Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie

Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie

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Briefanschrift

Heinrich-Heine-Universität
Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie
Postfach 10 10 07
D-40001 Düsseldorf

Hausanschrift

Heinrich-Heine-Universität
Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie
Gebäude 22.03., Ebene 00
Universitätsstr. 1
D-40225 Düsseldorf

Goedecke

Institutsleitung

Prof. Dr. rer. nat. Axel Gödecke

Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf

Aufgabe der Physiologie

Aufgabe der Physiologie ist es, die Funktionsweise von Lebewesen zu beschreiben und zu versuchen, sie in ihrer gesamten Komplexität zu verstehen. Zu diesem Zweck untersucht die Physiologie die Funktionen von Zellen, Organen und gesamten Organismen, und legt damit die Grundlage für unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Eine besondere Herausforderung ist es dabei, das Zusammenspiel der Organe des gesunden Körpers wie auch ihre veränderte Interaktion bei spezifischen Erkrankungen zu erforschen. So weiß man heute, dass beispielsweise eine Herzinsuffizienz keine isolierte Erkrankung des Herzens darstellt. Vielmehr setzt das insuffiziente Herz eine Vielzahl von Botenstoffen wie Zytokine und Chemokine frei, die nicht nur die Herzfunktion selbst modulieren. Vielmehr beeinflussen diese Signalmoleküle auch die Funktion anderer Organe, so dass die Herzinsuffizienz eher als Systemerkrankung zu verstehen ist. Die Erforschung der komplexen Zusammenhänge im gesamten Organismus erfordert vielfältige experimentelle Ansätze, angefangen in Zellkulturen über isolierte Organe bis hin zur Analyse im Tiermodell. Insbesondere haben transgene Tiermodelle die physiologische Forschung revolutioniert und einen erheblichen Erkenntnisgewinn ermöglicht.

Forschung

Derzeit werden im Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie die folgenden Forschungsthemen bearbeitet:

  • IGF1-AKT abhängige Signaltransduktion
  • Macrophagen Polarisation beim Myokardinfarkt und Diabetes mellitus
  • Mechanismen kardialer Atrophie
  • Diabetische Kardiomyopathie und Interorgankommunikation bei Herzinsuffizienz
  • Titinfunktionen und Isoformen im Herzen
  • Umbau und postranslationale Modifikationen von Titin bei Myokardinfarkt und Diabetes mellitus

Die integrative Analyse von Krankheitsbildern wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Diabetes Mellitus wird in Zellkulturmodellen und im Tiermodell durchgeführt. Dazu setzen wir state-of-the Art Technologien wie hochauflösenden Ultraschall, Magnetresonsnzbildgebung (in Kooperation), telemetrische Blutdruckmessungen, Proteomics und Transcriptomics ein. kardiovaskulären Phänotyps transgener Mäuse erfordert zahlreiche sich ergänzende Ansätze, die in den vergangenen Jahren auf einem international wettbewerbsfähigen Niveau etabliert wurden. So werden in Düsseldorf unter anderem die kardiale Morphologie und Funktion mittels hoch auflösender Magnetresonanzbildgebung (MRT bzw. MRI) sowie der Echokardiographie an Mäusen analysiert.

Die telemetrische Überwachung des arteriellen Blutdrucks transgener Mäuse ist ebenso möglich. Die für diese umfassende Phänotypanalyse erforderlichen Geräte konnten den Herz-Kreislaufphysiologen durch Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

Lehre

Die Physiologie ist einer der drei klassischen Eckpfeiler der vorklinischen Ausbildung in der Humanmedizin. Im Rahmen des Düsseldorfer Modellstudiengangs erfolgt die Ausbildung der Studierenden in aufeinander abgestimmten Vorlesungen, Praktika und Seminaren, in den Themenblöcken 05 (Ernährung, Verdauung, Bioenergetik), TB06 (Blut, Herz und Kreislauf) und TB07 (Atmung, Homöostase, Leistung). Außerdem führen wir Seminare mit klinischen Bezügen im Rahmen des Themenblocks „Klinisches Denken und Handeln in Diagnostik und Therapie“ durch. Spezielle Angebote richten sich an Studierende der Pharmazie und Medizinischen Physik.

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