Leukämie Lymphom Liga e.V. seit 1988

Förderkreis zur Bekämpfung von Leukämien, Lymphomen und anderen Blutkrankheiten bei Erwachsenen

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Leukämie Lymphom Liga e.V.

Stadtsparkasse Düsseldorf

IBAN: DE 27 3005 0110 0029 0069 96

BIC: DUSSDEDDXXX

Leukämie Lymphom Liga e.V.

Die Leukämie Lymphom Liga e.V. hilft Patienten und unterstützt die Forschung an den Fachkliniken in Düsseldorf und Duisburg.

Kontakt:

Leukämie Lymphom Liga e.V.
Universiätsklinikum Düsseldorf
Gebäude 11.62

Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 811 95 30
Fax:      0211 / 811 62 22
E-Mail: info@leukaemieliga.de

Impressum    Datenschutz

 

 

 

 

 

Handeln - Helfen - Heilen

Wir sind ein unabhängiger Verein und fördern die Arbeit der "Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinische Immunologie" der Universität Düsseldorf.

  • Wir wollen Ihre Situation als Betroffene und die Ihrer Angehöriger durch Finanzierung von Forschungsprojekten, Geräten und bei der Fortbildung von medizinischem Personal verbessern.
  • Wir wollen dazu beitragen, alle Leukämien und Lymphome heilbar zu machen.
  • Wir wollen Ihre Versorgung und Betreuung optimieren.
  • Wir wollen Ihre Lebensqualität während der Therapie verbessern.

Unser besonderes Anliegen ist die menschliche Zuwendung, die einen wichtigen Teil der medizinischen Versorgung darstellt. Wir wollen Sie stark machen - geistig und Körperlich.

Herzlich willkommen auf unserer Seite.

Hier finden Sie unseren Flyer.

"Wertvolles" -von Helga Stein Neue Ausstellung in der Therapieambulanz

Die Leukämie Lymphom Liga präsentiert vom 22.03.2021- 04.06.2021 im Therapiezentrum die Ausstellung "Wertvolles - Frauen und Gold" der Künstlerin Helga Stein.

Helga Stein, geboren 1966, wohnt und arbeitet (im eigenen Atelier) in Grevenbroich. Sie ist zertifizierte Malerin (Freie Kunstschule Köln) mit diversen Fortbildungen (u.a. Künstlerische Jahre an der Freien Akademie für Malerei in Düsseldorf). Im Laufe der letzten 10 Jahre hat sie ihren eigenen Stil entwickelt: zum einen malt sie ungeplante, abstrakte Bilder, die wirkungsvoll einen Raum verändern. Mal farbenfroh, schwarz-weiß oder weiß-gold, groß- und kleinformatig. Außerdem malt sie figürliche Bilder (Frauen und Frauenportraits) mit unterschiedlichem Ausdruck, in verschiedenen Situationen, die Emotionen bei den Betrachtern auslösen, weil sie sich darin wieder finden oder etwas in ihnen berührt wird. Dabei ist jeder Mensch von einer anderen gemalten Frau berührt.

"Meine Motivation als Künstlerin ist es, mit meinen Bildern Menschen zu berühren. Ihr tiefes Inneres, ihre Sehnsucht und ihre Gefühle. Sowohl mit meinen abstrakten Werken, in denen -auf unterschiedlichster Weise- Gold eingearbeitet oder als Finish oben aufgesetzt wurde, als auch mit meinen Frauenbildern, möchte ich an Wertvolles erinnern. Dabei hat jeder Mensch eine andere Priorität was ihm wichtig und wertvoll ist. Die Gesundheit, die Familie, der Beruf zum Beispiel, aber ist es nicht vor allem das Leben? Meine Frauen erzählen jeweils eine andere Geschichte und nur der Betrachter erkennt sie, denn sie hat viel mit der eigenen Lebensgeschichte zu tun. Das Gold als eine glänzende, wärmende und wohltuende Effektfarbe in meinen abstrakten Bildern, macht das Wertvolle sichtbar. Es erinnert beim täglichen Anblick daran. Denn im Alltag gerät es oft in Vergessenheit, was das Wertvollste für uns ist", beschreibt sie Ihre Arbeit.

Bei Kaufinteresse nehmen Sie gerne Kontakt zu der Künstlerin auf oder schauen Sie sich mehr Werke von ihr an: Mail: info@helgastein.de

Telefon: 0162/6933461, Webseite: www.helgasart.de.

Onlinekurs: Existenzsicherung bei Krebs

Liebe Patienten, liebe Angehörige,

im Folgenden möchten wir ein Angebot der Deutschen Krebshilfe zur Teilnahme an einem Onlinekurs mit dem Thema "Existenzsicherung bei Krebs"  an Sie weiterleiten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine Anmeldung bis zum 4.März gebeten. Unter dem folgenden Link können Sie Informationen zu den Inhalten, der Anmeldung und dem Ablauf nachlesen: http://www.deutsche-krebsstiftung.de/online_kurs/online-kurs-zur-existenzsicherung-bei-krebs/

Mit den besten Empfehlungen

Ihre Leukämie Lymphom Liga e.V. 

Yoga bei Krebs - Tatiana Schäfers bietet Yoga(online)Kurse für Betroffene an

Yoga hilft während und nach der Krebstherapie 

  • Yoga unterstützt Entgiftungsprozesse im Körper, ob Umweltgifte oder Chemotherapie.
  • Yoga unterstützt das Immunsystem.
  • Viele Patienten haben nach operativen Eingriffen Narben, die ihre Bewegung einschränken. Yoga ist bekanntlich eine hervorragende und sichere Methode Beweglichkeit und Flexibilität zu gewinnen, bzw. wiederherzustellen.
  • Yoga hilft bei Gewichtskontrolle und trägt dazu bei, ein positives Selbstbild aufzubauen
  • Chemo- und Strahlentherapie, sowie Hormonbehandlungen führen oft zum Verlust der Knochendichte. Yoga unterstützt den Knochenaufbau.
  • Diagnose Krebs bringt mit sich Schock uns steigt das Stresslevel enorm. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Yoga ein hervorragendes System für Stressbewältigung ist. Yoga hilft bei Nervosität, Unruhe, trägt zum gesunden Schlaf bei. 

Einzigartige Yogakurse, angepasst an die Bedürfnisse der Krebsbetroffenen:

Während und nach der Therapie haben die Betroffenen andere Bedürfnisse und auch Einschränkungen. Tatiana Schäfers bietet in ihrem Online-Studio gezielte Yogakurse für Krebsbetroffene. „Mit dieser Diagnose verliert man ein Stück Vertrauen in den eigenen Körper, erkennt ihn nicht mehr, weil er nicht mehr so belastbar wie früher ist oder Narben trägt. Yoga hilft, mit dem eigenen Körper Frieden zu schließen, das Vertrauen in sich selbst und in das Leben wieder aufzubauen. Ich bin selber Betroffene und Krebs hat mein Leben maßgeblich verändert. Ich möchte dieser Welt etwas zurückgeben, deswegen habe ich eine Sonderausbildung absolviert, um die Betroffenen professionell und leidenschaftlich unterstützen zu können.“

Das virtuelle Yoga-Studio finden Sie unter diesem Link: https://www.megaherz-yoga.com/yoga-bei-krebs/

Nach dem Lockdown auch in Präsenz in Kaarst: Broicherdorfstr. 63, 41564 Kaarst

Hier können Sie den dazugehörigen Flyer einsehen.

 

 

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Leukämie Lymphom Liga e.V.,  

das Jahr 2020 war bisher ein ganz besonderes Jahr. Die COVID-19 Pandemie hat unser aller Leben verändert und tut dies auch weiter. Wir müssen aufgrund der Verantwortung für uns selbst und unseren Mitmenschen gegenüber auf viele lieb gewonnene Gewohnheiten verzichten.  So mussten wir in der Adventszeit auch auf den Besuch von Weihnachtsmärkten um Geschenke einzukaufen verzichten und Vieles auf das kommende Jahr verschieben.  

Trotz ruhender Veranstaltungen gab es für uns keinen Stillstand. Wir nutzten die Zeit und konnten auch dank Ihrer Spenden eine Anzahl von patientennahen Forschungsprojekten der Düsseldorfer Klinik für Hämatologie, Onkologie und klinischen Immunologie fördern, Fort- und Ausbildung von Mitarbeitern der Klinik und Einzelfallhilfe für Betroffene finanzieren.  

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen im Namen unserer Patientinnen und Patienten für Ihre Unterstützung aufrichtig zu danken. Sie haben der Leukämie Lymphom Liga e.V.  bei der Erfüllung der vielen Aufgaben sehr geholfen.  

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit, ein gesegnetes, frohes Weihnachtsfest und viel Gesundheit und Lebensfreude im Jahr 2021.  

Mit herzlichen Grüßen

Vorstand der Leukämie Lymphom Liga e.V.

 

 

Ausstellung " Land des Lichts" von Ute Lösching

Die Leukämie Lymphom Liga präsentiert vom 30.10.2020-26.02.2021 im Therapiezentrum die Ausstellung "Land des Lichts" von Ute Lösching.

Ute Lösching geb. Schmitz ist am 20.April 1961 in Düsseldorf geboren.

Als Malerin und Fotografin läßt sie sich besonders von den Lichtverhältnissen in Skandinavien und der Natur im allgemeinen inspirieren. Das Fotografieren und Malen hat sie sich selbst angeeignet. Mit den Jahren veränderte sich ihre Blickweise bei den Fotos und ihre Ideen zur Gestaltung ihrer Bilder.

Die Bilder sind auf Leinwand gearbeitet. Ute Löschnig malt mit Acrylfarben und gestaltet gerne Collagen. Am liebsten verwendet sie bei ihren Collagen Naturmaterialien (Sand, Muscheln, Steine, …). Für ihr Empfinden müssen Bilder leben und das tun sie auch durch die Dreidimensionalität. Seit Frühjahr 2017 besucht sie Malkurse bei Tanja Guntrum in der Malschule und Galerie „ars adiuvo“. Seit 2019 arbeitet sie auch an Skulpturen und dreidimensionalen Strandgut Objekten. Das Strandgut dafür sammelt sie hauptsächlich in Nordjütland.

Fotografieren ist ihre große Leidenschaft. Alle Fotos sind Momentaufnahmen.  Die Fotos sind in verschiedenen Größen auf Leinwand gezogen mit und ohne Schattenfugenrahmen.

Seit Januar 2011 ist sie Mitglied bei der Künstlergruppe "Die Blauen Rather"Seit August 2018 ist sie Mitinhaberin des Ateliers „Erbse“ in Düsseldorf-Rath, Rather Kreuzweg 63

Kontakt: Ute Lösching, Mail: uls@tornby.de

Web: utesbilderkiste.de Handy: 01713200436

 

 


Adventskalender 2020: Helfen und Gewinnen


Auch in diesem Jahr verkauft der Lions Club Neuss-Helen Keller wieder Adventskalender zugunsten der Leukämie Lymphom Liga. Die Kalender kosten 5 Euro und können bis zum 30. November bei der Leukämie Lymphom Liga erworben werden.

Jeder einzelne Kalender hat eine bestimmt Nummer aufgedruckt, die wie eine Losnummer funktioniert. Unter notarieller Aufsicht werden die Gewinner dann gezogen und ab dem 01. Dezember auf der Homepage des Lions-Club veröffentlicht.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation läuft der Verkauf in diesem Jahr allerdings anders ab als in den vergangenen Jahren. Sie können den Kalender telefonisch (Tel. 0211/811 95 30) zu den Bürozeiten der Liga (Mo, Mi, Fr, zwischen 10 und 14 Uhr) oder über das untenstehende Bestellformular bestellen. Abgeholt werden können die Kalender im Büro der Leukämie Lymphom Liga.

Um möglichst wenig Kontakte zu generieren, möchten wir Sie bitten sich innerhalb der Abteilungen abzustimmen und nur eine Bestellung pro Abteilung aufzugeben und auch nur eine Person zum Abholen zu schicken. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.



Bestellung Kalender Leukämie Lymphom Liga e.V.


Drei Jahrzente Kampf gegen Leukämie

Zeitungsartikel der Rheinischen Post von Christoph Wegener, 02.03.2020  

Die Düsseldorfer Leukämie Lymphom Liga hilft seit 30 Jahren betroffenen Patienten und deren Angehörigen. Außerdem unterstützt der Verein die medizinische Forschung. In manchen Bereichen waren sie dabei ihrer Zeit weit voraus.    

Das eigene Leben kann sich vom einen auf den anderen Augenblick komplett ändern. Manchmal reicht dafür schon ein einzelner Arztbesuch. „Als bei mir Leukämie diagnostiziert wurde, kam das sehr überraschend. Ich litt zwar längere Zeit an grippeähnlichen Symptomen, aber damit hatte keiner gerechnet“, erzählt Luca Schreurs. Mit 19 Jahren wurde bei ihm durch ein Blutbild vom Hausarzt akute lymphatische Leukämie (ALL) festgestellt. Diese Erkrankung des blutbildenden Systems sorgt für eine Überproduktion von weißen Blutkörperchen, die normalerweise streng vom Körper reguliert wird. Unbehandelt kann Leukämie, auch Blutkrebs genannt, je nach Art der Erkrankung innerhalb von Wochen oder Monaten zum Tod führen.  

Schreurs wurde durch die Diagnose völlig aus seinem Leben he­rausgerissen. „In den ersten Wochen habe ich gar nicht richtig realisiert, was mit mir passiert. Es ist einfach ein Horrorszenario“, berichtet der Student. „Man ist ja auf der Station nur von Menschen umgeben, die ein ähnliches Schicksal teilen. Das macht es wirklich schwer, nicht in ein Loch zu fallen.“ Seine Situation änderte sich, als ein Mitglied der Düsseldorfer Leukämie Lymphom Liga während Schreurs Klinikaufenthalts mit ihm in Kontakt trat. Er half dem jungen Mann, seine Schockstarre zu überwinden. „Es tat einfach gut, mit jemandem zu sprechen, der auch in meiner Situation war und das Ganze gut überstanden hat. Das hat in mir wirklich einen Hoffnungsgedanken gepflanzt“, erzählt Schreurs.  

Die seelische Unterstützung der Leukämiepatienten ist ein fester Teil der umfassenden Arbeit, die die Liga seit über 30 Jahren leistet. Die psychologische Betreuung der Betroffenen wird schon lange von den Mitgliedern gefördert: „Wir haben zum Beispiel Psychologen über Spendengelder bezahlt, die sich um die Patienten kümmern“, berichtet Monika Rost, die zweite Vorsitzende des Vereins. Inzwischen wurde das Konzept von der Uniklinik Düsseldorf übernommen und gehört fest zur Regelversorgung der Leukämiepatienten. „Die Krankheit stellt nicht nur eine körperliche, sondern ebenso eine psychische und soziale Belastung für die Betroffenen dar“, erklärt André Karger, Leiter der Psychoonkologie am Universitätstumorzentrum. „Die Liga hat Pionierarbeit geleistet, damit die Patienten in diesem Bereich Unterstützung finden.“ 

Der Verein ist stetig darum bemüht, den Patientenaufenthalt auf den Stationen zu verbessern und ein breites Angebot zu schaffen. Die rund 146 Mitglieder organisieren Schminkkurse für Krebspatientinnen, Vernissagen und unterschiedliche Sportkurse wie Lach­yoga und sanfte Fitness. Die medizinische Forschungsarbeit treibt die Liga ebenfalls weiter voran. Über Spendenmittel wurde zum Beispiel die Anschaffung eines Sequenzierungsinstruments finanziert, das die detaillierte Analyse von Genen ermöglicht. 

„Für das Gerät hat der Verein 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Eine wirklich herausragende Anschaffung für einen Förderverein“, lobt Rainer Haas, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Klinische Immunologie, die Liga für ihr Engagement. „Neben dem finanziellen Aspekt sorgt die Liga außerdem für mehr Bewusstsein für die Krankheit und klärt auf. Das ist viel wert.“ 

Der Verein hat verschiedene Informationsbroschüren auf den Stationen verteilt, veröffentlicht seine eigene Zeitschrift und richtet Informationstreffen aus. Zudem steht die Liga in engem Kontakt mit ehemaligen Betroffenen. Reinhard Christel schaut immer wieder gerne im Büro des Vereins auf einen Kaffee vorbei, wenn er gerade an der Uniklinik ist. Gemeinsam mit anderen früheren Leukämiepatienten besucht er außerdem die Stationen und unterhält sich mit den Erkrankten. „Ich möchte den Leuten Mut machen und für sie da sein“, berichtet der 52-Jährige, bei dem 2015 Leukämie diagnostiziert wurde und der inzwischen geheilt ist. „Ich hatte mein Leben damals bereits abgeschrieben. Deswegen sehe ich jetzt jeden Tag als Lebenszeit plus, die ich so gut wie möglich nutzen möchte.“

Luca Schreurs sieht das genauso. Auch er hat den Blutkrebs besiegt und studiert mittlerweile Medizin. Sowohl für die Arbeit des Klinikpersonals als auch der Leukämie Lymphom Liga ist er sehr dankbar: „Alle hier in Düsseldorf haben wirklich einen großartigen Job gemacht. Die Liga ist sehr wichtig, um die Leute zu informieren und ihnen Hoffnung zu geben.“

 

    

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