Leukämie Lymphom Liga e.V. seit 1988

Förderkreis zur Bekämpfung von Leukämien, Lymphomen und anderen Blutkrankheiten bei Erwachsenen

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Leukämie Lymphom Liga e.V.

Stadtsparkasse Düsseldorf

IBAN: DE 27 3005 0110 0029 0069 96

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Leukämie Lymphom Liga e.V.

Die Leukämie Lymphom Liga e.V. hilft Patienten und unterstützt die Forschung an den Fachkliniken in Düsseldorf und Duisburg.

Kontakt:

Leukämie Lymphom Liga e.V.
Universiätsklinikum Düsseldorf
Gebäude 11.62

Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 811 95 30
Fax:      0211 / 811 62 22
E-Mail: info@leukaemieliga.de

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Adventskalender 2022: Helfen und Gewinnen

Auch in diesem Jahr verkauft der Lions Club Neuss-Helen Keller wieder Adventskalender zugunsten der Leukämie Lymphom Liga e.V. Gesponsert wurde der Kalender von Neusser Geschäftsleuten, Instutitionen und Firmen, denn hinter den 24 Kläppchen verbirgt sich keine Schokolade, sondern Gutscheine für einen Preis oder einen Sachgewinn. So wichtig wie der Inhalt ist das Kalendermotiv selbst. Die Gestaltung übernahmen in diesem Jahr die Schüler*innen der Klasse 7a des Alexander-von-Humboldt- Gymnasiums in Neuss. 

Jeder einzelne Kalender hat eine bestimmt Nummer aufgedruckt, die wie eine Losnummer funktioniert. Unter notarieller Aufsicht werden die Gewinner dann gezogen und ab dem 01. Dezember auf der Homepage des Lions-Club veröffentlicht.

Die Kalender kosten 5 Euro pro Stück und können bis zum 23. November bei der Leukämie Lymphom Liga erworben werden.

Sie können den Kalender telefonisch (Tel. 0211/811 95 30) oder per Mail an info@leukaemieliga.de bestellen. Abgeholt werden können die Kalender montags, mittwochs und freitags von 10-14Uhr im Büro der LLL am Universitätsklinikum Düsseldorf, Gebäude 11.62 vor der Station ME10. 

Mit den besten Empfehlungen,

Ihre Leukämie Lymphom Liga e.V. 

 

Neue Ausstellung mit dem Titel "REAL-REALITÄT-TROMPE L‘OEIL" von Andrea Lauth

Vom 10.Oktober 2022 bis zum 15.Januar 2023 präsentiert die Künstlerin Andrea Lauth ihre Ausstellung mit dem Titel "REAL-REALITÄT-TROMPE L‘OEIL" im ambulantem Therapiezentrum.

Die Künstlerin Andrea Lauth, gboren 1961 in Düsseldorf, lebte und arbeitete viele Jahre in Düsseldorf und war lange Jahre aktiv in der Arbeitsgemeinschaft Düsseldorfer Künstlergemeinschaft vertreten. Sie prägte auch die Jahresausstellung Düsseldorfer Künstler mit. Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen war ein wichtiger Abschnitt in ihrem künstlerischen Werdegang, doch das Prägendste war die Pariser Gruppe „Printers de la Realité et du Trompe l´Oeil”. Durch diese Gruppe wurde die Liebe zum Detail und zu dem augentäuschenden Realismus immer wieder aufs Neue entfacht. Heute wird diese Malerei sehr gerne als 3 D Malerei beschrieben. Das Porträt mit der altmeisterlichen Mischtechnik ist auch eine Herausforderung der Andrea Lauth gerecht wird. Dies alles reichte ihr nicht und sie entschied sich, nach Köln auf die alte Werkkunstschule zu gehen, um noch mal einen anderen Blickwinkel und andere Techniken kennen zu lernen. Hier erlangte Andrea Lauth die Auszeichnung Meisterschülerin von Prof. Dieter Kraemer. Heute malt und lebt Andrea Lauth an der Erft Mündung in Neuss in ihrem Künstlerhaus. Hier entsteht wieder Kunst in vielfältiger Weise. Das inspirierende Ambiente ist nur zu empfehlen und nach vorheriger Anmeldung immer einen Besuch wert.

Die Künstlerin über sich

"Mir war schon früh bewusst, dass ich in die Fußstapfen meiner Großmutter, der Künstlerin Liselotte Schramm Heckmann, treten wollte. Durch viele Porträts, Grafiken und Zeichnungen war mein Großvater, Werner Schramm, immer in meinem Leben präsent. Beeinflusst und geprägt hat mich auch der Künstlerfreund Henri Cadiou aus Paris, den wir sehr oft in seinem Atelier in Paris besuchten. Hierdurch ist die Liebe zum Trompe l´ Oeil erweckt worden. Die Porträtmalerei in ein Trompe l´Oeil zu integrieren, beschäftigt mich bis heute sehr. Lange Jahre konnte ich mit meiner Großmutter zusammen in Düsseldorf- Stockum arbeiten. Der kreative Austausch mit ihr fehlt mir bis heute. Die regelmäßigen Ausstellungen in Düsseldorf, München, Neuss und Paris inspirierten mich immer wieder aufs Neue. In vielen Arbeiten sind Botschaften versteckt, doch wichtig ist mir der Gedanke etwas Positives, Fröhliches zu schaffen. Die Zeiten ändern sich und auch meine Ausdrucksweise in der Kunst wandelt sich. Eins ist aber gewiss, dem Gegenständlichen und der Einfachheit mit Farbe, Form, Licht und Schatten etwas in meinen Bildern auszudrücken, bleibe ich treu und gebe es auch gerne an meine Malschüler weiter."

Möchten Sie mehr über die Künstlerin und ihre Werke erfahren, können Sie hier Kontakt aufnehmen:

Andrea Lauth

Kölner Straße 300

41468 Neuss

Telefon: 02131-10 11 84

E-Mail: villakunterbunt.300@t-online.de

www.andrea-lauth.de

 

11. Informationstag zum Thema Krebs 2022

Samstag, 03. September 2022, Haus der Universität, Schadowplatz 14, Düsseldorf

Liebe Patienten, Angehörige und Interessierte, 

die Leukämie Lymphom Liga freut sich Ihnen mitzuteilen, dass der diesjährige Patiententag zum Thema Krebs am Samstag, den 03.September im Haus der Universität in Präsenz stattfinden wird.Von 10-16:30 Uhr sind Vorträge, Fragestunden und Informationen zu Behandlung, Nachsorge und Leben mit Krebs geplant. Das Universitätstumorzentrum lädt Patienten, Angehörige und alle Interessierten herzlich dazu ein. 

Hier können Sie den Flyer mit ausführlichem Programm einsehen. 

Die LL-Liga wird auch in diesem Jahr mit einem Informationsstand vertreten sein und freut sich auf ein Wiedersehen mit Ihnen. 

 

Mit den besten Empfehlungen

Vorstand der Leukämie Lymphom Liga e.V.

 

 

Treffen der Selbsthilfegruppe „Leukämien und Lymphome“

Vor oder nach der Knochenmark-und Stammzelltransplantation

Liebe Patienten und Angehörige,

die Leukämie Lymphom Liga freut sich, nach längerer Pause, wieder Selbsthilfe-Treffen in Präsenz durchführen zu dürfen.

Zu unseren Gruppentreffen laden wir Sie herzlich ein.

Als Betroffene oder Angehörige wollen wir unsere Erfahrungen austauschen und weitergeben, denn unsere Erlebnisse helfen auch den Menschen, die neu vor dieser Situation stehen und die Hilfe der Gemeinschaft brauchen.

Wir treffen uns jeden dritten Mittwoch in den ungeraden Monaten

In der Uniklinik Düsseldorf:

Raum 18, 10.Etage der MNR-Klinik, Gebäude 13.53

Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf

 

Die nächsten Termine:

Mi 21.09.2022, 18Uhr

Mi 16.11.2022, 18Uhr

 

Jeder ist herzlich willkommen.

Für die bessere Planung bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung unter info@leukaemieliga.de oder 0211-8119530. Alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen werden Seitens der LLL getroffen. Für die Teilnahme benötigen Sie einen negativen Bürgertest (nicht älter als 24 Stunden).

 

Behandlung Leukämie und Lymphom kranker Flüchtlinge aus der Ukraine

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Leukämie Lymphom Liga e.V,

wir möchten Sie gerne darüber informieren, was wir hinsichtlich der Behandlung an Leukämie erkrankter Kinder und Erwachsenen, die aus der Ukraine geflohen sind, unternommen haben.

Wie Sie aus den Medien laufend erfahren, erleben wir in der Ukraine eine humanitäre Katastrophe von der besonders die Krankenhäuser betroffen sind. Eine Anzahl der Kliniken ist beschädigt oder zerstört, es fehlt an Allem, insbesondere Medikamenten, Ärzten und Pflegekräften, die zum Teil Frontdienst leisten müssen.

In den Aufnahmestationen in Polen und Deutschland sind bereits viele kranke Flüchtlinge angekommen, die dringend eine medizinische Behandlung benötigen. Eine nicht abschätzbare Zahl Erkrankter wartet in der Ukraine auf eine Ausreise und Verlegung in ein Krankenhaus.

Das Bundesgesundheitsministerium hat bereits eine Kostenübernahme der Behandlungen durch die AOK signalisiert. Wir haben daher von der Leukämie Lymphom Liga e.V. an die Krisenstäbe bei der Landeshauptstadt, der Landesregierung, den Ukrainischen Botschaften in Berlin und Düsseldorf, dem Bundesaußenministerium und den Hilfsorganisationen mitgeteilt, dass wir seitens der LLL die Verteilung der an Leukämie und Lymphom erkrankten Kindern und Erwachsenen in der Region Düsseldorf logistisch unterstützen werden.

Die Anlaufstelle stellt unser Büro dar. Vom großen Vorteil ist dabei, dass Frau Hein die russische Sprache gut beherrscht. Die Kontakte zu den Ukrainischen Botschaften und dem Bundesaußenministerium nimmt meine Tochter Katharina in Berlin war. 

Zur Zeit ist Frau Hein dabei das Netzwerk mit den Kliniken in der Region um Düsseldorf, den Krisenstäben und den Hilfsorganisationen aufzubauen. Möglichweise werden auch Kontakte zu den niedergelassenen Hämatologen erforderlich.

Was auf unsere Kliniken und auf uns zukommen wird, können wir noch gar nicht abschätzen. Auf jeden Fall wird es, wie auch immer dieser schreckliche Krieg in diesem geplagten Land ausgeht, Monate wenn nicht Jahre dauern bis die medizinische Infrastruktur in der Ukraine wieder aufgebaut ist. Wir müssen uns daher auf eine  längere Unterstützung einstellen, die möglicherweise auch ein Verstärkung in unsrem Büro erforderlich machen wird.

Frau Hein und der engere Vorstand werden Sie auf dem Laufenden halten.

Für Anregungen, was wir tun können wären wir Ihnen allen Ihnen sehr dankbar.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

J.v.Knop

Prof. Dr. Jan von Knop

1.Vorsitzender der Leukämie Lymphom Liga e.V. 

 

 

Neue Ausstellung "Augen Zwinkern" von Johannes Keuser

Vom 18. März 2022 bis zum 19.August 2022 präsentiert der Künstler Johannes Kreuser seine Ausstellung mit dem Titel "Augen Zwinkern" in der Therapiezentrum. 

Johannes Keuser: Geb. 1942 in Köln, Schule in Köln und Essen, Studium in Essen, als Stadtplaner beschäftigt bei der Stadt Köln bis 2007. Seitdem als freier Künstler tätig mit Atelier in Köln.

"Eine frei gewordene Wandfläche in meinem Haus inspirierte mich 2002, selbst künstlerisch tätig zu werden.

So erlernte ich bei der renommierten Künstlerin Friederike Vahlbruch das Malen mit Ölfarbe. Über die Auseinandersetzung mit früheren Meistern der Malerei, vertiefte ich meine Fertigkeit im Umgang mit Farbe, Pinsel und Palette. Mit Ölfarbe zu malen ist für mich der Inbegriff der Malerei. Wohl weiß ich, dass das in der heutigen Zeit oft als überholt angesehen wird. Dennoch kommt die noch für längere Zeit „offene“ Ölfarbe meinem Malstil entgegen und mit der Plastikfarbe Acryl mag ich nicht malen.

Meine weitere malerische Entwicklung förderte der Kunstmaler Wolfgang Fröde (verst. 22.11.2009) aus Erkelenz, der im Stil des figurativen Realismus malte und mich in der Entwicklung meines realistischen Malstils förderte.

Seit 2004 ist also die realistische Ölmalerei als Rückbesinnung auf alte Meister und konsequente Weiterentwicklung der Malerei der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts mein Metier.

Wollten letztere noch die Banalität der Dinge des Lebens darstellen als Kritik an den bestehenden Gesellschaftsverhältnissen, geht es mir auch darum, die heutige Zeit mit meiner Malerei festzuhalten. Manchmal mit einem ironischen Augen-Zwinkern auf das, was mir wesentlich erscheint in der gesellschaftspolitischen kritischen Betrachtung des menschlichen Daseins.

Wer mit offenen Augen durch unsere noch schöne Welt geht, bemerkt bald, dass das Schauspiel des täglichen Lebens immer wieder neu ist. Insofern erzählen meine realistischen Gemälde kleine Geschichten aus dem ganz normalen Leben. Der Mensch in seiner Einzigartigkeit, in seiner inneren Zerrissenheit, in seiner Einsamkeit oder auch vermeintlichen Zweisamkeit, mit seinen Wünschen und seinem Sehnen ist Thema meiner Malerei. Gleichzeitig will ich die Schönheit des Lebens und der Menschen - vorwiegend des weiblichen Geschlechtes – einfangen.

Meine Bilder sind gemalte Collagen. D.h. mehrere eigene Fotomotive stelle ich so zusammen, dass eine neue und eigenständige Aussage entsteht, bevor die Farbe auf die Leinwand kommt.

Die Themen sind mal gesellschaftskritisch, mal ketzerisch religiös, mal das normale Leben betreffend oder durch einen leichten erotischen Unterton geprägt.

Das Normale als etwas Besonderes zu sehen und in Malerei umzusetzen schafft dabei neue Realität. Ziel des Schaffensprozesses ist aber auch die Spiegelung der Realität durch persönliche emotionale, und gesellschaftskritische Aussagen. Die Gemälde zeigen zugleich auch ein situatives Abbild der Zeit, in der wir heute leben (Genrebilder).
Es entstehen Gemälde, in denen sich die Betrachter*innen, hoffentlich mit Humor, selbst erkennen können.  Hin und wieder aber entstehen auch Bilder ganz ohne "Zwinkern" - einfach "nur schöne" Motive, die das pure Leben abbilden.


Denn das Schauspiel des täglichen Lebens ist immer wieder neu, bunt und aufregend und oftmals ein „Augen-Zwinkern“ wert!

(Bitte nehmen Sie sich Zeit beim Betrachten der Bilder, da wichtige Details erst dann sichtbar werden und Bedeutung erhalten.)"

Kontakt: www.johannes-keuser.de

 

 

Teilnahme an der Reduct-Studie - Ausbau der psychoonkolischen Versorgung von Krebserkrankten

Die Leukämie Lymphom Liga möchte auf ein Studienaufruf zu einem psychoonkologischen Forschungsprojekt hinweisen:

Seitens der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen wird die Reduct-Studie durchgeführt mit dem Ziel, die psychoonkologische Versorgung von Krebserkrankten durch digitale und ergänzende Versorgungsangebote auszubauen. Im Rahmen der Studie unterstützt das digitale, interaktive Make It-Training Tumorerkrankte. Von zu Hause am eigenen PC, Tablet oder Smartphone können die Betroffenen über vier Monate hinweg für sich Achtsamkeit und weitere hilfreiche Strategien im Umgang mit krankheitsbezogenen Belastungen erlernen. Wöchentlich steht ihnen ein neues Modul mit hilfreichen und wertvollen Informationen zum Thema Krankheitsverarbeitung sowie eine neue Achtsamkeitsübung zur Verfügung.

An der Studie kann kostenfrei teilnehmen, wer:

  • in den letzten 12 Monaten eine (erneute) Krebsdiagnose erhalten hat
  • sich aufgrund dessen belastet fühlt und sich Unterstützung wünscht
  • zwischen 18 und 65 Jahre alt ist
  • über einen internetfähigen PC, Tablet oder Smartphone verfügt.

Nähere Informationen zur Studie finden sich auf der Internetseite https://reduct-studie.de/. Bei Interesse an dem digitalen Unterstützungsangebot ist Frau Jana Heinen, Tel.: 07071-2962543, E-Mail: jana.heinen@med.uni-tuebingen.de Ansprechpartnerin.

 

Kunst und Natur - Quellen der Heilung von Renate Ghazi

Neue Kunstaustellung im Therapiezentrum ab dem 18.10.2021

Vom 18.10.2021 präsentiert die Leukämie Lymphom Liga im Therapiezentrum eine neue Ausstellung der Künstlerin Renate Ghazi mit dem Titel "Kunst und Natur - Quellen der Heilung".

Renate Ghazi, geboren 1939 in Köln lebt nach fast 30 Jahren, die sie am Rande von Brüssel verbrachte, seit 2009 wieder in ihrer Heimatstadt Köln. Seitdem ist sie künstlerisch tätig, und auch als Mitglied im Kölner Malerkreis e.V. mit vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen aktiv.

Die Künstlerin über sich:

"In Köln am Botanischen Garten in früher Kindheit zu Hause, entwickelte sich bei mir eine leidenschaftliche Hinwendung zu Pflanzen, diese versuchte ich malerisch wirklichkeitsgetreu wiederzugeben. Dieses frühere Hobby führte ich bei meinem  Lehramts-Studium an der pädagogischen Hochschule in Köln mit den Seminarfächern Biologie und Kunst weiter.

Ein roter Faden, der sich durch mein ganzes Leben bis heute zieht sind Blumen, Kunst, Anlage und Pflege eigener Gärten, aktiver Naturschutz.

Seit 2007 ist das Malen als wieder entdeckte heilsame Quelle und tragende Rolle in mein Leben integriert. Es half mir, nach dem Krebstod meines Mannes nicht für möglich gehaltene ,ungeahnte Energie in mir zu wecken , die Fähigkeit mich wieder selber zu finden, eigene Kräfte zu mobilisieren, meine Vergangenheit zu verarbeiten und die Gegenwart als großes Geschenk zu begreifen und nutzen.

Von 2008 bis heute nehme ich an Malkursen, Malakademien und Workshops bei verschiedenen Künstlern teil, durch deren Einfluß ich meinen eigenen Stil entwickelt habe.

Meine Arbeiten bestehen, nach anfänglich an der Realität ausgerichteten Blumenmalereien hauptsächlich aus abstrakten Farbkompositionen.

Spontane Stimmungen und eine intuitive Gefühlslage als Ausgangspunkt führen dann während des Malens  durch Reflexion und Expression zu Ergebnissen. Das Zufallsprinzip spielt ebenfalls eine große Rolle, den experimentellen Farbauftrag gebe ich auf unterschiedliche Malgründe, Papier, Leinwand, Holz-und MDF-Tafeln.

Hauptsächlich arbeite ich in Mischtechniken, verwende  Acryl-und Aquarellfarben, Pastellkreiden, Tusche, Lacken, Strukturmitteln und Naturmaterial.

Mit Werkzeugen wie Pinsel, Spachtel, Walze, etc. bringe ich die Farbe auf die Maluntergründe, oder aber direkt aus der Tube, Flasche geworfen, gespritzt, gegossen, gespachtelt.

Zuweilen, als Zwischenschritt wird das Resultat total abgeschliffen, erneut überarbeitet, oft auch überarbeite ich ältere Werke, nachdem ich davon zeitliche Distanz genommen habe, sie dienen dann als Basis für Neues. Farbenvielfalt, Leuchtkraft, Bewegung, Fantasie und Assoziation zur Natur sind Merkmale meiner Arbeit, von Postkartengröße bis großformatigen Leinwandbildern, in denen ich Themenbereiche wie Erinnerungen/Spurensuche/Strukturen/Metamorphose/Mikrokosmos/Eruption bevorzuge.

Da ich abstrakt arbeite gebe ich dem Betrachter die Möglichkeit sich eine eigene Vorstellung anhand seiner Erfahrungen zu machen, fordere ihn  zum eigenen Sehen lernen, zum Einsatz seiner  Fantasie auf.

Eine Erfahrung, die mir in den vergangenen Jahren immer wieder neuen Mut gab, die ich gerne anderen Menschen in schwierigen Lebenslagen vermitteln möchte, ihnen die Beschäftigung mit Kunst als motivierende und heilsame Lebensenergie aufzuzeigen." 

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2022

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Leukämie Lymphom Liga e.V,  

eine schwere Zeit liegt hinter uns. Sie hat uns viel Leid und Verzicht gebracht. Sie wirft auch ihren Schatten auf das Weihnachtsfest, dass wir erneut unter Pandemiebedingungen feiern werden. Eine Welt ohne Pandemie erscheint leider immer noch in weiter Ferne.

Trotz ruhender Veranstaltungen gab es für uns keinen Stillstand. Wir nutzten die Zeit und konnten auch dank Ihrer Spenden eine Anzahl von patientennahen Forschungsprojekten der Düsseldorfer Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinischen Immunologie fördern und Einzelfallhilfe für Betroffene finanzieren.  

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen im Namen unserer Patientinnen und Patienten für Ihre Unterstützung aufrichtig zu danken. Sie haben der Leukämie Lymphom Liga e.V.  bei der Erfüllung der vielen Aufgaben sehr geholfen.  

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2022.

 

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. Jan von Knop

1.Vorsitzender Leukämie Lymphom Liga e.V.

Gutes Tun und Gewinnen

Auch in diesem Jahr verkauft der Lions Club Neuss-Helen Keller wieder Adventskalender zugunsten der Leukämie Lymphom Liga. Die Kalender kosten 5 Euro und können von 02.-23. November bei der Leukämie Lymphom Liga erworben werden.

Jeder einzelne Kalender hat eine bestimmt Nummer aufgedruckt, die wie eine Losnummer funktioniert. Unter notarieller Aufsicht werden die Gewinner dann gezogen und ab dem 01. Dezember auf der Homepage des Lions-Club veröffentlicht.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation läuft der Verkauf in diesem Jahr allerdings anders ab als in den vergangenen Jahren. Sie können den Kalender telefonisch (Tel. 0211/811 95 30) zu den Bürozeiten der Liga (Mo, Mi, Fr, zwischen 10 und 14 Uhr)bestellen. Abgeholt werden können die Kalender im Büro der Leukämie Lymphom Liga.

 Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Mitgliederversammlung 2021

Liebe Mitglieder,

aus gegebenen Anlass kann die LLL aktuell leider keine Mitgliederversammlung abhalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir das Risiko nicht eingehen können Sie in Gefahr zu bringen. Sobald eine Mitgliederversammlung wieder stattfinden kann, werden wir Ihnen eine offizielle Einladung schriftlich zukommen lassen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Mit lieben Grüßen

Ihre Leukämie Lymphom Liga e.V.

 

Liebe Patienten und Angehörige,

die Leukämie Lymphom Liga möchte Sie gerne auf die folgende Online-Veranstaltung der Krebsberatungsstelle Universitätsklinikum Düsseldorf hinweisen:

Corona-Impfung für Krebspatienten: Digitale Fragestunde für Patienten/innen und Angehörige

Online-Veranstaltung mit Video- oder Telefon-Teilnahme

https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/universitaetstumorzentrum-utzonkologisches-zentrum/fuer-patienten/patiententage

Freitag, 30. April 2021 - Beginn: 15:00 - 16:00 Uhr

Weitere Informationen zu Teilnahme und Programm erhalten Sie hier auf der Seite der Krebsberatungsstelle am UKD

Eine Veranstaltung der Krebsberatungsstelle des Universitätsklinikums Düsseldorf

Handeln - Helfen - Heilen

Wir sind ein unabhängiger Verein und fördern die Arbeit der "Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie" der Universität Düsseldorf.

  • Wir wollen Ihre Situation als Betroffene und die Ihrer Angehöriger durch Finanzierung von Forschungsprojekten, Geräten und bei der Fortbildung von medizinischem Personal verbessern.
  • Wir wollen dazu beitragen, alle Leukämien und Lymphome heilbar zu machen.
  • Wir wollen Ihre Versorgung und Betreuung optimieren.
  • Wir wollen Ihre Lebensqualität während der Therapie verbessern.

Unser besonderes Anliegen ist die menschliche Zuwendung, die einen wichtigen Teil der medizinischen Versorgung darstellt. Wir wollen Sie stark machen - geistig und Körperlich.

Herzlich willkommen auf unserer Seite.

Hier finden Sie unseren Flyer.

Gemeinschaftsausstellung "Unbeschwert" von Tanja Guntrum und Marion Bohlen

Vom 11. Juni 2021 – 15. Oktober 2021 präsentieren Tanja Guntrum und Marion Bohlen ihre „unbeschwerten“ Bilder. In dieser Ausstellung stehen sie für eine sorglose, farbenfrohe Leichtigkeit, den Aufbruch in den Sommer, das Aufatmen nach einem langen Winter und verhangenen Regentagen.

Tanja Guntrum Tanja Guntrum (geb. 1968 in Berlin) lebt und arbeitet seit 2007 in NRW. In ihrem Düsseldorfer Atelier ‚ars adiuvo‘, welches sie 2012 als freischaffende Künstlerin gegründet hat, entstehen ihre eigenen Werke und Auftragsarbeiten. Im letzten Jahr wurde sie unter anderem mit dem Woman Art Award ausgezeichnet, der in Kooperation mit der UNESCO vergeben wurde, und zählt laut Effeto Arte/Russo zu den ‚Best Modern & Contemporary Artists‘ des Jahres 2021. Besucher können bei den wechselnden kleinen Ausstellungen einen guten Einblick in das Oeuvre der Künstlerin erhalten.

Die Künstlerin über sich:

In meinen Arbeiten habe ich künstlerisch meinen Weg gefunden, den Menschen als Ganzes, seine Beziehungen, seine Erlebnisse und die damit einhergehenden Emotionen und Gedanken in ein Gemälde zu fassen.

Inspiriert werde ich meist durch Musik. Klangfolgen, die als Farb-Reflexion auf Leinwand treffen. Sanfte Gitarrenklänge, rhythmische Trommeln oder klassische Symphonien, die, einmal gehört, ein ganzes Werk in meinen Gedanken entstehen lassen.

Dabei wähle ich meine Motive meist hinreichend abstrakt, um den Betrachtenden nicht auf bekannte Stereotype einzuschränken, sondern ihm die Möglichkeit zu lassen, mit seiner eigenen Gedankenwelt und persönlichen Symbolik anknüpfen zu können. Für meine mal monochromen, mal farbenfrohen Bilder, bewege ich mich in der Wahl der künstlerischen Mittel teils nahe einer lyrischen Farbmalerei, teils in der Verschmelzung von realistischer Malerei und Abstraktion.  Wenige betonte klare Formen zeichnen sich durch die zugrundeliegende Thematik aus, wobei der Hintergrund als Folie fungiert. Durch die Farbe oder die Position in den Blickpunkt des Betrachters gerückt, transportieren sie in der Regel als Symbol das Thema.

 

Marion Bohlen

Als gebürtige Saarländerin lebe und arbeite ich seit 2001 in meiner Wahlheimat Düsseldorf.

Der Funke, Kunst selbst zu gestalten, sprang Ende der 1990er bei einer Ausstellung einer saarländischen Aquarellkünstlerin über – das wollte ich auch können!!! Nach einigen Kursen in Aquarellmalerei - sowohl im Saarland als auch in Düsseldorf – war schnell klar, dass ich auch weitere Techniken ausprobieren werde.

Die Begeisterung, wie viele Möglichkeiten es gibt, mich durch die Malerei aus-zudrücken, spiegelt sich in meinen Bildern wider. Meine Farbenspiele gestalte ich mit Acryl, Tusche, Aquarell aber auch mit Pastellkreide und Öl.

Auch in der Malerei sind ein gutes Netzwerk und reger Austausch sehr wichtig. Ich bin Mitglied in zwei Künstlergruppen und es macht riesigen Spaß, gemeinsam Aus-stellungen zu organisieren und sich auszutauschen.

Meine Werke kann man in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowohl in und um Düsseldorf als auch online anschauen. In diesem Jahr stelle ich mich z. B. noch einer neuen Herausforderung: Ich kombiniere meine Bilder mit Schrift und bin Mitausstellerin bei der Ausstellung „Die Magie der Schrift“, die im September in Bochum stattfindet (www.die-magie-der-schrift.com)

Möchten Sie mehr über die Künstlerinnen und ihre Werke erfahren, können Sie hier Kontakt aufnehmen:

Tanja Guntrum

Mobil: 0173 6385544

info@ars-adiuvo.de

www.ars-adiuvo.de
 

Marion Bohlen

Mobil: 0170 1887879

info@galerie-bohlen.de

www.galerie-bohlen.de

"Wertvolles" -von Helga Stein Neue Ausstellung in der Therapieambulanz

Die Leukämie Lymphom Liga präsentiert vom 22.03.2021- 04.06.2021 im Therapiezentrum die Ausstellung "Wertvolles - Frauen und Gold" der Künstlerin Helga Stein.

Helga Stein, geboren 1966, wohnt und arbeitet (im eigenen Atelier) in Grevenbroich. Sie ist zertifizierte Malerin (Freie Kunstschule Köln) mit diversen Fortbildungen (u.a. Künstlerische Jahre an der Freien Akademie für Malerei in Düsseldorf). Im Laufe der letzten 10 Jahre hat sie ihren eigenen Stil entwickelt: zum einen malt sie ungeplante, abstrakte Bilder, die wirkungsvoll einen Raum verändern. Mal farbenfroh, schwarz-weiß oder weiß-gold, groß- und kleinformatig. Außerdem malt sie figürliche Bilder (Frauen und Frauenportraits) mit unterschiedlichem Ausdruck, in verschiedenen Situationen, die Emotionen bei den Betrachtern auslösen, weil sie sich darin wieder finden oder etwas in ihnen berührt wird. Dabei ist jeder Mensch von einer anderen gemalten Frau berührt.

"Meine Motivation als Künstlerin ist es, mit meinen Bildern Menschen zu berühren. Ihr tiefes Inneres, ihre Sehnsucht und ihre Gefühle. Sowohl mit meinen abstrakten Werken, in denen -auf unterschiedlichster Weise- Gold eingearbeitet oder als Finish oben aufgesetzt wurde, als auch mit meinen Frauenbildern, möchte ich an Wertvolles erinnern. Dabei hat jeder Mensch eine andere Priorität was ihm wichtig und wertvoll ist. Die Gesundheit, die Familie, der Beruf zum Beispiel, aber ist es nicht vor allem das Leben? Meine Frauen erzählen jeweils eine andere Geschichte und nur der Betrachter erkennt sie, denn sie hat viel mit der eigenen Lebensgeschichte zu tun. Das Gold als eine glänzende, wärmende und wohltuende Effektfarbe in meinen abstrakten Bildern, macht das Wertvolle sichtbar. Es erinnert beim täglichen Anblick daran. Denn im Alltag gerät es oft in Vergessenheit, was das Wertvollste für uns ist", beschreibt sie Ihre Arbeit.

Bei Kaufinteresse nehmen Sie gerne Kontakt zu der Künstlerin auf oder schauen Sie sich mehr Werke von ihr an: Mail: info@helgastein.de

Telefon: 0162/6933461, Webseite: www.helgasart.de.

Onlinekurs: Existenzsicherung bei Krebs

Liebe Patienten, liebe Angehörige,

im Folgenden möchten wir ein Angebot der Deutschen Krebshilfe zur Teilnahme an einem Onlinekurs mit dem Thema "Existenzsicherung bei Krebs"  an Sie weiterleiten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine Anmeldung bis zum 4.März gebeten. Unter dem folgenden Link können Sie Informationen zu den Inhalten, der Anmeldung und dem Ablauf nachlesen: http://www.deutsche-krebsstiftung.de/online_kurs/online-kurs-zur-existenzsicherung-bei-krebs/

Mit den besten Empfehlungen

Ihre Leukämie Lymphom Liga e.V. 

Yoga bei Krebs - Tatiana Schäfers bietet Yoga(online)Kurse für Betroffene an

Yoga hilft während und nach der Krebstherapie 

  • Yoga unterstützt Entgiftungsprozesse im Körper, ob Umweltgifte oder Chemotherapie.
  • Yoga unterstützt das Immunsystem.
  • Viele Patienten haben nach operativen Eingriffen Narben, die ihre Bewegung einschränken. Yoga ist bekanntlich eine hervorragende und sichere Methode Beweglichkeit und Flexibilität zu gewinnen, bzw. wiederherzustellen.
  • Yoga hilft bei Gewichtskontrolle und trägt dazu bei, ein positives Selbstbild aufzubauen
  • Chemo- und Strahlentherapie, sowie Hormonbehandlungen führen oft zum Verlust der Knochendichte. Yoga unterstützt den Knochenaufbau.
  • Diagnose Krebs bringt mit sich Schock uns steigt das Stresslevel enorm. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Yoga ein hervorragendes System für Stressbewältigung ist. Yoga hilft bei Nervosität, Unruhe, trägt zum gesunden Schlaf bei. 

Einzigartige Yogakurse, angepasst an die Bedürfnisse der Krebsbetroffenen:

Während und nach der Therapie haben die Betroffenen andere Bedürfnisse und auch Einschränkungen. Tatiana Schäfers bietet in ihrem Online-Studio gezielte Yogakurse für Krebsbetroffene. „Mit dieser Diagnose verliert man ein Stück Vertrauen in den eigenen Körper, erkennt ihn nicht mehr, weil er nicht mehr so belastbar wie früher ist oder Narben trägt. Yoga hilft, mit dem eigenen Körper Frieden zu schließen, das Vertrauen in sich selbst und in das Leben wieder aufzubauen. Ich bin selber Betroffene und Krebs hat mein Leben maßgeblich verändert. Ich möchte dieser Welt etwas zurückgeben, deswegen habe ich eine Sonderausbildung absolviert, um die Betroffenen professionell und leidenschaftlich unterstützen zu können.“

Das virtuelle Yoga-Studio finden Sie unter diesem Link: https://www.megaherz-yoga.com/yoga-bei-krebs/

Nach dem Lockdown auch in Präsenz in Kaarst: Broicherdorfstr. 63, 41564 Kaarst

Hier können Sie den dazugehörigen Flyer einsehen.

 

Ausstellung " Land des Lichts" von Ute Lösching

Die Leukämie Lymphom Liga präsentiert vom 30.10.2020-26.02.2021 im Therapiezentrum die Ausstellung "Land des Lichts" von Ute Lösching.

Ute Lösching geb. Schmitz ist am 20.April 1961 in Düsseldorf geboren.

Als Malerin und Fotografin läßt sie sich besonders von den Lichtverhältnissen in Skandinavien und der Natur im allgemeinen inspirieren. Das Fotografieren und Malen hat sie sich selbst angeeignet. Mit den Jahren veränderte sich ihre Blickweise bei den Fotos und ihre Ideen zur Gestaltung ihrer Bilder.

Die Bilder sind auf Leinwand gearbeitet. Ute Löschnig malt mit Acrylfarben und gestaltet gerne Collagen. Am liebsten verwendet sie bei ihren Collagen Naturmaterialien (Sand, Muscheln, Steine, …). Für ihr Empfinden müssen Bilder leben und das tun sie auch durch die Dreidimensionalität. Seit Frühjahr 2017 besucht sie Malkurse bei Tanja Guntrum in der Malschule und Galerie „ars adiuvo“. Seit 2019 arbeitet sie auch an Skulpturen und dreidimensionalen Strandgut Objekten. Das Strandgut dafür sammelt sie hauptsächlich in Nordjütland.

Fotografieren ist ihre große Leidenschaft. Alle Fotos sind Momentaufnahmen.  Die Fotos sind in verschiedenen Größen auf Leinwand gezogen mit und ohne Schattenfugenrahmen.

Seit Januar 2011 ist sie Mitglied bei der Künstlergruppe "Die Blauen Rather"Seit August 2018 ist sie Mitinhaberin des Ateliers „Erbse“ in Düsseldorf-Rath, Rather Kreuzweg 63

Kontakt: Ute Lösching, Mail: uls@tornby.de

Web: utesbilderkiste.de Handy: 01713200436

 


Adventskalender 2020: Helfen und Gewinnen


Auch in diesem Jahr verkauft der Lions Club Neuss-Helen Keller wieder Adventskalender zugunsten der Leukämie Lymphom Liga. Die Kalender kosten 5 Euro und können bis zum 30. November bei der Leukämie Lymphom Liga erworben werden.

Jeder einzelne Kalender hat eine bestimmt Nummer aufgedruckt, die wie eine Losnummer funktioniert. Unter notarieller Aufsicht werden die Gewinner dann gezogen und ab dem 01. Dezember auf der Homepage des Lions-Club veröffentlicht.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation läuft der Verkauf in diesem Jahr allerdings anders ab als in den vergangenen Jahren. Sie können den Kalender telefonisch (Tel. 0211/811 95 30) zu den Bürozeiten der Liga (Mo, Mi, Fr, zwischen 10 und 14 Uhr) oder über das untenstehende Bestellformular bestellen. Abgeholt werden können die Kalender im Büro der Leukämie Lymphom Liga.

Um möglichst wenig Kontakte zu generieren, möchten wir Sie bitten sich innerhalb der Abteilungen abzustimmen und nur eine Bestellung pro Abteilung aufzugeben und auch nur eine Person zum Abholen zu schicken. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.




Drei Jahrzente Kampf gegen Leukämie

Zeitungsartikel der Rheinischen Post von Christoph Wegener, 02.03.2020  

Die Düsseldorfer Leukämie Lymphom Liga hilft seit 30 Jahren betroffenen Patienten und deren Angehörigen. Außerdem unterstützt der Verein die medizinische Forschung. In manchen Bereichen waren sie dabei ihrer Zeit weit voraus.    

Das eigene Leben kann sich vom einen auf den anderen Augenblick komplett ändern. Manchmal reicht dafür schon ein einzelner Arztbesuch. „Als bei mir Leukämie diagnostiziert wurde, kam das sehr überraschend. Ich litt zwar längere Zeit an grippeähnlichen Symptomen, aber damit hatte keiner gerechnet“, erzählt Luca Schreurs. Mit 19 Jahren wurde bei ihm durch ein Blutbild vom Hausarzt akute lymphatische Leukämie (ALL) festgestellt. Diese Erkrankung des blutbildenden Systems sorgt für eine Überproduktion von weißen Blutkörperchen, die normalerweise streng vom Körper reguliert wird. Unbehandelt kann Leukämie, auch Blutkrebs genannt, je nach Art der Erkrankung innerhalb von Wochen oder Monaten zum Tod führen.  

Schreurs wurde durch die Diagnose völlig aus seinem Leben he­rausgerissen. „In den ersten Wochen habe ich gar nicht richtig realisiert, was mit mir passiert. Es ist einfach ein Horrorszenario“, berichtet der Student. „Man ist ja auf der Station nur von Menschen umgeben, die ein ähnliches Schicksal teilen. Das macht es wirklich schwer, nicht in ein Loch zu fallen.“ Seine Situation änderte sich, als ein Mitglied der Düsseldorfer Leukämie Lymphom Liga während Schreurs Klinikaufenthalts mit ihm in Kontakt trat. Er half dem jungen Mann, seine Schockstarre zu überwinden. „Es tat einfach gut, mit jemandem zu sprechen, der auch in meiner Situation war und das Ganze gut überstanden hat. Das hat in mir wirklich einen Hoffnungsgedanken gepflanzt“, erzählt Schreurs.  

Die seelische Unterstützung der Leukämiepatienten ist ein fester Teil der umfassenden Arbeit, die die Liga seit über 30 Jahren leistet. Die psychologische Betreuung der Betroffenen wird schon lange von den Mitgliedern gefördert: „Wir haben zum Beispiel Psychologen über Spendengelder bezahlt, die sich um die Patienten kümmern“, berichtet Monika Rost, die zweite Vorsitzende des Vereins. Inzwischen wurde das Konzept von der Uniklinik Düsseldorf übernommen und gehört fest zur Regelversorgung der Leukämiepatienten. „Die Krankheit stellt nicht nur eine körperliche, sondern ebenso eine psychische und soziale Belastung für die Betroffenen dar“, erklärt André Karger, Leiter der Psychoonkologie am Universitätstumorzentrum. „Die Liga hat Pionierarbeit geleistet, damit die Patienten in diesem Bereich Unterstützung finden.“ 

Der Verein ist stetig darum bemüht, den Patientenaufenthalt auf den Stationen zu verbessern und ein breites Angebot zu schaffen. Die rund 146 Mitglieder organisieren Schminkkurse für Krebspatientinnen, Vernissagen und unterschiedliche Sportkurse wie Lach­yoga und sanfte Fitness. Die medizinische Forschungsarbeit treibt die Liga ebenfalls weiter voran. Über Spendenmittel wurde zum Beispiel die Anschaffung eines Sequenzierungsinstruments finanziert, das die detaillierte Analyse von Genen ermöglicht. 

„Für das Gerät hat der Verein 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Eine wirklich herausragende Anschaffung für einen Förderverein“, lobt Rainer Haas, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie, die Liga für ihr Engagement. „Neben dem finanziellen Aspekt sorgt die Liga außerdem für mehr Bewusstsein für die Krankheit und klärt auf. Das ist viel wert.“ 

Der Verein hat verschiedene Informationsbroschüren auf den Stationen verteilt, veröffentlicht seine eigene Zeitschrift und richtet Informationstreffen aus. Zudem steht die Liga in engem Kontakt mit ehemaligen Betroffenen. Reinhard Christel schaut immer wieder gerne im Büro des Vereins auf einen Kaffee vorbei, wenn er gerade an der Uniklinik ist. Gemeinsam mit anderen früheren Leukämiepatienten besucht er außerdem die Stationen und unterhält sich mit den Erkrankten. „Ich möchte den Leuten Mut machen und für sie da sein“, berichtet der 52-Jährige, bei dem 2015 Leukämie diagnostiziert wurde und der inzwischen geheilt ist. „Ich hatte mein Leben damals bereits abgeschrieben. Deswegen sehe ich jetzt jeden Tag als Lebenszeit plus, die ich so gut wie möglich nutzen möchte.“

Luca Schreurs sieht das genauso. Auch er hat den Blutkrebs besiegt und studiert mittlerweile Medizin. Sowohl für die Arbeit des Klinikpersonals als auch der Leukämie Lymphom Liga ist er sehr dankbar: „Alle hier in Düsseldorf haben wirklich einen großartigen Job gemacht. Die Liga ist sehr wichtig, um die Leute zu informieren und ihnen Hoffnung zu geben.“

 

    

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