Schülers beizutragen.
  4. In unserer Schule legen wir Wert darauf, dass sich Schüler und Lehrer mit gegenseitiger Wertschätzung in einer angstfreien, vertrauensvollen und toleranten Lernatmosphäre begegnen.
  5. Wir sind Ansprechpartner für Pädagogik bei Krankheit. Wir beraten Schüler, Eltern, Klinik und Stammschulen in Fragen des Unterrichts, der Erziehung und der Schullaufbahn.
  6. Wir unterstützen unsere Schüler während ihres klinischen Aufenthaltes durch Stärkung ihres Selbstvertrauens neue Perspektiven zu entwickeln, um in ihre außerklinische, schulische Normalität zurückzufinden.
  7. Wir führen unsere Schüler in ihre Schulen zurück oder begleiten sie an ihre neuen Lernorte.
  8. Für unsere gesamte Arbeit ist die enge Kooperation mit der Klinik, den Stammschulen und anderen Institutionen unverzichtbar.
  9. Wir bilden uns kontinuierlich in den Kernbereichen unserer Arbeit fort.


Kooperationen

  • mit der Klinik: Informationsaustausch mit dem Pflegepersonal, Ärzten und sozialen Diensten für die Berücksichtigung der individuellen Erkrankungmit den Familien
  • mit den Herkunftsschulen: Informationsaustausch mit den Klassenlehrern zur Festlegung des individuellen Förderbedarfs, der Unterrichtsinhalte und zur Erstellung des individuellen Förderplans
  • mit der Klinikseelsorge
  • mit Jugendhilfeeinrichtungen und der Berufsberatung u.a.

Der Standort Universitätskliniken ist der Verwaltungssitz der Schule.

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.Alfred-Adler-Schule.de

Alfred-Adler-Schule
- Städtische Schule für Kranke -
Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf


Kontakt

Schulleitung
Jutta Hinne-Fischer
Christel Rittmeyer

Sekretariat
Christiane Balsamo

Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Tel.: +49 (0) 211 / 33 20 03
Fax: +49 (0) 211 / 33 00 13


Weitere Abteilungen der Alfred-Adler-Schule:

In der Kindertagesklinik des Evangelischen Krankenhauses werden Schüler mit vorwiegend psychosomatischen Erkrankungen unterrichtet.

In der Abteilung für Kinder-, Jugendpsychiatrie- Psychotherapie und Psychosomatik der Rheinischen Kliniken Düsseldorf, Kliniken der Heinrich-Heine Universität werden Schüler mit Erkrankungen wie zum Beispiel Psychosen,  Phobien, Depressionen, Hyperaktivität, Essstörungen, extremen Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Störungen unterrichtet.

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