Die ePA ermöglicht dem behandelnden medizinischen Personal einen schnellen und umfassenden Überblick über relevante Gesundheitsdaten. Dadurch können Behandlungen gezielter geplant, Therapien individuell angepasst und unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.
Gleichzeitig behalten Patientinnen und Patienten jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten. Sie entscheiden selbst, welche Informationen freigegeben werden, für wen der Zugriff gilt und wie lange dieser erlaubt ist. Die Nutzung der ePA erfolgt für Patientinnen und Patienten freiwillig und lässt sich individuell steuern.
Mit der ePA wird die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen deutlich verbessert. Sofern Patientinnen und Patienten nicht widersprochen haben, können Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken wichtige Informationen einsehen. Das erleichtert den Wechsel von Behandlern, verbessert die Versorgung chronisch erkrankter Menschen und sorgt für mehr Transparenz im Behandlungsprozess.
Der Schutz der Gesundheitsdaten hat dabei höchste Priorität: Alle Informationen werden verschlüsselt in der ePA gespeichert und sind ausschließlich für autorisierte Leistungserbringer - und nicht für die Krankenkassen - zugänglich.